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Erhöht sich Ausgansleist. mit niederohmigeren Übertrager

Verfasst: Mo 9. Mär 2009, 22:15
von Hallo
Hallo,
in meinem Kopf scheint ein Denkfehler.
Bei einer Triode mit Wiederstand in der Anodenspannung und Koppelkondensator erhöhe ich Leistung durch Vergrößerung des Anodenwiderstands.
Nun habe ich das für den Ausgansübertrager ebenfalls so gesehen.

Jetzt sind mir die Daten für die 300B in die Hände gefallen.
Dazu z.B.:

Anode - Gitter - Anodenstrom - Übertrager - Ausgangsleistung

350V.....-74.......... 60mA...........2200 Ohm......... 9,6 Watt
350V.....-74...........60mA...........3000 Ohm..........8,3 Watt
350V.....-74...........60mA...........4000 Ohm..........7,0 Watt

Wie hängst dieses zusammen?

Normalerweise müsste doch ein erhöhter Außenwiderstand zu einer höheren Spannungs/Stromänderung zw. Röhre und Ausgansübertrager führen und somit zu einer höheren Leistung bei größerem Übertragerwiderstand.
Wo liegt denn mein Denkfehler?

Grüße

Jürgen

Verfasst: Mi 11. Mär 2009, 12:42
von VinylSavor
Hallo!

Du vergleichst hier eine Stufe mit Widerstand als Last an der Anode mit einer mit Uebertrager als Last. Das sind zwei voellig verschiedene Faelle und nicht ohne weiteres vergleichbar. Bei ersterer geht es in der Regel um eine reine Spannungsverstaerkung und bei letzterer um eine Leistungsuebertragung.

Ein Blick ins Datenblatt der Roehren hilft. Leg mal die Arbeitsgerade aufs Kennlinienfeld und sieh Dir an, wie sich maximal moegliche Spannungs- und Stromamplituden aendern. Dann duerfte einiges klarer werden.

Bei groesserer Impedanz an der Anode vergroessert sich in der Regel der moegliche Spannungshub, aber die maximale Stromamplitude wird geringer.

Gruss

Thomas

Verfasst: Do 12. Mär 2009, 09:31
von Hallo
Danke Thomas,

Grüße

Jürgen

Verfasst: Do 19. Mär 2009, 13:45
von mb-de
Hallo Juergen,

achte auch mal auf den Innenwiderstand der Endroehre selbst - und den Durchgriff - die spielen beide eine nicht unerhebliche Rolle in diesem Spiel...

Gruss

Micha
=->