SRPP-Vorverstärker mit 6SL7/6SN7

Verstärker selbst bauen

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Erzkanzler
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SRPP-Vorverstärker mit 6SL7/6SN7

Beitrag von Erzkanzler »

Moinsen Zusammen,

mein Vorverstärkerprojekt läuft an. Mal sehen ob ich dem Röder zeigen kann was ne Harke ist.

Nach reichlich hin und her hab ich mich doch für die Röhrentype 6SL/SN7 entschieden.
Zum einen hat sie exellente Klangeigenschaften, zum anderen ist sie gut verfügbar.

Als erstes hab ich mich mal ans Gehäusekonzept gemacht. Da ich noch ein Kebschull-Gehäuse mit Steuerelektonik hier stehen habe, spar ich mir das ganze Gestricke und nehme es mal als Basis.

Hier der Vorentwurf:

Bild

So sieht der Kebschull aus:

Bild

Demnächst mehr.

Grüße
Martin
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rubicon
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Beitrag von rubicon »

Hi Martin,

für das Gelingen deines ehrgeizigen Projektes schon vorab von mir die besten Wünsche des Gelingens. Wir sollten dann mal deinen Entwurf mit dem von Roeders Preamp One vergleichend in Augen- und Ohrenschein nehmen - interessiert mich auch.

Gruß von Franz - und frisch an´s Werk!
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Beitrag von Yoda-ohne-Soda »

Hi Martin,

das klingt super. Ebenso deine Entscheidung die 6SL7/6SN7 zu verwenden finde ich gut. Also viel Spaß. Da könnte ich dann wieder an den Jumpern herumfriemeln... :D

Gruß
Frank
Gruß
Frank

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Beitrag von Tubes »

Moin Martin,

auf ein gutes Gelingen!
Meinst Du, Du kriegst ihn ohne Sand hin? Das wäre sehr interessant.

Gruß
Anonym
Grüße
Heiner

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Beitrag von Erzkanzler »

Anonym hat geschrieben:Moin Martin,

auf ein gutes Gelingen!
Meinst Du, Du kriegst ihn ohne Sand hin? Das wäre sehr interessant.

Gruß
Anonym


Hallo Anonym,

wenn Du "nur" einen normalen RCA-Ausgang benötigst kein Problem.
Mein VV soll aber XLR-Outs bekommen, also echte symmetrische Ausgänge.
Um den Aufwand nicht ins Extreme zu steigern würde ich die Eingangsstufe und Phasenumkehr mit OPA627 aufbauen und danach einen SRPP-Puffer (2x 6SL7) und abschließend die Treiber (2x 6SN7).
Ansonsten muss ich noch eine Doppeltriode einbauen und das wird dann auf dem Gehäuse recht eng.
Schaun wir mal, ich bin gerade am Zeichnen.

Grüße
Martin
Zuletzt geändert von Erzkanzler am Do 20. Jan 2005, 07:42, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von Tubes »

Es wäre schon hoch interessant, eine Vorstufe nach alter Lehre und eine moderner Provinienz zu vergleichen, hoch interessant! :P
Beide müssten dabei soweit identisch sein, wie es geht. Das fängt natürlich bei der Röhrengleichrichtung an...
Grüße
Heiner

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Beitrag von Yoda-ohne-Soda »

Erzkanzler hat geschrieben:
Anonym hat geschrieben:Moin Martin,

auf ein gutes Gelingen!
Meinst Du, Du kriegst ihn ohne Sand hin? Das wäre sehr interessant.

Gruß
Anonym


Hallo Anonym,

wenn Du "nur" einen normalen RCA-Ausgang benötigst kein Problem.
Mein VV soll aber XLR-Outs bekommen, also echte symmetrische Ausgänge.
Um den Aufwand nicht ins Extreme zu steigern wurde ich die Eingangsstufe und Phasenumkehr mit OPA627 aufbauen und danach einen SRPP-Puffer (2x 6SL7) und danach die Treiber (2x 6SN7).
Ansonsten muss ich noch eine Doppeltriode einbauen und das wird dann auf dem Gehäuse recht eng.
Schaun wir mal, ich bin gerade am Zeichnen.

