Dual 701
Moderatoren: Moderatorenteam, Thargor
Moin Henning,
der SME passt nicht so gut zum V15. Er ist zu schwer und träge. Das Denon passt besser, ist aber kein "analytisches System", sondern eher harmonisierend. An a.O. habe ich erwähnt, dass das 103 besser in einem 12"er läuft mit entsprechender Kette und Musik.
Beide Arme sind sehr gut, reichen an den IVer oder Ver leider nicht heran.
Bleib dran und tüftel. Nix ist perfekt.
der SME passt nicht so gut zum V15. Er ist zu schwer und träge. Das Denon passt besser, ist aber kein "analytisches System", sondern eher harmonisierend. An a.O. habe ich erwähnt, dass das 103 besser in einem 12"er läuft mit entsprechender Kette und Musik.
Beide Arme sind sehr gut, reichen an den IVer oder Ver leider nicht heran.
Bleib dran und tüftel. Nix ist perfekt.
Moin Heiner,

Bin gerade an meinen Tannoys dran mit 'ner irren Sache ...
Werde morgen abend mal kurz berichten.
Werde noch das Shure M44MG, Shure M97xE sowie Grado Prestige Black ausprobieren. Mal sehen ...
Hab' allerdings das Gefühl, daß ich wirklich kurz vorm Ziel bin !
Dann kann ich endlich anfangen, mich voll auf den Aufbau einer LP-Sammlung zu stürzen. Blue Notes z.B. ...
An "Hardware" will ich mir noch nen Plattenwäscher sowie nen MusicAngel 845SE gönnen, vielleicht zu Weihnachten ?!
wie wahr !... Bleib dran und tüftel. Nix ist perfekt. ...
Bin gerade an meinen Tannoys dran mit 'ner irren Sache ...
Werde morgen abend mal kurz berichten.
Werde noch das Shure M44MG, Shure M97xE sowie Grado Prestige Black ausprobieren. Mal sehen ...
Hab' allerdings das Gefühl, daß ich wirklich kurz vorm Ziel bin !
Dann kann ich endlich anfangen, mich voll auf den Aufbau einer LP-Sammlung zu stürzen. Blue Notes z.B. ...
An "Hardware" will ich mir noch nen Plattenwäscher sowie nen MusicAngel 845SE gönnen, vielleicht zu Weihnachten ?!
Bewährte Rundfunk-Tugenden, neu definiert durch 100-jähriges Kupfer und die Ehrlichkeit einer Magnepan
- 2285b
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- Wohnort: Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal
Moin Henning,
jeder HiFi-Enthusiast kann sicher die Leiden des jungen (?) H. verstehen.
Musik ist halt Emotion und manchmal versuchen wir den empfundenen Mißklang mit naturwissenschaftlicher Logik zu ergründen. Die Abhängigkeiten der Einzelkomponenten einer stimmigen (nicht teuren!) sind natürlich vielfältig , wie die Emotionen auch. Genau das macht die Sache ja so schwierig
Und dann noch der Perfektionismus, der einen oft kontraproduktiv antreibt...
ich schließe mich Heiner an,
Liebe Grüße,
Axel
jeder HiFi-Enthusiast kann sicher die Leiden des jungen (?) H. verstehen.
Musik ist halt Emotion und manchmal versuchen wir den empfundenen Mißklang mit naturwissenschaftlicher Logik zu ergründen. Die Abhängigkeiten der Einzelkomponenten einer stimmigen (nicht teuren!) sind natürlich vielfältig , wie die Emotionen auch. Genau das macht die Sache ja so schwierig
ich schließe mich Heiner an,
Ich hoffe, Du hast den Garrard nicht verkauft...Bleib dran und tüftel
Liebe Grüße,
Axel
In der Musik ist RuHe entscheidend - Don Cherry
Moin Axel,
ja, ich würde auch sagen, daß die Abhängigkeiten der Einzelkomponenten in einer Kette die Sache überaus schwierig machen. Ich habe viel probiert, die Komponenten in immer neuen Kombinationen aufgebaut und habe eben im Moment den Eindruck, mit dem 701 das letzte noch fehlende Puzzle-Teil in meiner "idealen" Kette gefunden zu haben, abgesehen vielleicht vom Tonabnehmer.
