Yaqin MC-10KT88

Hier gehts nur um Verstärkung, egal welcher Art.

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Vinni
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Yaqin MC-10KT88

Beitrag von Vinni »

Endlich finde ich etwas Zeit hier für :D ...
Ich versuche es dann mal mit meinem ersten Klangbericht.
Nun...ich habe ja den "alten" etwas verunglückten Yaqin MC-10KT88 vom Erzkanzler. Er ist mein ersten richtiger HiFi-Verstärker und ich bin voll zufrieden. Das nervige Klappergeräusch der Trafos ist zwar immer noch da (wird geringer, wenn er warm ist), aber auch nur weil ich keine Zeit finde um sie zu entkoppeln. Den Klang würde ich als etwas Höhen zugespitzt beschreiben, was ich allerdings sehr mag. Es scheint immer als würde er dann wenn Triangeln oder ähnliches kommen, noch einen kleinen Satz oben drauflegt....dann spielt er wie vom Eis befreit und gibt in den "Ultra-hohen-Bereichen" richtig futt, was dazu führt, das die Höhen alles glanzvoll überstrahlen. Der Amp ist denke ich am besten für Streichermusik oder druckvolle Basslastige Musik geeignet. Der Bass ist sehr stark, wirkt jedoch ab und an etwas matschig (wenn auch nur selten...). Dieses "Problem" lässt sich, denke ich, aber durch einen Röhrentausch lösen. Im Moment sind noch die orig. China-Röhren drin.
Zu den Mitten kann man nur sagen...ja sie sind da...sie sind alles andere als schlecht, stoßen aber nicht irgendwie speziell hervor. Das führt manchmal dazu, das Musik ohne rasante Höhen oder druckvolle Bässe etwas langweilig scheint. Mit seiner Leistung von 50W (manchmal auch 65W angegeben) läd er zum lauthören ein... und es macht Spaß :king:
Stimmen wirken sehr real. Ich bin halt voll zufrieden. Wenn etwas Geld und vorallem Zeit da ist, wird das Klappern (Brummen) der Trafos beseitigt und ich bin vollends glücklich.

Achso: Quelle ist ein NAD C542 CDP
(leider keine Röhre :( und auch kein DAC dazwischen-->zu teuer für nen Schüler mit Freundin :) )
und befeuern tut er ein Paar Wharfedale EVO 20 :drink:

Bilder und seine Lebensgeschichte gibt es hier:
http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... php?t=1440

So...das sollte erstmal alles sein, denke ich...
Fragen sind gerne gesehen :mrgreen:

Mit freundlichen und audiophilen Grüßen

Vince
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shorty
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Beitrag von shorty »

Das Klappergeräusch könnte sich eventuell entfernen lassen.

Es gibt einen Händler der behauptet bei seinen Geräten habe er den Trafo Vakuumvergiesen lassen.
Obs stimmt weiss ich nicht, versuch mal die Trafohaube vorsichtig zu öffnen und werf mal einen Blick rein.
Thermisch müsste das gehen, sofern der Trafo jetzt im normalen Betrieb nicht sonderlich heiss wird.
Einfacher ginge es eventuell indem man die Trafos mit etwas Dichtungsgummi unterlegen würde.
Da geht noch was :mrgreen:
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Erzkanzler
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Beitrag von Erzkanzler »

Moin,

klar könnte man die Trafos vergießen, nur wie dann befestigen :?:

Das beste wäre die Trafos auf kleine Industrie-Schwingungsdämpfer zu stellen.

Grüße
Martin
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hbhifi
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Beitrag von hbhifi »

Einfacher ginge es eventuell indem man die Trafos mit etwas Dichtungsgummi unterlegen würde.
Das dürfte das Problem kaum lösen. Die Ursache mechanischen Trafobrumms ist in den meisten Fällen ein unzureichender Zug beim Wickeln der Spulen, die Drähte arbeiten gegeneinander oder gegen den Wickelkörper.
Vergießen funktioniert, reduziert aber die Belastbarkeit des Trafos, weil die Wärmeabfuhr behindert wird.
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shorty
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Beitrag von shorty »

Hmm, nächste Idee :-)
Sofern es nur von der äusseren Wickelschicht rührt kann mans ja erstmal testehalber mit ner ordentlichen Ladung Schichtlack (genaue Bezeichnung fällt mir gerade nicht ein) versuchen.
Ist dieses Standartzeug mit welchem Wicklungen zumeist überzogen werden.
Fürchte muss mir mal einen zum testen kaufen :-) Gefällt mir jedenfalls von der Optik her deutlich besser als der Nachfolger.
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Vinni
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Beitrag von Vinni »

Bin grade beim Versuch des Ruhigstellens des AMPs...leider klappt es mit günstigen Mitteln alles nicht so recht...

