MHZS 66 gegen Jungson Magic Boat SACD

Hier gehts um die Player, ob CD, SACD oder andere

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kion
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MHZS 66 gegen Jungson Magic Boat SACD

Beitrag von kion »

Willkommen in der Kion-Familie: Der MHZS CD66E kam heute mit UPS an.

Ein Hongkong - Import zu einem sagenhaft günstigen Preis. Ich war also skeptisch... Nun ja, jetzt steht er über dem Magic Boat. Zunächst also ein paar Bilder (draufklicken lohnt sich).



[IMG:160:106]http://img5.imagevenue.com/loc1186/th_0 ... 1186lo.jpg[/img][IMG:160:106]http://img186.imagevenue.com/loc417/th_ ... _417lo.jpg[/img][IMG:160:106]http://img167.imagevenue.com/loc429/th_ ... _429lo.jpg[/img][IMG:160:106]http://img173.imagevenue.com/loc435/th_ ... _435lo.jpg[/img]

Also ein Toploader, der von Hause aus mit einer blauen LED auf die CD und den Abtaster leuchtet (was ja ungemein wirksames Voodoo sein soll :D . Die FB ist schwarz und sehr schwer, was eine hohe Wertigeit vermittelt. Die Holz-FB des MB2 ist allerdings einfallsreicher, auch wegen des Magnetverschlusses. An der FB des MHZS läßt sich die Samplingrate in drei Stufen einstellen.

Er wird gerade eingebrannt und wurde über XLR-Cinch Adapter an den Verstärker gehängt (auch mit gleicher Post gekommen: ein YAQIN VL2100 - darüber aber anderswo mehr).

Der Puck ist magnetisch, das Einlegen der CD gegen alle Erwartungen kein Gefummel. Auf der Oberseite ist ein leicht gefärbtes Fenster zu sehen, durch das u. a. die verbauten Röhren glimmen läßt, ohne aufdringlich zu sein. Die auf den Fotos scheinbar erkennbare Struktur ist nur eine Reflektion der Wand.

Die Verarbeitung ist innen sauber. Alle Bedienelemente sind mit Nachdruck zu betätigen, aber nicht unangenehm. Beim Einschalten läuft ein Countdown, bis er Betriebsbereitschaft hat.

Die Front ist einfallslos aber unaufgeregt elegant mit runden massiven Metallknöpfen. Das Finish ist in mattem Alu, der Aufsatz, in dem der Toploader - Deckel fährt, massives mattiertes schwarzes Metall. Der Deckel selbst ist aus Stahlblech in schwarzem Finish.

Der Boden und die Füße sind wesentlich weniger wertig, als beim Jungson.

In beide Player wurde die gleiche CD eingelegt, um Vergleichbarkeit zu sichern, aber keine audiophile Test-CD, sondern hochwertiges normales Material (Mozart meets Cuba von Klazz Brothers & Cuba Percussion).

Bei der Gelegenheit fällt mir auf, daß ich eine Abneigung gegen schlecht abgemischte CDs entwickelt habe, und mich besonders ärgere, wenn sie gute Musik enthält, die unter Wert durchläuft.


Natürlich hat der MHZS seine Einbrennphase noch nicht annähernd durchlaufen, aber hier schon mal die ersten Eindrücke.

Er spielt hoch aufgelöst und bietet eine schöne Räumlichkeit. Klavier, Percussion, Streicher (ahhh... Der Baß!!!) kommen räumlich klar und sauber rüber. Toller Anstrich des Kontrabaß. Ein Aha-Erlebnis erster Güte. Ich hatte mich fast entschlossen, den MB zu verkaufen....

Dann der Gegentest: MB 2 SACD-Player im Blindtest gegen MHZS. Der neue Player ist wesentlich präsenter, und bietet ein größeres und saubereres Frequenzspektrum.... Aber was ist das??? Das war ja gar nicht der Neue! Das war der Jungson!

Gleich nochmal kontrolliert und nochmal, beide synchron auf Liedanfang und immer hin- und hergeschaltet... Uff! Der Jungson ist um Längen besser! Die hohe Rate (176.4 KHz) ist eindeutig die bessere Wahl.

Also die Kinder geholt und auch probehören lassen. Das Votum ist eindeutig: Der Jungson bietet mehr Raum, mehr Bühne, mehr Frequenz, mehr Klarheit und ist insgesamt deutlich die bessere Wahl, ohne verfälschend oder schönend zu wirken.

Ok, da liegen in meinem Fall auch einige deutliche Hunderter Preisdifferenz dazwischen, aber die Entscheidung ist eindeutig.