Außerdem möchte ich, sobald ein passender, größerer Hörraum zur Verfügung steht, die 38 cm Treiber von Tannoy doch noch probieren ...

Zur Zeit verwende ich wieder das black&white 1202, wobei ich mir "einbilde", daß Kabelschuhe statt Bananas an den LSP-Ausgängen des Yarland noch was gebracht haben sowie die Bi-Wiring Adapter von Phonosophie in Kupfer-Ausführung.
Der Yarland wird von einem Audioplan Powercord S versorgt, außerdem hängt der Clearaudio Smartphono mit drin.
Als Alternative ist jedoch der "Analogis MKIII" im Zulauf, der übrigens ziemlich baugleich mit der Phonostufe von Vincent sein soll. Mal sehen ...
Die gesamte Kette hängt an der Netzleiste von Clockwork Audio.
Die Phonostufe sowie der Yarland sind auf Xindak Füßen entkoppelt. Außerdem ist natürlich das Xindak FA Gold Chinch im Einsatz.
Diese Kombination hat sich für mich als Optimum herauskristallisiert !
ja, ich würde auch sagen, daß die Abhängigkeiten der Einzelkomponenten in einer Kette die Sache überaus schwierig machen. Ich habe viel probiert, die Komponenten in immer neuen Kombinationen aufgebaut und habe eben im Moment den Eindruck, mit dem 701 das letzte noch fehlende Puzzle-Teil in meiner "idealen" Kette gefunden zu haben, abgesehen vielleicht vom Tonabnehmer.
Außerdem möchte ich, sobald ein passender, größerer Hörraum zur Verfügung steht, die 38 cm Treiber von Tannoy doch noch probieren ...
nee, mach' ich erst, wenn ich mir nach angemessener Zeit immer noch sicher bin ...... Ich hoffe, Du hast den Garrard nicht verkauft...
Zur Zeit verwende ich wieder das black&white 1202, wobei ich mir "einbilde", daß Kabelschuhe statt Bananas an den LSP-Ausgängen des Yarland noch was gebracht haben sowie die Bi-Wiring Adapter von Phonosophie in Kupfer-Ausführung.
Der Yarland wird von einem Audioplan Powercord S versorgt, außerdem hängt der Clearaudio Smartphono mit drin.
Als Alternative ist jedoch der "Analogis MKIII" im Zulauf, der übrigens ziemlich baugleich mit der Phonostufe von Vincent sein soll. Mal sehen ...
Die gesamte Kette hängt an der Netzleiste von Clockwork Audio.
Die Phonostufe sowie der Yarland sind auf Xindak Füßen entkoppelt. Außerdem ist natürlich das Xindak FA Gold Chinch im Einsatz.
Diese Kombination hat sich für mich als Optimum herauskristallisiert !
Bewährte Rundfunk-Tugenden, neu definiert durch 100-jähriges Kupfer und die Ehrlichkeit einer Magnepan
Moin,
da Vergleiche ziemlich interessant sein können:
Stichwort: Plattenteller-Trägheitsmoment:
Offenkundig ist beim Plattenspieler mehr besser.
Plattenteller-Trägheitsmoment
Dual 701 ------------------------------- Technics SP10 MKII
460 kg * cm² ---------------------------- 380 kg * cm²
Ich meine, allmählich wird deutlich, um welch ungewöhnlich gutes Laufwerk es sich beim 701 handelt ...
da Vergleiche ziemlich interessant sein können:
Stichwort: Plattenteller-Trägheitsmoment:
Offenkundig ist beim Plattenspieler mehr besser.