Grüße
Martin
Hallole,

willich nich willich nich... das macht die Sache also einfacher?

Gruß
Frank
Gruß
Frank

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Beitrag von Erzkanzler »

Natürlich wird es einfacher.
Die Phasenumkerstufe entfällt und der zweite Zweig für das weitere "heiße" Signal. Im einfachsten Fall kommst du mit 2 Doppeltrioden aus, mit Phono wären es 6 Doppeltrioden.

Habe i.A. die Kebschull angeschlossen, klingt nicht übel. Werde Morgen mal die Kiste auseinandernehmen was da eingebaut ist.

Grüße
Martin
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Beitrag von Erzkanzler »

Moinsen

So, die Grobplanung der Schaltung ist abgeschlossen.
Eventuel kommt noch ein "normaler" RCA-Ausgang dazu, zum Anschluss eines Subs oder der Kopfhörer-Endstufe.

Bild

Als nächstes folgt der Entwurf des Netzteils.

Grüße
Martin
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Beitrag von Yoda-ohne-Soda »

Hallo Martin,

wie sieht dein Lautstärkeregler aus. Wird das "Standardbauteil" aus dem VV zum Einsatz kommen oder wird es etwas exotisches werden?

Gruß
Frank

btw:
Im Hobby Hifi 5/6 2004 gab es in zu diesem Thema einen recht guten Bericht. Fazit:
Dynamik und Räumlichkeit waren bei den guten Reglern hörbar besser.
Die Preise lage zwischen 2,50 EUR und ca. 460 EUR. Kann ich gerne zukommen lassen.
Gruß
Frank

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Beitrag von Erzkanzler »

Es sind 2x 1-kanalige Pegelsteller und ein Stereo-Poti von Alps vorgesehen. Auf eine Balanceeinstellung und Pegelabschwächung möchte ich nicht verzichten. Der VV macht ganz schön Dampf am Ausgang.

Grüße
Martin
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Beitrag von Erzkanzler »

Und weiter geht es mit dem Netzteil:

fette Elkos und kanalgetrennte Siebung.

Bild

Und natürlich mit Röhrengleichrichtung.

Grüße
Martin
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Beitrag von Yoda-ohne-Soda »

Du meinst die echt fetten 10.000er? :roll: :?:

Gruß
Frank

btw:
wenn ich nur wüßte, wofür der restliche Kleinkram so ist!?
Gruß
Frank

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Beitrag von Erzkanzler »

Liegen noch 8 Stück hier rum, außerdem sieht es von der Optik besser aus als 6800µF/25V. Und wir wollen doch Ruhe.

Grüße
Martin
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Beitrag von Erzkanzler »

Weiter geht es mit der Dimensionierung des Netzteils:

Bild

In besserer Version als PDF:

http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... eil1_0.pdf

Als nächstes folgt das Blockschaltbild, ich bin da noch am Grübeln .....

Und für alle die eventuell mitbauen wollen, das sind noch nicht die endgültigen Pläne. Das eine oder andere wird sich noch im Laufe des Baufortschritts ändern.

Grüße
Martin
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Beitrag von Hannes »

Hallo,

keine Kritik, Anregungen!

Die Heizspannungen würde ich nicht rechts - links aufteilen, und wenn doch, dann einstellbar. Eine wärmere Röhre ist anders als eine kältere.... Unterschiede hast du immer in den Trafowicklungen.

6,3 V * 1,414 - 1,4 = 7,49 V Gleichspannung am ersten Siebelko. Heizungen je Seite, also etwa 1,2 Ampere Heizstrom. Spannungsabfall über R109 bzw R209 jeweils etwa U = 1,2 A * 2,7 Ohm = 3,2 Volt hm. Heizspannung daher nur 7,49 V - 3,2 V = 4,29. Jetzt kommen die Elkos ins Spiel... die Berechnung war ja ohne Betrachtung der Elkos. Die Elkos liefern ja genügend Strom, da sie entsprechend groß sind.

