ich gebe Dir jetzt absichtlich eine ketzerische Antwort ...Mario hat geschrieben: Ich habe so viele Bruchlandungen mit Röhren erlebt, die nicht genug Leistung hatten. (Becker The Pusher mie je 2 EL 34 Push Pull, Radford 45?, beides an der TB 140, Mc Intosh MC 275 an einer Martin Logan, Ayon Sunrise, 300 B Monos von Reiner Röder, VAC 30/30, Audio Note P4, alles an meiner Bella Luna). Das hat nicht wirklich Spaß gemacht. Wenn ich jetzt nicht zufällig and die großen EAR´s gekommen wäre, würde hier auch wieder eine Transe als Endstufe stehen. Ein Verstärker sollte die Box betreiben. Das ist das Wichtigste und es schadet auch nichts, wenn man noch ein paar Watt in der Rückhand hat.
... für die schlechte bis mangelhafte Beratungsleistung Deines Händlers können weder verschiedene Röhren- noch Lautsprecherkonzepte geradestehen.
Deine ehemaligen Martin Logan Elektrostaten vergehen fast vor Stromhunger, das kann fast keine Röhre richtig bedienen - also klarer Fall von falscher Paarung ...
... ebenso wie krampfhaft eine T+A und hier ist es imho vollkommen egal, ob wir nun von einer TB140 oder TB160 sprechen, mit einer Röhre betreiben zu wollen. Das wird immer nur ein fauler weil klanglich nie zueinander passender Kompromiss bleiben. So eine T+A ist für tschirp, zwitscher, knirps und maximal noch audiophiles pling und plong gedacht ...
... gleiches gilt imho für Röhrenmonster, die über die Kombination von 1001 Röhren in PP-Schaltung dann eine angebliche gigantische Ausgangsleistung erzielen sollen. Aladin sagt es werde Nacht ... und die Sicherung flog ... Musik kam keine ... die Marketingabteilung lacht sich den Ast, der Kunde hat wenigstens Geld verbrannt .... ansonsten Schade.
Übrigens meinst Du mit der Bella Luna doch sicherlich die von Duevel ...
... weshalb diese bei einem Wirkungsrad von 92 dB und einer Impedanz von 6 Ohm sowie ihrer konstruktiv festgelegten unteren Grenzfrequenz von 40 Hz nicht mit einer handelsüblichen Röhre betreibbar sein soll, entzieht sich ehrlich meinem Verständnis...
... der Hochtontreiber der Duevel ist z.B. ganz bestimmt nicht röhrenfeindlich ... und einem derart überschaubarem Basstreiber bis einschließlich 40 Hz bei ca. -6db irgendeine Kontrolle anzuerziehen reichen imho 30 - 50 Röhrenwatt bereits wirklich aus ...
... wenn Du natürlich diese immense Leistung benötigst um unterhalb von 40 Hz die Kontrolle zu erziehlen, dann werden Dir auch 20000 Röhrenwatt nicht weiter helfen und wir sind wieder bei der Beratungsleistung Deines Händlers ...
Das Stichwart heißt Dämpfungsfaktor die ein Lautsprecherchassis benötigt ... und je mehr Dämpfung eine LS verlangt, desto ungeeigneter ist er nunmal für eine Röhre ...
.. und was den meisten Setups mit modernen LS und Röhren fehlt ist die Impedanzlinearisierung vor der Weiche ...