... Ein Problem der Laufwerke ist die Ruhe des Plattentellers. Nichts soll seine Drehung stören. Räke macht den Teller deshalb zehn Kilogramm schwer und erhöht sein Trägheitsmoment mit Metallgewichten am Rand. Vibrationen etwa von Schritten spielen dann keine Rolle mehr. ... quelle: unbekannt
Plattenteller-Trägheitsmoment
Dual 701 ------------------------------- Technics SP10 MKII
460 kg * cm² ---------------------------- 380 kg * cm²
Ich meine, allmählich wird deutlich, um welch ungewöhnlich gutes Laufwerk es sich beim 701 handelt ...
Bewährte Rundfunk-Tugenden, neu definiert durch 100-jähriges Kupfer und die Ehrlichkeit einer Magnepan
- Erzkanzler
- Graue Eminenz
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- Registriert: Do 14. Okt 2004, 15:40
- Wohnort: Düsseldorf
Masselaufwerke, Subchassislaufwerk etc.
Viele Wege führen nach Rom.
Das würde ich nicht pauschalisieren. Sicherlich ist ein ausreichend dimensionierter Plattenteller schon mal von Vorteil.
Aber generell von einem schwereren Teller (wobei 10kg nicht schwer ist) auf den Klang zu schließen
Grüße
Martin
Viele Wege führen nach Rom.
Das würde ich nicht pauschalisieren. Sicherlich ist ein ausreichend dimensionierter Plattenteller schon mal von Vorteil.
Aber generell von einem schwereren Teller (wobei 10kg nicht schwer ist) auf den Klang zu schließen
Grüße
Martin
If music be the food of love, play on. (William Shakespeare)
Moin Martin,
schon klar.
Was ich jedoch aufzeigen möchte ist folgendes:
Die Plattenteller von 701 und SP10 MKII wiegen exakt gleichviel, nämlich jeweils 2.9 kg.
Dennoch schafften es die DUAL Ingenieure, aus dieser Vorgabe ein Mehr an Trägheitsmoment herauszukitzeln, was der Laufruhe ohne Zweifel zugute kommt !
Das sagt m.E. bereits sehr viel allein über die Güte der Dual-Technik aus.
Dies ist umso faszinierender, als - wie Du m.E. völlig richtig anmerkst - schiere Masse des Plattentellers hierbei, also bei der Erzielung von möglichst viel Trägheitsmoment, wohl nicht der "Königsweg" ist. Insofern ist das Räke-Beispiel tatsächlich mißverständlich.
Näheres hierzu kann man bei DirectDrive nachlesen ...
schon klar.
Was ich jedoch aufzeigen möchte ist folgendes:
Die Plattenteller von 701 und SP10 MKII wiegen exakt gleichviel, nämlich jeweils 2.9 kg.
Dennoch schafften es die DUAL Ingenieure, aus dieser Vorgabe ein Mehr an Trägheitsmoment herauszukitzeln, was der Laufruhe ohne Zweifel zugute kommt !
Das sagt m.E. bereits sehr viel allein über die Güte der Dual-Technik aus.
Dies ist umso faszinierender, als - wie Du m.E. völlig richtig anmerkst - schiere Masse des Plattentellers hierbei, also bei der Erzielung von möglichst viel Trägheitsmoment, wohl nicht der "Königsweg" ist. Insofern ist das Räke-Beispiel tatsächlich mißverständlich.
Näheres hierzu kann man bei DirectDrive nachlesen ...
Bewährte Rundfunk-Tugenden, neu definiert durch 100-jähriges Kupfer und die Ehrlichkeit einer Magnepan
Moin,
muß mich vielleicht selbst etwas verbessern:

Allerdings gefällt mir die Kombination mit den Philips 12AX7 musikalisch nicht sonderlich. Werde morgen auf RCA 5U4G sowie RCA 5751 bp (Ersatz) zurückwechseln ...
muß mich vielleicht selbst etwas verbessern:
Also, habe jetzt die TJ 274b wieder mal eingesetzt und sofort hat sich diese frappierende Räumlichkeit wieder eingestellt, die ich dem Garrard zugeschrieben hatte ...... Eine besonder Stärke hat der Garrard allerdings: es ist gar nicht so sehr der Baßbereich. Hier kann ihm der 701 Paroli bieten. Nein, es ist eine frappierende Darstellung des Raumes, er scheint den dargestellten Raum tatsächlich noch etwas weiter zu öffnen, als der 701. Tschuldigung, "furchtbare" HIFI-Test-Formulierung aber trotzdem denke ich, triffts das etwa ...

