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Verfasst: Mo 5. Mär 2007, 10:09
von Sunny
Hallo,
einerseits kann ich dukeboris bezüglich häufigem problemlosen Lp- Kaufs aus dem UK oder USA über Paypal zustimmen, andererseits ist die geschilderte Problematik für Privatverkäufer schon abschreckend. Im Prinzip kann ja ein jeder Käufer behaupten er habe den Artikel nicht erhalten und erhält dann sein Geld zurück.Vielleicht muss man sich als Verkäufer hier auch an das Bewertungsprofil des Käufers halten bevor man etwas verschickt.
Die Betrugsquote für Paypal kann allerdings nicht allzu hoch sein denn sonst müsste Paypal seine Praktiken ändern und kaum ein Verkäufer würde PP akzeptieren.
Grüsse,
Bernd
Verfasst: Mo 5. Mär 2007, 10:15
von rs_av_solutions
Hallo,
Paypal ist eine interessante Sache allerdings nach der Gebührenänderung eindeutig zu teuer aus der Sicht des Verkäufers.Zum einen wird an den Gebühren zum anderen an den Wechselkursen kräftig verdient.
Als Käufer eine sehr gute Sache als Verläufer gibt es eine Dinge zu beachten.
Z.B. nie unversichert versenden.Nur als Paket mit Trackingnummer.Hatten auch schon den Fall Kunde reklamiert Ware nie angekommen.Paypal friert das Geld ein.Unterlagen an Paypal geschickt.Am Ende stellte sich heraus eine Nachbarin hatte das Paket angenommen und an den Kunden übergeben.
Bis das Geld allerdings wieder freigegeben wurde gingen knapp 2 Monate ins Land.
Gruss
Rainer
Verfasst: Mo 5. Mär 2007, 10:23
von Sunny
nie unversichert versenden.
die Preise für versicherten Versand, insb. nach UK oder USA, z.B. für Lp´s , schließen diese Lösung leider aus.
Paypal Käuferschutz - In Realität eine einzige Lüge
Verfasst: Mo 5. Mär 2007, 20:37
von hifi-oldtimer
- Kauf in USA für 705 Dollar inkl. Versand
- Zoll 80 EUR
- Defektes Teil erhalten
- Paypal Käuferschutztantrag gestellt
- Schadensgutachten versendet 580 EUR Reparatur
- Nette Mail von Paypal:
Bitte senden Sie alles auf Ihre Kosten zurück, dann
hätte ich Anspruch auf eine Rückzahlung. Höhe wird nicht Zugesichert.
ACHTUNG: Nur wenn der Verkäufer Geld auf seinem Paypal-Konto hat, hätte ich eine Chance etwas zu erhalten.
=> Versand zurück in die USA 100 EUR
=> 0 EUR Rückzahlung, da Papypal keinen Rückzahlbetrag zusichert.
=> Restwert des Teils wären 300 EUR, nur leider
müsste ich es zurücksenden, ich bin doch nicht blöd oder ????
FAZIT:
Unglaubliches Vorgehen, die Aussage geschützt bis 500 EUR ist eine Falle, die Randbedingungen z.B. Rückversand der Ware sind nicht tragbar.
PS: Zurückziehen der Kreditkartenzahlung war nicht möglich, da laut Kreditkarteninstitut eine Lieferung erfolgt ist.
Verfasst: Di 6. Mär 2007, 08:33
von dukeboris
Hallo Hifi-Oldtimer,
Aber wie hättest du das umgehen wollen? Wenn nicht Paypal, dann hättest du wahrscheinlich direkt mit Credit-Card bezahlt und dein Geld wäre auch weg. Verstehe nicht ganz warum Paypal hier schlecht sein soll? Der Verkäufer ist der miese Hund. Du würdest doch auch keine Gutschrift machen, wenn die Ware noch beim Käufer ist, oder?
Gruß,
Boris
Verfasst: Di 6. Mär 2007, 22:04
von hifi-oldtimer
Hallo Boris,
ich bin auf die Versprechung von Paypal reingefallen,
dass der Einkauf bis 500 EUR abgesichert ist.
Sonst hätte ich nicht in den USA gekauft.
Verfasst: Di 6. Mär 2007, 22:14
von dukeboris
Hallo,
Das ist natürlich was anderes. Ich dachte der Kauf hätte bereits festgestanden. Da lag ich dann wohl falsch.
Ich bleibe trotzdem bei meiner Einschätzung, daß Paypal gut ist für Einkäufer. Allerdings habe ich nie mehr als max. 50€ umgesetzt. Da sind Verluste (die ich nie hatte) noch zu verkraften. In deinem Fall ist es echt schon ziemlich blöd. Gut das ich nun gewarnt bin...
Gruß.
Boris