Dadurch wird der MHZS keinesfalls ein schlechter Partner, nur das Bessere ist de Guten Feind.....

Ich hätte nicht gedacht, daß das so eindeutig werden würde. Natürlich muß ich dem MHZS seine Zeit zum Einbrennen gönnen und werde nicht vorschnell urteilen. Dies ist nur der Ersteindruck, der uneingeschränkt gut ist, nur ein bißchen getrübt durch die Gummifüße, die einem so schweren Teil nicht gerecht werden. Dafür ist das Toploading einfach nur zu um zu goil.... Eine Feierstunde jedesmal....
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MHZS CD...

Beitrag von JHB »

Hallo Kion,

ich selbst habe vor kurzem den CD 88 gekauft, Bericht hier: http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... 7073#67073

Im Großen und Ganzen kann ich Deinem Bericht zustimmen, der MHZS zeichnet den Raum etwas kleiner, aber gut durch strukturiert. Allerdings steht und fällt das Klangerlebnis mit der Aufnahmequalität der CD, er ist kein Schönfärber. Das von Dir angesprochene NF-Kabel kenne ich nicht, kann Dir aber das in meinem Bericht angesprochene Funk-Kabel empfehlen. Weiterer Tip: Laß' bloß das originale Netzkabel im Karton und gönne dem CD-Player eines mit einem größeren Durchmesser (z.B. Lapp oder Eupen), es zahlt sich klanglich tatsächlich aus. Alles in allem für das Geld ist der CDP einen Tip wert (imho).

Gruß :beer
Joachim
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CD: Berendsen CD 1
2. Anlage
PS: Nottingham Analogue Horizon mit RB300 und Denon DL103CU
Vorstufe Steinmusic Röhren-Pre mit neuem Update von H. Stein
Phono mittels Haufe-Übertrager oder Volpe RIAA II
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CD: SteinMusic auf Basis MHZS CD 88E
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rulerofrecords
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Beitrag von rulerofrecords »

Hallo Kion,

wow, das ging schnell. Danke für den sehr schönen Bericht. Wie hat denn das mit dem Eigenblindtest funktioniert? Egal - hm, evtl. noch zu früh aber ich frag mal - da es bei mir hintenraus in der Anlage sehr dynamisch und manchmal etwas harsch, hart bis schreiend wird - welcher der beiden Player ist der sanftere, weichere, oder anders, welcher Player bevorzugt eine eher ganzheitliche Spielweise ohne dabei ein Frequenzspektrum zu bevorzugen?

Viele Grüße

Uli
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kion
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Re: MHZS CD...

Beitrag von kion »

JHB hat geschrieben: (...) Laß' bloß das originale Netzkabel im Karton und gönne dem CD-Player eines mit einem größeren Durchmesser (z.B. Lapp oder Eupen), es zahlt sich klanglich tatsächlich aus. Alles in allem für das Geld ist der CDP einen Tip wert (imho).

Gruß :beer
Joachim
Yessir, genauso hab´ ich es auch gemacht: Das waren die ersten Schritte. Netzkabel in den Sondermüll, dickes Ding dran, XLR auch Cinch und ein halbwegs vernünftiges Silberkabel zur Verbindung mit dem Verstärker.

Optisch ist der MHZS ein Sahnestück und gefällt mir wesentlich besser als der Magic Boat 2 SACD (abgesehen von den Füßlein, die sind popelig, aber wenn ich Deinen Beitrag recht erinnere, hast Du auch da gleich Schritte unternommen, richtig?).
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Beitrag von kion »

rulerofrecords hat geschrieben:Hallo Kion,

wow, das ging schnell. Danke für den sehr schönen Bericht. Wie hat denn das mit dem Eigenblindtest funktioniert? Egal - hm, evtl. noch zu früh aber ich frag mal - da es bei mir hintenraus in der Anlage sehr dynamisch und manchmal etwas harsch, hart bis schreiend wird - welcher der beiden Player ist der sanftere, weichere, oder anders, welcher Player bevorzugt eine eher ganzheitliche Spielweise ohne dabei ein Frequenzspektrum zu bevorzugen?

Viele Grüße

Uli

Hmmm... vom Frequenzspektrum und seiner Ausleuchtung her ist der MB 2 sicher die bessere Wahl. Dazu bietet er die Bühne wesentlich präsenter an, kommt tiefer runter und ist erheblich besser in seiner Auflösung, auch in der höchsten Stufe des MHZS von 146.4 KHz.

