Ein paar technische Fragen zu Lua Alborada
Moderator: Moderatorenteam
Ein paar technische Fragen zu Lua Alborada
Hallo
ich habe vor kurzem zwei Lua Alborada Endstufen gebraucht erstanden. Ich habe auch schon in anderen Foren Hilfe gesucht, aber mit konnte dirt niemand weiterhelfen. Hier meine Fragen:
1. Da die Endstufen jetzt schon drei Jahre alt sind, würde ich gerne mal den Ruhestrom überprüfen. Weiß jemand von euch wie man den Bias bei diesen Endstufen einstellt?
2. Da ich nicht genau weiß, wie lange die Röhren schon gelaufen sind, wollte ich mir mal einen Satz zur Sicherheit zulegen. Ich habe bisher immer nur 211er Röhren von einem Hersteller gefunden. Die sind momentan auch drin. Ich glaube der Hersteller heißt Sino/Shuguang. Weiß jemand wo man noch gute 211er Röhren herbekommt?
3. Ich frage mich immer, ob ich die Vorstufe und Endstufen im Standby lassen soll. Bei vielen Röhrenverstärkern wird ja noch ein Teil des Verstärkers weiterbetrieben. Wenn jetzt aber nur ein Lämpchen leuchtet, damit ich die Anlage mit der Fernebdienung anschalten kann, würde das ja praktisch klanglich nichts bringen.
4. Ich habe jetzt meine komplette Verkabelung, bis auf das LS Kabel, auf das TMR Ramses umgestellt. Nun würde ich auch gerne das LS Kabel ersetzen. Jetzt steht aber auf der Seite von TMR, dass einige Endstufen nicht mit dem Kabel zurecht kommen, wegen der extrem niedrigen Induktivität. Meint ihr der Alboradas haben damit Probleme?
... Viele, Viele Fragen.... aber ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Vielen Dank
Gruß
Michael
ich habe vor kurzem zwei Lua Alborada Endstufen gebraucht erstanden. Ich habe auch schon in anderen Foren Hilfe gesucht, aber mit konnte dirt niemand weiterhelfen. Hier meine Fragen:
1. Da die Endstufen jetzt schon drei Jahre alt sind, würde ich gerne mal den Ruhestrom überprüfen. Weiß jemand von euch wie man den Bias bei diesen Endstufen einstellt?
2. Da ich nicht genau weiß, wie lange die Röhren schon gelaufen sind, wollte ich mir mal einen Satz zur Sicherheit zulegen. Ich habe bisher immer nur 211er Röhren von einem Hersteller gefunden. Die sind momentan auch drin. Ich glaube der Hersteller heißt Sino/Shuguang. Weiß jemand wo man noch gute 211er Röhren herbekommt?
3. Ich frage mich immer, ob ich die Vorstufe und Endstufen im Standby lassen soll. Bei vielen Röhrenverstärkern wird ja noch ein Teil des Verstärkers weiterbetrieben. Wenn jetzt aber nur ein Lämpchen leuchtet, damit ich die Anlage mit der Fernebdienung anschalten kann, würde das ja praktisch klanglich nichts bringen.
4. Ich habe jetzt meine komplette Verkabelung, bis auf das LS Kabel, auf das TMR Ramses umgestellt. Nun würde ich auch gerne das LS Kabel ersetzen. Jetzt steht aber auf der Seite von TMR, dass einige Endstufen nicht mit dem Kabel zurecht kommen, wegen der extrem niedrigen Induktivität. Meint ihr der Alboradas haben damit Probleme?
... Viele, Viele Fragen.... aber ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Vielen Dank
Gruß
Michael
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Hallo Michael,
willkommen im Forum.
Ich kenne leider nur die MkII-Version, und auch die nur durch Tests.
Zum Thema Ruhestrom:
War keine Anleitung bei den Röhren dabei? Ich meine LUA hat bei anderen Geräten doch eine recht einfache Geschichte mit einer LED die leuchten muss, oder so ähnlich.
Shuguang fertigt 211er und auch KR hat die Röhre im Programm.
