Dual 701

Die Teller drehen sich immer wieder und immer wieder ...

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vintage64
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Dual 701

Beitrag von vintage64 »

Moin,

mein Dual ist eingetroffen! Hab' ihn gesäubert und den Plattenteller etwas mit NevrDull behandelt. Läuft wie geschmiert. :P

Fehlt nur noch ein vernünftiges System. Eingebaut ist übrigens ein "M71 MB-D" ohne Nadel, Hersteller wahrscheinlich Shure.

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Der Tonarm ist ja bekanntlich nicht höhenverstellbar. Ob da auch ein Grado Prestige Black reingeht?

Nach Auskunft des Verkäufers wurden die alterungsanfälligen Kondensatoren der komplexen Motorsteuerung erneuert, die Geschwindigkeiten neu justiert sowie der in älteren Bauformen verschleißanfällige "Steuerpimpel" der Tonarmkinematik ersetzt.
Dürfte also fit bis zur nächsten Überholung in 30 Jahren sein ! :P

Beinahe unnötig zu erwähnen, daß der Kauf ein absolutes Schnäppchen war. Dieser "Tank" von einem Dreher ist mitsamt seinen Namensbrüdern im Herstellerland rasend unterschätzt ! :wink:

Moin Thargor ! :beer
Was meinst Du ?
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Tom_H
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Beitrag von Tom_H »

Hi Henning,
ich bin zwar nicht Thargor aber bei "Moin" fühle ich mich auch immer angesprochen........ :wink:

Sieht ja wirklich schön aus dein neuer......... :lol: , aber glaubst Du wirklich das ein Grado für den Dual ein Best buy wäre? Imho geht es bei ähnlichem Preis besser. Google doch mal.
Muss ja einen Grund haben, dass Dual Shure (und nicht etwa Grado) als Erstausrüster genommen hat.......... :wink:
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vintage64
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Beitrag von vintage64 »

Moin Tom,

klar darfst Du Dich angesprochen fühlen ! :wink: Freut mich, daß Dir der 701 gefällt. :D

Tja, die Grado Prestige Serie - das Gold kostet ca. 150,- EUR - kann nach dem, was ich so gegoogelt habe, durchaus mit der Shure V15 Serie mithalten. Die Klangcharakteristik geht jedoch einen anderen Weg, wohl etwas "dunkler" abgestimmt.
Das "Black" aus dieser Serie gibt's tatsächlich ab 39,- EUR. Allerdings würde man m.E. einen Fehler machen, es allein aufgrund dessen links liegen zu lassen.
Das Problem beim 701 könnte jedoch die Bauhöhe des Grado sein. Muß da noch etwas weiter gucken ...

Ich denke, man kann durchaus verschiedene Tonabnehmer ausprobieren, denn der eigene Geschmack ist halt subjektiv. Jemand schrieb z.B., daß er das Shure V15 IV am ausgewogensten fände ...
das Problem mit der V15 Serie sehe ich in erster Linie im adäquaten Nadel-Ersatz. :roll:
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Beitrag von 2285b »

Feines Teil Wallace 8)

wie ist der Tonarm des 701 zu bewerten? Bei Dual kenne ich mcih nicht so aus...
- Das Vünül ist so wohltuend, diese Erfindung könnte von mir sein - Wallace (1989 - )
Wann hat er das gesagt? Bin großer W&G Fan :oops:
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vintage64
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Beitrag von vintage64 »

Thanx ! :D
Tja, der Tonarm ist leider nicht höhenverstellbar, gehört meines Wissens nach jedoch zur Spitzenklasse. Die Rega Arme sind ja aus einer ähnlichen Philospohie heraus, meine ich, in diesem Punkt auch so konstruiert. Folgende Bilder erläutern die Besonderheiten dieses Tonarms:

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© DUAL
Also man sieht, die Jungs von DUAL hatten gute Gedanken ! :D

... Wann hat er das gesagt? Bin großer W&G Fan :oops: ...
Oh, es ist an mir, zu erröten ! ... Habe nämlich keine Ahnung, ob er es schon einmal gesagt hat, geschweige denn wann. Es ist ihm quasi in den Mund gelegt ... aber es klingt so gut, es könnte von ihm sein, stimmt's ? :oops: :oops: :wink:
Da ich wegen meines Avatars im Moment "stellvertretend" für ihn spreche, hab' ich mir das einfach mal rausgenommen.
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Beitrag von Erzkanzler »

Moin Zusammen,

habe versucht die effektive Masse des Tonarms rauszubekommen, bin aber leider nicht fündig geworden.

Hier das Datenblatt:
http://hometown.aol.de/Alflanger/Dual+7 ... 01data.pdf

Aus der Erinnerung meine ich das er schon zu den ULM-Tonarmen gehörte.
Ich hab den 701 mal kurz Mitte der 70er gehabt.