Allerdings gefällt mir die Kombination mit den Philips 12AX7 musikalisch nicht sonderlich. Werde morgen auf RCA 5U4G sowie RCA 5751 bp (Ersatz) zurückwechseln ...
Bewährte Rundfunk-Tugenden, neu definiert durch 100-jähriges Kupfer und die Ehrlichkeit einer Magnepan
Moin,
wollte noch was loswerden, obwohl eigentlich ein alter Hut. Übersieht man jedoch leicht, denke ich:
Den VTA. Habe festgestellt, daß der DUAL mit absolut parallel eingestelltem Tonarm vergleichsweise etwas "ausgezehrt" klingt. Sobald ich durch Drehen an der Rändelschraube des 2 x fach Antiresonators den Tonarm ganz leicht höher einstelle, ändert sich der Klang dramatisch zum Besseren ! Viel satter, musikalischer.
Einfach mitreißender. Die Feineinstellung des VTA mit den Ohren ist das Sahnehäubchen des Vinyl-Genusses !
wollte noch was loswerden, obwohl eigentlich ein alter Hut. Übersieht man jedoch leicht, denke ich:
Den VTA. Habe festgestellt, daß der DUAL mit absolut parallel eingestelltem Tonarm vergleichsweise etwas "ausgezehrt" klingt. Sobald ich durch Drehen an der Rändelschraube des 2 x fach Antiresonators den Tonarm ganz leicht höher einstelle, ändert sich der Klang dramatisch zum Besseren ! Viel satter, musikalischer.
Einfach mitreißender. Die Feineinstellung des VTA mit den Ohren ist das Sahnehäubchen des Vinyl-Genusses !
Bewährte Rundfunk-Tugenden, neu definiert durch 100-jähriges Kupfer und die Ehrlichkeit einer Magnepan
- Tom_H
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- Registriert: Di 19. Okt 2004, 17:29
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Hinten höher und der Klang wird satter???????vintage64 hat geschrieben:Den VTA. Habe festgestellt, daß der DUAL mit absolut parallel eingestelltem Tonarm vergleichsweise etwas "ausgezehrt" klingt. Sobald ich durch Drehen an der Rändelschraube des 2 x fach Antiresonators den Tonarm ganz leicht höher einstelle, ändert sich der Klang dramatisch zum Besseren ! Viel satter, musikalischer.
Einfach mitreißender. Die Feineinstellung des VTA mit den Ohren ist das Sahnehäubchen des Vinyl-Genusses !
Ich habe bislang die Erfahrung gemacht, dass der Klang basslastiger wird wenn das Lager abgesenkt wird. Im Umkehrschluss wird der Klang Höhenbetonter, wenn das Lager höher kommt. Wir sprechen hier aber nur von wenigen Milimetern. So habe ich es auch an anderen Stellen im www gelesen.
Ich bin eine undercover Signatur. Wer mich klickt, wird etwas lernen... 
Moin Tom,
könnte vielleicht ein Mißverständnis vorliegen. Ich stelle zwar hinten am Tonarmgewicht ein, der Tonarm bzw. der Tonabnehmer
geht dabei jedoch einige mm oder 10tel mm vorn höher.