Reichen die um den Strom sauber zu liefern? Jeweils 2 mal 10000 µF, welche Restwelligkeit hast du da ausgerechnet? Man sagt ja über den Daumen 1000 µF pro Ampere an einem Regler. Es könnte hier mit zusammen 20000 µF reichen, wäre mir aber zu Unsicher. Schau auch mal ob du nicht welche findest die kleinere Spannungen haben, 63 Volt sind etwas hoch dafür, nicht nötig. 15 Volt reichen da doch auch aus, wenn du welche kriegst.

Ich würde, wenn du wirklich Trennen willst, die Heizspannung aus einem Zweiten Trafo nehmen, und diese Gleichrichten danach mit einem Regler auf 6,3 Volt Gleichspannung einstellen. Hinter dem Regler nochmal eine kleine Siebung. Das hat den Vorteil, das du flexibel bist mit deinen Vorstufenröhren. Wenn du mal welche einsetzt die andere heizströme haben, kannst du nachregeln. So wie jetzt, bist du auf den Strom deiner Heizung festgelegt. Wenn du restwelligkeiten auf der Heizungsspannug hast, überträgst du die auf die URfpot und ULfpot Spannung, gute Siebung muß da sein, evtl. noch eine kleine Drossel in die Verbindung einsetzen. Den Speisepunkt dafür hab ich in der Schaltung nicht gesehen. Wo klemmst du das an?

Der Kreis für die Anodenspamnnungen sieht sehr gut aus. Alle Elkos C101 - C112 und C201 - C212 sollten 450 Volt Spannungsfestigkeit haben.

Wie gesagt, keine Kritik, sonder Anregungen.

Hannes
mal sehen was hier noch so los ist.....
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Beitrag von Erzkanzler »

Moin Hannes,

so was passiert, wenn man spät Abends noch meint schnell etwas fertig stellen zu müssen.
Ich bin blöderweise von 2 Röhren ausgegangen, und da empfiehlt der Trafohersteller den 2R7. Richtig wäre auf jeden Fall 2R7 // 2R2, aber auch das wäre noch beim Test auszumessen. Die 63V Kondensatoren sind schon richtig, nicht aus technischen - aber aus optischen Gründen. Was die Kapazität angeht ist es dann auch wieder wie oben, es gehören 30.000µF rein, d.h. es kommt pro Seite noch ein dritter Elko dazu.
Für noch einen Trafo hab ich in diesem Gehäuse keinen Platz.

Die UfRpot/UfLpot legen die Heizspannungwicklung auf ein festes Potential von ca. 63V. Hier muss auch noch die Praxis zeigen ob die Widerstände angepasst werden müssen.

Grüße
Martin
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Beitrag von Erzkanzler »

Hi Zusammen,

ich hab das Projekt gesplittet.

Für alle die Interesse haben sollten gibt es Morgen die kompleten Pläne für eine reine SRPP-Vorstufe mit RCA-Ausgängen.
Deshalb auch die Bezeichnung 6S7RCA.

Die XLR-Version steht auch schon so gut wie, einige Kleinigkeiten wollen aber noch gezeichnet werden.
Dummerweise wollen Frauen am Wochenende immer irgend etwas unternehmen, bei der Wettervorhersage stehen die Aktien aber gut das ich fertig werde.

In diesem Sinne, Valve
Martin
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Beitrag von Mas Teringo »

Die RCA-Version wirst Du aber nicht bauen und somit auch nicht testen können, richtig?
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Beitrag von Erzkanzler »

Mas Teringo hat geschrieben:Die RCA-Version wirst Du aber nicht bauen und somit auch nicht testen können, richtig?


Hallo Ingo,

doch, der RCA ist doch eine abgespeckte XLR-Version, ich überlege noch ob ich einen Mehrfach Umschalter einbau, dann könnte ich zwischen den beiden Ausführungen hin- und herschalten. Zumindest mal zum testen.

Grüße
Martin
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