Das mit dem Selbstblindtest kam dadurch zustande, daß gleichzeitig auch der neue Verstärker kam und ich schlicht und ergreifend die beiden Inputs verwechselt habe (der eine an CD, der andere am DVD-Eingang). War also Blindheit meinerseits :oops: daher auch meine Überraschung. Ich hatte echt schon vor, den MB zu versteigern. Jetzt nicht mehr, da er im Gegensatz zum MHZS auch SACD abspielt und der Klang halt im Vordergrund steht.

Trotzdem: Der MHZS ist ein echter Kauftip! Bietet erstklassige Qualität, ist dazu Toploader (kein Gefrickel mit der Schublade, die beim MB2 auch nur Hartplastik im Stil eines PC-Laufwerkes ist (mal von der Alu-Front abgesehen).

Im Übrigen brennt der MHZS sich auch noch ein....
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Tom_H
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Beitrag von Tom_H »

kion hat geschrieben:Im Übrigen brennt der MHZS sich auch noch ein....
Genau, gib ihm erstmal seine Zeit um sich an das kühle Deutsche Klima zu gewöhnen. :lol:
Wenn er dann klanglich immer noch nicht Deinen Wünschen entspricht, würde ich mir mal Gedanken über den Tausch der OPA's und der Röhren machen............ :wink: Röhren haben einen ungemein großen Einfluß auf die Räumliche Abbildung. Was für Röhren und OPA's sind denn verbaut?

Ich kenne den MHZS zwar nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass da nichts mehr geht. :mrgreen:

Ach ja, Herzlichen Glückwunsch zum Neuerwerb.......... :beer
Ich bin eine undercover Signatur. Wer mich klickt, wird etwas lernen... ;-)
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kion
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Beitrag von kion »

Tom_H hat geschrieben:
kion hat geschrieben:Im Übrigen brennt der MHZS sich auch noch ein....
Genau, gib ihm erstmal seine Zeit um sich an das kühle Deutsche Klima zu gewöhnen. :lol:
Wenn er dann klanglich immer noch nicht Deinen Wünschen entspricht, würde ich mir mal Gedanken über den Tausch der OPA's und der Röhren machen............ :wink: Röhren haben einen ungemein großen Einfluß auf die Räumliche Abbildung. Was für Röhren und OPA's sind denn verbaut?

Ich kenne den MHZS zwar nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass da nichts mehr geht. :mrgreen:

Ach ja, Herzlichen Glückwunsch zum Neuerwerb.......... :beer
Da geht mit Sicherheit was - ist alles Standard. 2*12AX7 und OPA2604. Könnte die schönen Röhren aus dem Copland "stehlen".

Aber erst mal geb´ ich ihm Zeit. Das war beim MB2 auch nötig. Ich bin jedenfalls bislang gar nicht unzufrieden mit dem neuen Teil.
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Beitrag von JHB »

Hallo Kion,

bis jetzt habe ich an den Gerätefüssen noch nichts gemacht. Sehe aber da durchaus noch Potenzial. Gute Erfahrungen habe ich mit den Xindak-Absorbern gemacht, hier im Forum ist ein Thread darüber. Übrigens wird der MHZS noch besser, er braucht eine gewisse Einbrennzeit. Du wirst feststellen, die Auflösung bessert sich. Also mindestens 30 - 40 Stunden einspielen lassen, mit verschiedenen Musikrichtungen konfrontieren.

Aber wohlgemerkt, ich habe den CD 88, Du den CD 66. Natürlich gibt es bessere Player, aber zu dem Preis wohl kaum. :mrgreen:

Gruß
Joachim
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kion
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Beitrag von kion »

JHB hat geschrieben: (...)

Aber wohlgemerkt, ich habe den CD 88, Du den CD 66. Natürlich gibt es bessere Player, aber zu dem Preis wohl kaum. :mrgreen:

Gruß
Joachim
Da kann ich nur aus vollem Herzen zustimmen. Ich berichte dann, wenn die Einbrennphase vorbei ist nochmal. Und natürlich auch mit veränderten Röhren.

Erst mal kriegt er einige Tage die Repeat-Taste über Nacht mit unterschiedlichem Kraftfutter.
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Lowther
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Beitrag von Lowther »

Moin zusammen,

der Bericht (und das was hoffentlich noch folgt) sind für mich sehr interessant, weil ich den MHZS 66/88 als bezahlbares Gerät auch "ins Auge gefasst" habe.

Beste Grüße
Matthias
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kion
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Beitrag von kion »

Lowther hat geschrieben:Moin zusammen,

der Bericht (und das was hoffentlich noch folgt) sind für mich sehr interessant, weil ich den MHZS 66/88 als bezahlbares Gerät auch "ins Auge gefasst" habe.