Übrigens scheint Roy Gandy von Rega der Meinung zu sein, daß der "VTA" (bzw. SRA) keine oder nur eine geringe Rolle spielt. Weiß nicht so recht, denn ich höre wirklich deutliche Unterschiede ...
http://www.n.mackie.btinternet.co.uk/do ... onvta.html
könnte vielleicht ein Mißverständnis vorliegen. Ich stelle zwar hinten am Tonarmgewicht ein, der Tonarm bzw. der Tonabnehmer
geht dabei jedoch einige mm oder 10tel mm vorn höher.
Übrigens scheint Roy Gandy von Rega der Meinung zu sein, daß der "VTA" (bzw. SRA) keine oder nur eine geringe Rolle spielt. Weiß nicht so recht, denn ich höre wirklich deutliche Unterschiede ...
http://www.n.mackie.btinternet.co.uk/do ... onvta.html
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- Tom_H
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Moin Männer,
habe folgendes Zitat zum Thema beizusteuern. Die beschriebenen Effekte kann ich von meinem Player her 100%ig bestätigen. Ich habe bislang viele Stunden mit Justage und Optimierung verbracht.
habe folgendes Zitat zum Thema beizusteuern. Die beschriebenen Effekte kann ich von meinem Player her 100%ig bestätigen. Ich habe bislang viele Stunden mit Justage und Optimierung verbracht.
Quelle: http://www.envogue-24.de/Plattenspielerjustage einfach, mal ohne Mathematik:
Grundsätzlich: Laufwerk in die Waage bringen.
Voraussetzung: Arm und System montieren.
1. Auflagegewicht einstellen.
2. Tonarm in die richtige Höhe bringen.
Dazu System auf Platte absenken und zwischen Schallplatte und Tonarm durchpeilen. So anheben oder absenken, daß sich der Arm parallel zur Plattenoberfläche befindet.
3. Kröpfung und Überhang:
Gibt es eine Angabe des Armherstellers wie groß der Abstand zwischen Armdrehpunkt (Mittelpunkt des Tonarmlagers) und Mittelpunkt Plattentellerachse sein soll, dann so einstellen.
Falls nicht:
Schönschablone auflegen.
Ja, klar, das Ding sieht irre kompliziert aus. Aber einfach ignorieren. Was Sie wirklich brauchen sind nur die Punkte A und B ( Justage Kröpfung und Überhang).
Die obligatorische, jetzt hier ins Spiel kommende, Bleistiftmine können Sie dann hier und jetzt gleich knicken. Sie verwenden bei den heutigen Systemen mit recht starken Magneten eine Stopfnadel. Die haftet magnetisch an der Vorderseite des Systems. Jetzt Tonarm absenken, daß der Diamant im Löchlein des Punkt B sitzt. Von oben peilen ob die Stopfnadel parallel zu den Strichen liegt. Falls nicht, Teller vor bzw. zurückdrehen bis parallel. Jetzt wissen Sie ob das System bzw. der Arm vor oder zurück müssen. Nicht verdrehen, nur vor oder zurück. Stimmt es hier, auf Punkt A setzen. Parallelität prüfen. Falls nicht, jetzt verdrehen, nicht verschieben, nur verdrehen, bis es stimmt. Zurück zu B und gegebenenfalls so lange A und B bis es bei beiden Punkten perfekt stimmt.
4. Antiskating:
Auf ca. den Wert der Auflagekraft einstellen. Falls keine Angaben am Arm ablesbar sind, mittleren Wert einstellen und vorerst fertig. Später mit Frauenstimme, Sopran ist hier gnadenlos, feineinstellen. Kommt die Stimme mittig klar und unverzerrt ist alles gut. Auslaufbereich oder rillenlose LP? Auch wenn es immer wieder empfohlen wird, so geht´s nicht. Die Skatingkraft entsteht erst durch die Rille.