Allerdings sind die teuer, halten aber auch 4 - 5mal länger und sollen wesentlich besser klingen.
http://www.ami-hifi.de/kr_211.html
Grüße
Martin
willkommen im Forum.
Ich kenne leider nur die MkII-Version, und auch die nur durch Tests.
Zum Thema Ruhestrom:
War keine Anleitung bei den Röhren dabei? Ich meine LUA hat bei anderen Geräten doch eine recht einfache Geschichte mit einer LED die leuchten muss, oder so ähnlich.
Shuguang fertigt 211er und auch KR hat die Röhre im Programm.
Allerdings sind die teuer, halten aber auch 4 - 5mal länger und sollen wesentlich besser klingen.
http://www.ami-hifi.de/kr_211.html
Grüße
Martin
If music be the food of love, play on. (William Shakespeare)
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Hallo Martin,
technisch sollen die Mki und die MKII Version sehr ähnlich sein... Die MKII Version sieht nur noch imposanter aus
Winken
die Röhren von Kr hab ich auch schon gefunden... aber die sind schon sehr teuer und ich bräuchte auch noch 4 Stück davon.
Ich habe die Luas gebraucht gekauft und leider nichts dazu bekommen. Habe schon überlegt, ob ich einfach mal das Gehäuse aufmachen soll... Aber ich werde mich warscheinlich mal an Lua direkt wenden.
Gruß
Michael
technisch sollen die Mki und die MKII Version sehr ähnlich sein... Die MKII Version sieht nur noch imposanter aus
Winken
die Röhren von Kr hab ich auch schon gefunden... aber die sind schon sehr teuer und ich bräuchte auch noch 4 Stück davon.
Ich habe die Luas gebraucht gekauft und leider nichts dazu bekommen. Habe schon überlegt, ob ich einfach mal das Gehäuse aufmachen soll... Aber ich werde mich warscheinlich mal an Lua direkt wenden.
Gruß
Michael
Also ich habe jetzt mit Herrn Lua gesprochen und er meint, dass ich das Gerät zu ihm einschicken müsste. Seiner Meinung nach sei es mir nicht möglich den Ruhestrom selbst einzustellen.
Ich sollte auch keine anderen Röhren verwenden, da die von Lua verwendeten speziell gematcht und besonders Klirrarm sind. Lua verlangt für die komplette Bestückung der zwei Endstufen 1200€.
Viele Grüße
Michael
Ich sollte auch keine anderen Röhren verwenden, da die von Lua verwendeten speziell gematcht und besonders Klirrarm sind. Lua verlangt für die komplette Bestückung der zwei Endstufen 1200€.
Viele Grüße
Michael
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Moin Michael,
Ich glaub es nicht.
Hier der Link zur LUA-Produktbeschreibung:
http://www.lua.de/e/seiten/amplifier/al ... rodukt.htm
Da sitzen 2 Stück 211 drinnen mit EL34 als Treiber.
Schraub das Bodenblech mal ab und schieß ein Foto mit hoher Auflösung.
SO schwierig sollte das doch nicht sein.
Sagt Herr Lua wenigstens zu den erwarteten Kosten?
Grüße
Martin
Muhahaha.Michel hat geschrieben:Also ich habe jetzt mit Herrn Lua gesprochen und er meint, dass ich das Gerät zu ihm einschicken müsste. Seiner Meinung nach sei es mir nicht möglich den Ruhestrom selbst einzustellen.
Ich glaub es nicht.
Hier der Link zur LUA-Produktbeschreibung:
http://www.lua.de/e/seiten/amplifier/al ... rodukt.htm
Da sitzen 2 Stück 211 drinnen mit EL34 als Treiber.
Schraub das Bodenblech mal ab und schieß ein Foto mit hoher Auflösung.
SO schwierig sollte das doch nicht sein.
Sagt Herr Lua wenigstens zu den erwarteten Kosten?