Beste Grüße
Matthias
Hallo, Matthias,

bereits jetzt kann ich Dir den CDP empfehlen. Er hat sich in den letzten Stunden (wie erwartet) durch die Einbrennphase gemausert und ist jetzt kaum noch vom MB zu unterscheiden.

Weitere Tests, die ich durchgeführt habe: Stevie Ray Vaughn CD im MHZS und als SACD im MB2: Unterschiede sind graduell, aber spürbar durch die naturgemäß bessere Technik der Aufnahme mit DSD Mastering.

Abspielen meiner einzigen kopiergeschützten CD (Kuschelrock): Auch den Kuschelrock-Test hat der Player unbeschadet überstanden, keine Aussetzer :wink:

Abspielen von Hybrid SACDs: ähnlich wie der MB2. Das Rechts-Links-Zwiegespräch der Gitarrenriffs bei Pink Floyds "Us and Them" kommt brilliant und deutlich, ohne aufdringlich oder unausgeglichen zu wirken von der Hybrid. Die Sängerinnnen bei Dark side of the moon sind eindeutig zu orten, die Bass-Drum kommt richtig aus dem Keller.

Grundsätzlich ist er etwas neutraler und reservierter (naturgetreuer?) als der MB2, aber er ist ein ganz exzellenter Player. Ausgewogen über das ganze Frequenzband, sehr homogener und druckvoller Sound, nahe am Original ohne zu übertreiben.
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Beitrag von JHB »

Hallo Matthias,

dem Bericht von Kion kann ich uneingeschränkt zustimmen. Der MHZS ist wirklich ein Klasse-Player. Und wenn wir hier vielleicht ein wenig kritisch "herumkritteln", dann ist das wirklich meckern auf verdammt hohem Niveau. Auch von mir also eine uneingeschränkte Empfehlung für den Player! :OK:

Gruß
Joachim
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Beitrag von rulerofrecords »

okay, okay, bin überzeugt. Hm, wie sieht es eigentlich beim kleinen 33er MHZS aus? Ist der Unterscheid sehr groß? Abgesehen von der Optik? Und je nach Anbieter ist der Preisunterschied manchmal recht klein.

Grüße

Uli
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kion
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Beitrag von kion »

Hallo, Uli,

ich habe mich aus drei Gründen für den 66er entschieden. Erstens, weil ich die Röhren besser fand (sicherlich für Experten diskutierbar, aber für die 12AX7 gibt´s einfach für mich als noch unerfahrenem Röhrenroller mehr visible Alternativen), vor allem aber wegen der Top-Loading-Funktion und der Sichtbarkeit der Röhren. Das fand ich alles überaus sexy.

Das Auge ißt ja mit. Den Klang des 33ers kann ich nicht beurteilen. Und beim Preis, den ich bezahlt habe, gab es keinen Grund, den 33er zu nehmen.
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Beitrag von JHB »

Hallo Uli,

sehe es genau so wie kion. Wollte auch unbedingt einen Röhren-Player, der sich auch optisch von der Masse abhebt. Da blieb nur ein Top-Loader wie der CD 66/88. Die Möglichkeit, evtl. durch Röhrentausch Einfluss auf den Klang nehmen zu können, hat mich ungemein gereizt. Nur - momentan sehe ich keinen Anlass dazu. Bin mit dem Klang mehr als nur zufrieden. Zudem war der Preis sehr attraktiv! :ebh:

Den CD 33 kann ich nicht einschätzen, da ich ihn nicht kenne. Versuch doch mal über gockel was zu finden.

Gruß
Joachim
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kion
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Beitrag von kion »

JHB hat geschrieben:Hallo Kion,

bis jetzt habe ich an den Gerätefüssen noch nichts gemacht. Sehe aber da durchaus noch Potenzial. Gute Erfahrungen habe ich mit den Xindak-Absorbern gemacht, hier im Forum ist ein Thread darüber. Übrigens wird der MHZS noch besser, er braucht eine gewisse Einbrennzeit. Du wirst feststellen, die Auflösung bessert sich. Also mindestens 30 - 40 Stunden einspielen lassen, mit verschiedenen Musikrichtungen konfrontieren.