Es ist Heute garnicht mehr so einfach ein gescheites System mit hoher Compliance zu bekommen. Das 1042 oder ein OMB30 sollten perfekt harmonieren, wenn das Shure oder ein AKG P8ES nicht mehr greifbar sind.

Grüße
Martin
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Beitrag von Tom_H »

Hi Henning,
die Systemwahl ist für mich in gewissen Grenzen keine Preisfrage, sondern eine, die durch mechanische Parameter beantwortet wird.
Erst wenn diese stimmen, dann kommen der Preis und die musikalische Vorliebe ins Spiel, wobei die Vorliebe bei Systemen zumeist auf "Hörensagen" basiert, da man Systeme ja nur in den seltensten Fällen vorher hören kann.

Hast Du schon mal bei den AAA'lern nachgelesen, wie die zu den unterschiedlichsten Grados stehen???
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vintage64
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Beitrag von vintage64 »

Moin Tom,

ja, natürlich, die mechanischen Parameter müssen stimmen. Und da mach' ich mir eben so ein wenig wegen der Bauhöhe der Grados Sorgen ...

Ich habe im Dual-Forum einiges Positive zu den Grados gelesen, im AAA-Forum hingegen noch nicht gestöbert. Aber ich habe mir in jedem Fall fest vorgenommen, mich durch einige Tonabnehmer "durchzuhören", da ich letztlich eben nur selbst urteilen kann. :D
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Beitrag von vintage64 »

Moin Martin,

danke für die Info. :D
Meines Wissens nach ist der DUAL 701 der erste Direkttriebler aus europäischer Produktion gewesen und DUAL hat die ULM-Arme erst in späteren Baureihen, meine in der 700er-Reihe erst ab dem 714Q, in der CS-Serie erst ab dem 506-1 eingesetzt.

In der Bedienungsanleitung des 701 steht jedenfalls, daß jedes 1/2 Zoll System direkt befestigt werden kann.
Der 701 wiegt übrigens knapp 11 kg. :mrgreen:
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Beitrag von Tubes »

Was ist mit Deinem Garrard, Henning? Zum 3009 passt kein Shure V15 II. Das gehört in den Dual-Arm. :roll:
Grüße
Heiner

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Beitrag von vintage64 »

Hast Recht Heiner,

das Shure wird in Kürze umgebaut. Das Denon DL-103 kommt wieder an den 3009.
Gibt es eigentlich für diesen eher schweren Tonarm von der Nadelnachgiebigkeit her gesehen empfehlenswerte MM- oder MI- Systeme ?
Möglicherweise hol' ich mir auch noch über kurz oder lang einen 3009 Improved ...
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Beitrag von Tubes »

Der Arm ist nicht schwer, deshalb verträgt er sehr viele Systeme mittlerer Nadelnachgiebigkeit. Leider ist der 3009 kein Topparm mehr; verklärte Rückschau. Hab ich an anderer Stelle schon 'mal gepostet. Man muss sehr viel tun, um ihn zu pushen; genau wie mit dem 3012.
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Beitrag von vintage64 »

Ah soo. Na ja, der Garrard 401 ist auch kein Topplaufwerk mehr, vom neuen 501 und den Platine Verdiers dieser Welt überholt ...
insofern passen beide gut zusammen, finde ich. Auch optisch.
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Beitrag von Tubes »

Nicht so defätistisch, Henning. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Trotz Platine hör ich auch unheimlich viel hoer-wege. :wink:
Henning, die Liebe zur Musik ist entscheidend. Du hast kein Problem bei 10kHz, sondern im Mitteltonbereich, wo unser Gehör am empfindlichsten ist. Da hilft ein guter Breitbänder, ersetzt aber nie das Original. Bleib stark, Henning. :beer
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Beitrag von vintage64 »

Ja, so ist das. Man sollte versuchen, auf dem Teppich zu bleiben. Bin gerade dabei ... back to the roots !
Sonst endet man womöglich auf der "High-End-Treppe", auf der man ständig das Gefühl hat, es ginge aufwärts :wink: :
Bild
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Beitrag von 2285b »

Moinsen,

habe auch mal ein wenig gegoogled. Der 701 wurde in D mit dem Shure V15 III ausgeliefert. BA, Servicemanual etc. gibt es hier:
http://wega.we.funpic.de/dual.html
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Beitrag von vintage64 »

Moin,

nach doch schon einigem "Reinhören" ist die größte - positive - Überraschung für mich, daß mir der DUAL 701 in jeder Hinsicht mehr Spaß macht als der
Garrard 401 ! Bild Bild

Er klingt auch "natürlicher" nach meinem Dafürhalten ! Schon komisch ... Am Garrard stört mich am meisten das ziemlich laute "Einschaltknacken" der Mechanik
sowie die Tatsache, daß bei praktisch jeder LP die Geschwindigkeit neu nachgeregelt werden muß.

