hatte mal wieder etwas Zeit zum Löten, und zum Ausprobieren.
Es hat mich immer schon gejuckt, den Gridstopper an den C3o meiner 300B Endstufen mal rauszuschmeissen, und mal zu hören, wie es so klingt. Ich neige dazu, Dinge nicht unbedingt zu glauben, ich musss das ausprobieren...
Um es kurz zu machen:
Ganz klar sind Härten auszumachen, und der Bass ist zwar gewaltig, aber auch überpräsent, kurz, das Klangbild gerät aus den Fugen. Stimmt also mit den Oszillationen, und jetzt weiss ich auch, wie sich sowas anhören kann.
Dann wieder 1K Kohlemasse-R reingebraten, und die Musik kam wieder zurück. Allerdings jetzt im Vergleich wie durch einen Wollvorhang hindurch, ganz schön kuschelig, aber auch der Dynamik, Klarheit und Räumlichkeit beraubt.
Tja, wat nu
Dann habe ich mich an einige 120µH HF Drosseln in Widerstandsform erinnert, die in der Kiste schlummerten, und die zusammen mit 470R PRP an den Grid gepinnt.
Und das Ergebnis hat mich äusserst positiv überrascht! Tolle Farben, keinerlei Härten, Dynamik ist auch da, und alles wirkt irgendwie sauberer und stressfreier.
Wieso vermeidet man denn Induktivität im Stopper, weshalb es Kohle sein muss, und sie aber in Form dieser HF Drossel absolut segensreich ist?
Inspiriert hat mich übrigens Alex mit seinem D3a Phonoamp, wo er allerdings kleine Ferritperlen direkt an den Pin gebracht hat.
liebe Grüsse,
Jürgen