4. Feinjustage:
Jetzt wird erstmals gehört. Aussagekräftige Platte auflegen. Wie gehabt, Frauenstimme, gute Räumlichkeit. Auflagekraft etwas vermindern und danach etwas erhöhen. Zu wenig = dünnes, schlankes Klangbild. Zuviel = bassiger, kompakt zugeschmierter Klang. Goldene Mitte finden. Dann Tonarmhöhe (VTA): etwas den Tonarm hinten höher bzw. tiefer einstellen. Höher = schlanker. Tiefer = voller. Hier kommt aber auch die Räumlichkeit und Plastizität mit ins Spiel. Haben Sie die perfekte Höhe gefunden, hat man den Eindruck das Klangbild "rastet ein". Es beginnt zu atmen. Analog, so wie es digital niemals erreichbar sein wird.
Sie brauchen: Tonarmwaage und Schönschablone. Beides günstig zusammen bestellen.
Natürlich gibt es produktspezifische kleine "Fallen". Natürlich kann man die Antiskating perfekt mit einem Oszillograph einstellen usw..
Wenn Sie wie beschrieben vorgehen, erreichen Sie ein sehr gutes Ergebnis. Mit zunehmender Erfahrung ein perfektes Klangbild.
Warum nicht einfach während des nächsten verregneten Wochenendes die Tonarmhöhe und das Auflagegewicht versuchen zu optimieren? Damit die Aktion nicht im Kaos enden kann: vor jeder Veränderung das Gewicht messen und für die Höhe eine kleine Markierung am Tonarmschaft anbringen. So finden Sie die ursprüngliche Einstellung immer wieder.
Ich bin eine undercover Signatur. Wer mich klickt, wird etwas lernen... 
Moinsen,
habe jetzt eine Zeit lang ohne das ca. 380 g schwere Plattengewicht gehört und ich muß sagen, es klingt alles noch angenehmer und natürlicher !
Obwohl eigentlich auch nicht verwunderlich:
Das Gewicht drückt aufs Lager und erhöht dessen Reibung. Die entstehenden Resonanzen übertragen sich auf den Teller und über diesen auf die Nadel ...
Außerdem werden die drei Federn des Schwingchassis unnötig belastet.
Hab' mir jetzt die "Clever Clamp" von Clearaudio bestellt, um diese mal auszuprobieren. Erhöhte Lagerreibung ist bei nur ca. 21 g ausgeschlossen !
habe jetzt eine Zeit lang ohne das ca. 380 g schwere Plattengewicht gehört und ich muß sagen, es klingt alles noch angenehmer und natürlicher !
Obwohl eigentlich auch nicht verwunderlich:
Das Gewicht drückt aufs Lager und erhöht dessen Reibung. Die entstehenden Resonanzen übertragen sich auf den Teller und über diesen auf die Nadel ...
Außerdem werden die drei Federn des Schwingchassis unnötig belastet.
Hab' mir jetzt die "Clever Clamp" von Clearaudio bestellt, um diese mal auszuprobieren. Erhöhte Lagerreibung ist bei nur ca. 21 g ausgeschlossen !
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- Erzkanzler
- Graue Eminenz
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- Registriert: Do 14. Okt 2004, 15:40
- Wohnort: Düsseldorf
Moin Martin,
mal sehen wie die "Clamp" sich bei mir macht.
Über die Michell-Klemme hab' ich auch schon nachgedacht ...
mit ca. 66 EUR kostet die fast soviel wie mein ganzer Dreher !
Mmhhh ... weißt Du, was die etwa wiegt ?
mal sehen wie die "Clamp" sich bei mir macht.
Über die Michell-Klemme hab' ich auch schon nachgedacht ...
mit ca. 66 EUR kostet die fast soviel wie mein ganzer Dreher !
Mmhhh ... weißt Du, was die etwa wiegt ?
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- Erzkanzler
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- Registriert: Do 14. Okt 2004, 15:40
- Wohnort: Düsseldorf
Henning,
macht genau 96 Gramm. Die geht mit Sicherheit ncht auf Lager.
Hier deutlich preiswerter.
Grüße
Martin
macht genau 96 Gramm. Die geht mit Sicherheit ncht auf Lager.
Hier deutlich preiswerter.
Grüße
Martin
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