In der Summe der Eigenschaften ist m.E. der 701 überlegen. :mrgreen:

Vergleich DUAL 701 - LINN LP12:

Einfj. 1973 Einfj. 1972
Gew. Antrieb 4.4 kg Gewicht Antrieb 4.1 kg
Ges.Gew. 10.9 kg Ges.Gew. 10.0 kg
Schwingchassis Subchassis
DirectDrive Riemenantrieb

Sicherlich hat der LINN Vorteile im Hinblick auf die Aufrüstbarkeit, gerade auch des Tonarms.
Trotzdem ist m.E. der DUAL gleichauf ! Hatte mehrfach Gelegenheit, einen LINN LP12 zu hören. :P

Habe übrigens festgestellt, daß das abgebildete Tonarmgewicht nicht vom 701 stammt ! :shock:
Es kommt vom 502. Ein 2 fach Antiresonator Gewicht ( für 704 bzw. 721 ), das auch am 701 geht, ist jedoch bereits im Zulauf.
Damit wird die Abtastung - gerade auch der tiefen Töne - weiter verbessert.
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Beitrag von Erzkanzler »

Moin Henning,

Deine Euphorie und Experimentierfreudigkeit ist ein echter Knaller.

Hoffe das Du mit dem 701 glücklich wirst, mein Fall war er damals nicht.
Aber Gott sei Dank ist das ja alles Geschmackssache.

Grüße
Martin
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Beitrag von Tom_H »

vintage64 hat geschrieben:Moin,

nach doch schon einigem "Reinhören" ist die größte - positive - Überraschung für mich, daß mir der DUAL 701 in jeder Hinsicht mehr Spaß macht als der
Garrard 401 ! Bild Bild
Hi Henning,
bist Du sicher, dass mit deinem Garrad alles i.O. ist? Ich habe schon einige Garrads in unterschiedlichen Ausbaustufen gehört und bin wirklich überrascht, zu welchem Urteil Du kommst. IMHO ist ein gewissenhaft aufgebauter und eingestellter 401 das Maß der Dinge unter den DD's.
Die Dual's (zumindest die Älteren) sind ohne Frage sehr gut, aber besser als der 401??? :idn:

Du bringst mein Analog- Weltbild ins Wanken........... :wink:
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Beitrag von vintage64 »

Moinsen,

ja, ich denke schon, daß der Garrard korrekt aufgebaut ist. Vielleicht harmoniert der SME3009II mit dem Shure V15 II nicht so gut.
Aber auch mit dem Denon DL103 hat mich der Garrard nicht wirklich überzeugt.
Eine besonder Stärke hat der Garrard allerdings: es ist gar nicht so sehr der Baßbereich. Hier kann ihm der 701 Paroli bieten. Nein, es ist eine frappierende Darstellung des Raumes, er scheint den dargestellten Raum tatsächlich noch etwas weiter zu öffnen, als der 701. Tschuldigung, "furchtbare" HIFI-Test-Formulierung aber trotzdem denke ich, triffts das etwa. Allerdings vermisse ich dies nicht nur nicht, sondern es hat mich nicht völlig überzeugt, weil eben anderes, wesentliches fehlte !

Es ist die Natürlichkeit der Darstellung, die der 701 m.E. besser als alles beherrscht, was ich bisher hören konnte. :P
Als da sind: Dual 721, Denon DP-37F, Transrotor Leonardo Doppio, Linn LP12 sowie der Garrard 401.
Was ich damit meine ist folgendes:
Der 701 präsentiert die Musik derartig souverän, daß ich von ihr erstmals wirklich berührt werde. So sehr, wie ich es sonst eben nur von einer Live-Aufführung gewohnt bin. Insofern bin ich mir auch nicht sicher, ob der Garrard bei der Darstellung des Raumes nicht sogar etwas übertreibt, sozusagen mit der akustischen Lupe ans Werk geht ...
Ich verwende ein 367g schweres Plattengewicht, so daß die bewegte Masse des Antriebssystems jetzt knapp 4.8 kg beträgt !
Laut Bedienungsanleitung wiegt der Garrard 401 - wohl ohne Chassis - 7.9 kg, also liegen beide vom Gesamtgewicht her etwa auf demselben Niveau. Häufig kann ich lesen, daß der Garrard seine besonderen Stärken bei Rock- und Pop-Musik habe. Dies deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen.

Letztendlich ist das alles jedoch, wie Martin schon richtig sagt, sehr subjektiv, Geschmackssache !
Ich hoffe, daß das Klangerlebnis, das ich jetzt genieße, einfach stabil bleibt ... :D
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