Und mir ist grade die Idee, oder mehr dir Frage gekommen...

die KT88 ist doch ein Oktetsockel...die 845 auch...
naja und da ich mittlerweile die große Ahnung habe, das ich einen angeschlagenen Trafo habe...

Ist es möglich den KT88 PP in einen 845PP umzubaun.

Also mit anderen Worten:
Ich behalte die Vorstufe wie sie ist und "tausche" nur die KT88 gegen die großen 845, dazu die Trafos...

fraglich, bevor ich anfange zu rechnen (es würde ja def. noch viel mehr zu tauschen sein, oder irre ich hier? So ziemlich die gesamte Endstufe denke ich)
ist, ob das einen klanglichen Vorteil mit sich bringen würde. Auf jeden Fall würde es etwas mehr Leistung und damit ja einen größeren CLASS A Bereich bringen. Aber allg. denke ich über die Sinnhaftigkeit eines so großen Umbaus nach...

und wollte fragen, was ihr denkt.
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Erzkanzler
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Beitrag von Erzkanzler »

Hallo Vinni,

die KT88 hat 8pol-Sockel, die 845 große 4polige
die KT88 arbeitet mit ca. 450V, die 845 mit bis zu 1250V
die Ausgangsübertrager sind völlig anders
usw
usw
usw
Was hast Du denn jetzt gemacht?

Grüße
Martin
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Thargor
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Beitrag von Thargor »

Der Umbau wird sicherlich auch nicht mit "günstigen Mitteln" zu bewerstelligen sein. Was meinst Du, was Du für neue Übertrager hinblättern musst?

Die KT88 hat schon 500 Volt bei der 845er reden wir über mehr als 1000 Volt. Da hört der Bastelspaß wirklich auf. Wenn Du Dir keinen kompletten Neuaufbau eines Amps mit 845er Röhren vorstellen kannst (ohne Hilfe) dann würde ich mich an so einen Umbau ganz sicher nicht heranwagen.

Wenn Dich das Trafobrummen stört, dann kannst Du m.E, nur zwei Wege gehen:

- ignorier es einfach
- Versuche über den Lieferanten in China einen Ersatztrafo zu bekommen. Habe ich auch schon einmal gemacht. Wirtschaftlich? War das nicht. Der Trafo war zwar billig, aber das Porto.... :lips:

Ich würde zu Variante 1 raten.

Viele Grüße.
Viele Grüße von Guido, dem langsamsten Barkeeper der Welt! :drink:

Wann war Dein letztes Live-Konzert?
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Erzkanzler
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Beitrag von Erzkanzler »

Das Teil brummt ja auch nur bei aufgesetzten Blechhauben, ohne ist das kaum zu hören.
Eine einfache Lösung wäre aus kaschierten Leiterplatten neue Hauben zusammen zu löten. Dann könnte man auch gleich noch einige Lüftungsbohrungen in die Deckel machen.

Grüße
Martin
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jogi
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Beitrag von jogi »

Hallo,

manchmal hilft auch eine andere Gleichrichterröhre (wenn das Teil eine hat ), ich hab welche bei denen brummt der Trafo wie jeck und bei anderen fast gar nicht. Geht schnell, kostet wenig.
Dann sind manchmal auch Gleichspannungsanteile im Netzstrom, die man mit einer einfachen Schaltung eliminieren kann, was ich mir auch überlege, weil mich schon der geringste Brumm total abnervt :ra:


Grüsse,
Jürgen
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Vinni
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Beitrag von Vinni »

Momentchen^^
also das ich das Brummen erstmal beseitigen will...ist ne ganz andere Sache...
das schaffe ich schon...naja immo habe ich es mit verschiedenen Dämmmaterialien probiert um die Trafos zu entkoppeln.
und das der Umbau nicht günstig wird ist mir auch klar.
Es ging nur um den allg. Plan dazu, ob das innerhalb der Gehäuses möglich wäre (ob das mein Konto in nächster Zeit zulässt ist ne andere Sache)...
ich finde das Gehäuse halt ziemlich schön, deswegen würde ich es gerne weiterbehalten und die Vorstufe kann man dann doch ggf. auch behalten...darum ging es :drink:

Nicht das ihr mich für wahnsinnig haltet...mir ist schon klar das es etwas komplizierter und teuerer würde.
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