Moin zusammen,
mir hat´s auch gut gefallen. Die Räume wahren besser als in Düsseldorf.
Nach dem uns das Navi durch einen Wald und Wiesen Weg geschickt hatte, trafen wir, Thomas alias DerAlteDachs, Joachim (ist hier nicht im Forum) mit Begleitung (dessen Namen mir entfallen ist) und eben meine Wenigkeit am Hotol ein und wurden erst mal freundlich begrüßte. Nach einer kurzen orientierungslosen Suche, vorbei an ein paar Putzfrauen mit kleinen Wägelchen voll mit Toilettenpapier, Wattestäbchen und Reinigungsutensilien, fanden wir dann den Weg zu den Hörräumen.
Im AAA Raum lief regade ein Tonband Workshop, den wir uns ersparten und so zum Raum von Michael Stolz gelangten. Hiiiilfeeee, was für hässliche Scharze Kisten. OK, ich bin ja schon was Optik von Lautsprechern angeht nicht wählerich, aber daaaas....? Hm, aber die Dinger spielten gut, sehr gut sogar! Die Kette aus Hauseigenem Laufwerk an SAC Elektronig spielte insgesamt stimmig, passte einfach. Da lies es sich gut aushalten.
Positiv überracht von dem dort gehörten ging es einen Raum weiter. Aber, oje, bei MFE? nervt, zichte, kreichte es. Ich dachte sowas würde eigentlich mittlerweile der Vergangeheit angehören, wurde aber leider vom Gegenteil überzeugt. Die meisten in diesem Raum schienen das ähnlich zu sehen und so wurde sich lustig unterhalten, bis, ja bis wir dann aufgefordert wurden die störenden Gespräche nach draußen zu verlegen. "Wieso? Klingt doch eh scheiße", murmelte ich beim Herausgehen noch vor mich hin. Für mich die goldene Zitrone der Messe.
Gegenüber spielte eine kleine Box mit Thiel Bastückung an sündhaft teurer Einstein Elektronik (The Tube und the Ligth in the Dark, wenn ich mich recht erinnere) in Kombination mit einem kleinen Rega. Das wahr nicht unbedingt schlecht allerdings viel es uns schwer Ry Cooder an seiner Stimme zu erkennen.
Zurück zum vorherigen Raum. Da lief jetzt das Laufwerk von Christoph Held an Omtec Elektronik und 3!!!! Phio Boxen. Tja, was soll ich sagen? Wie klangs? Nach Phio halt....
Bei Rossner & Sohn klangs bei Jazz gut, auch wenn der Bass etwas wummerte, aber das ist bei Messen halt oft so. Als wir gerade aufgestanden waren macht der Vorführer allerdings einen Bösen Fehler und legte einen Auszug aus Bachs Weihnachtsoratorium auf. Auweia, schrecklich. Die Sopranistin klang Kermit Froschig, grauenhaft.
Bei EnVogue 24 waren wir geschockt. So viel Kohle für so viel Sch.... Cash klein wie aus einem Kofferradio, das Timing stimmte auch nicht. Für mich die größte Entteuchung der ganzen Messe.
Audio Note, tja, Audio Note.... Wir hörten ein Klavierkonzert von Rachmaninov, Merkury, eingentlich tolle aufnahme. Aber wo waren die Höhen? Wo der Bass? Wo die Größe des Orchesters? Da spielte für mich auf dem Niveau eines alten Küschenradios.
Bei Malvalve klangs wie immer, ging auf die Ohren. Ich würde die LS mal gerne in einem riesigen Raum hören. Ich glaub mit größerem Hörabstand würden sie richtig gut laufen.
Die Hansenshow währe ohne Herrn Hansen gut gewesen. Die Kette spielte nämlich garnicht schlecht, aber wenn man immer wieder die gleiche Stelle mit und ohne Animator hören muss.....
Bei den Frankfurtern wars sehr gut. Machte spaß die kleine Französin. Gegenüber bei Herrn Rudolph wars mir immer zu voll. Meist erzählte er seine üblichen Geschichten. Von der Frau die immer Pavarotti und dem Mann der die Callas hören wollten zum Beispiel...
Gegenüber ist es mir dann passiert.... Die Augen Namen die Quad Elektrostaten und die beiden Quad Monos wahr. Die Hand kam zum Temeraturfühlen den Monos Nahe.... Tom, die werden ja garnicht heiß... Einer der Herren im Raum: "Die sind ja auch nicht angeschlossen, unten der Vollverstärker läuft..."

Ohhhhh, wie peinlich.... Aber das schöne am AAA Forum ist ja, dass es immer wieder jemand gibt, der den Vogel erst recht abschießt... Sehr interessant dazu der Plattensaal. Typ kommt zum Jazz Second Hand Stand: "Haben sie auch Frind & Fellow?" am Jazz Stand! Rechts bei Dacapo hatten sie jede Menge davon...., "Kennen wir nicht, was ist denn das?", meint der Typ doch tatsächliche: "Ein Trio!"....

Oder ein anderer am gleichen Stand: "Kann man die Platten hier auch kaufen...?"
Nach gut zwei Stunden des Plattenberge umwühlens, ach..., wenn man gewollt und gekonnt hätte..., hätte man können.... habe ich mir dann noch einen sogenannten "Worshop" bzw. eher einen Vortrag über "Audiophiles Hören" oder so ähnlich von Herrn Hörerlebnis Kolks gegönnt. Die Musik war bekannt, nicht die ganz üblichen verdächtigen, aber fast und den Vortrag hätte man sich auch sparen können...., aber die Fricke Boxen haben mir sehr gut gefallen. Lustig wars als im Raum die Audience dem Chor lauchte und von rechts immer wieder Mr. Belafonte aus der Carnegie Hall rüber schwabte. Der Chor wurde vom Matilda rufem begleitet.
Nach 18:00 Uhr habe ich mich dann aus dem Stub gemacht. Ein insgesamt sehr schöner Tag. Nette läute getroffen, andere kennengelernt (Xrox z.B.)
Muss man gewesen sein!
Gruß
Mario