Aber wohlgemerkt, ich habe den CD 88, Du den CD 66. Natürlich gibt es bessere Player, aber zu dem Preis wohl kaum. :mrgreen:

Gruß
Joachim
Danke für den Hinweis auf den Xindak - Thread, den hatte ich schon fast wieder vergessen. Sollte mich mal drum kümmern. Aber erstmal ist jetzt Urlaub angesagt, danach muß ich mal schauen, was die Kasse noch so sagt, bevor ich weiter investiere :lol:
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]eep
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Beitrag von ]eep »

Über den CD33 kann ich schon einiges erzählen. Ich habe den bei H3D gehört als ich seine CBS 5670+6N3P-E abkaufen wollte. Ich muss aber dazu sagen das der CD33 durcht Machmat in Apeldoorn modifiziert war (Filter und Röhren).

Der MHZS CD33 war für mich eine Offenbarung. Dar klang fast besser als mein (nicht unansehnlichen) Drehteller. Offen, prezise, klar gestaffelt und TIEF. Über den Frequenzgang in den unteren Regionen kann ich nicht allzuviel sagen weil ich die LS nicht kannte, klang aber ganz in ordnung. Mitten und Hohen waren jedenfalls sehr schön und nicht scharf.

Warum sollten den 12AX7 besser sein? :idn:
Ich denke mann kann besser 6N3P/396A/5670 gebrauchen. Das klingt besser, es gibt genügen Auswahl und sie sind viel billiger, besonders als NOS-Ware. 12AX7 werden überall gebraucht, genau wie Opel Kadett. Macht ihm aber nicht zum klassiker. Eher bieder (so auch beschrieben durch Triode Dick). Ich habe beide, mag aber den 5670 besser. Ich würde sagen das die CD33 die bessere Wal ist. :OK:

Du kannst auf google verzichten weil H3D schon seine erfahrungen hier beschrieben hat (im Thread uber den MHZS CD66).

PS: Schreibfehler dabehalten. Ich bin ja Holländer
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Beitrag von rulerofrecords »

danke die Herren. Ich denke in so zwei, drei Wochen bin ich durch mit Grübeln und dann entscheidet die Tagesform ...
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Beitrag von kion »

]eep hat geschrieben:Über den CD33 kann ich schon einiges erzählen. Ich habe den bei H3D gehört als ich seine CBS 5670+6N3P-E abkaufen wollte. Ich muss aber dazu sagen das der CD33 durcht Machmat in Apeldoorn modifiziert war (Filter und Röhren).

Der MHZS CD33 war für mich eine Offenbarung. Dar klang fast besser als mein (nicht unansehnlichen) Drehteller. Offen, prezise, klar gestaffelt und TIEF. Über den Frequenzgang in den unteren Regionen kann ich nicht allzuviel sagen weil ich die LS nicht kannte, klang aber ganz in ordnung. Mitten und Hohen waren jedenfalls sehr schön und nicht scharf.

Warum sollten den 12AX7 besser sein? :idn:
Ich denke mann kann besser 6N3P/396A/5670 gebrauchen. Das klingt besser, es gibt genügen Auswahl und sie sind viel billiger, besonders als NOS-Ware. 12AX7 werden überall gebraucht, genau wie Opel Kadett. Macht ihm aber nicht zum klassiker. Eher bieder (so auch beschrieben durch Triode Dick). Ich habe beide, mag aber den 5670 besser. Ich würde sagen das die CD33 die bessere Wal ist. :OK:

Du kannst auf google verzichten weil H3D schon seine erfahrungen hier beschrieben hat (im Thread uber den MHZS CD66).

PS: Schreibfehler dabehalten. Ich bin ja Holländer
Die 6N3P/396A/5670 kenne ich wiederum nicht weiter - daher mache ich dazu keine qualifiizierende Aussage. Lediglich die Tatsache, daß ich mit den 12AX7 mehr Alternativen zum Anpassen des Klangcharakters durch tuberolling habe, war einer der Aspekte.

Den 33 will ich keinesfalls disqualifizieren. Viel Spaß damit auch in zukunft :)

Den MB2 kann ich aber immer noch wärmstens empfehlen. Bereits in Standard-Variante ohne Tuning absolut Klasse. Auf jeden Fall eine Klasse höher als der MHZS 66. Dort sind wohl 4 12AU7 NOS verbaut, wenn ich richtig gegoogelt habe, die sich auch einer reichhaltigen Auswahl zum Tauschen erfreuen. Für die SACD-Variante habe ich aber auch incl . allem 835 Euro bezahlt.
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Beitrag von kion »

rulerofrecords hat geschrieben:danke die Herren. Ich denke in so zwei, drei Wochen bin ich durch mit Grübeln und dann entscheidet die Tagesform ...
Laß uns mal wissen, wie es ausgegangen ist... Auch andere Mütter haben schließlich schöne Töchter...
Zuletzt geändert von kion am Di 31. Jul 2007, 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
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