Grüße
Martin
Zuletzt geändert von Erzkanzler am Mo 13. Mär 2006, 17:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Gut, das ist ein Argument was zählt. Die 211 wird wie die 845 mit bis zu 1250V Anodenspannung gefahren. Von daher gelten einfach bestimmte Regeln bei der Arbeit am Verstärker.Mel*84 hat geschrieben:Vermutlich war das in punkto persönlicher Sicherheit gemeint. Das Thema Hochspannung hatten wir doch schon häufiger....
Letztlich natürlich auch, um Geld zu verdienen.
Grüße
Martin
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Ich habe jetzt mal ein Bild von der Endstufe gemacht. An den EL34 habe ich zwei Potis gefunden... bei den 211 finde ich aber nichts... Vielleicht wisst ihr was.
http://img118.imageshack.us/img118/5285 ... ada8tf.jpg
Vielen Dank
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Michel hat geschrieben:Auf der Platine hinter den 211er sieht man nur so etwas, wie einen Stecker. Kann se sein, dass man da messen muss?
Hallo Michael,
das wäre reine Spekulation. Wenn Du es genau wissen willst musst Du die Abdeckung vom Röhrensockel abschrauben und dann schaun wir uns mal an was da noch so sitzt und wohin die Leitungen gehen.
Aber bitte, falls Du keinerlei Erfahrung und Ausbildung in diese Richtung hast zieh einen Fachmann zur Rate. Wir sprechen hier über 1250V DC!!!!
Das ist keine Spielerei mehr.
Grüße
Martin
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War eine ganz schöne Frimelarbeit den Sockel abzubekommen.
Ich beschreibe jetzt mal den Verlauf der Kabel bei dem rechten Sockel:
http://img452.imageshack.us/my.php?image=sockel6ip.jpg
Das dicke Kabel unten links führt zu einem der großen Trafos. Das grüne Kabel pben rechts führt zu der rechten EL34. Die beiden orangenen Kabel führen zu einem kleineren Trafo. Von dem Trafo geht dann wieder ein orangenes Kabel zu dem Stecker.
http://img452.imageshack.us/my.php?image=stecker1gb.jpg
http://img96.imageshack.us/my.php?image=stecker22wc.jpg
Wenn man den Widerstand zwischen dem einen orangenen Kabel am Sockel und dem orangenen Kabel am Stecker misst, erhält man einen Widerstand von 0Ohm (direkter Kontakt).
Das linke Kabel beim Stecker kommt symmetrisch dazu von der linken Röhre. Misst man den Widerstand zwischen gelben und orangenen am Stecker erhält man ca. 20Ohm. Misst man jewils den Widerstand zwischen den mittleren Kontakt und den zwei anderen erhält man einen Wert von 10Ohm. Hilft dir das jetzt weiter?
Vielen Dank für deine Hilfe Martin
PS: Ich habe schon viel mit Entladungslampen gearbeitet und die arbeiten auch mit Zündspannungen von über tausend Volt.
Gruß
Michael
Ich beschreibe jetzt mal den Verlauf der Kabel bei dem rechten Sockel:
http://img452.imageshack.us/my.php?image=sockel6ip.jpg
Das dicke Kabel unten links führt zu einem der großen Trafos. Das grüne Kabel pben rechts führt zu der rechten EL34. Die beiden orangenen Kabel führen zu einem kleineren Trafo. Von dem Trafo geht dann wieder ein orangenes Kabel zu dem Stecker.
http://img452.imageshack.us/my.php?image=stecker1gb.jpg
http://img96.imageshack.us/my.php?image=stecker22wc.jpg
Wenn man den Widerstand zwischen dem einen orangenen Kabel am Sockel und dem orangenen Kabel am Stecker misst, erhält man einen Widerstand von 0Ohm (direkter Kontakt).
Das linke Kabel beim Stecker kommt symmetrisch dazu von der linken Röhre. Misst man den Widerstand zwischen gelben und orangenen am Stecker erhält man ca. 20Ohm. Misst man jewils den Widerstand zwischen den mittleren Kontakt und den zwei anderen erhält man einen Wert von 10Ohm. Hilft dir das jetzt weiter?
Vielen Dank für deine Hilfe Martin
PS: Ich habe schon viel mit Entladungslampen gearbeitet und die arbeiten auch mit Zündspannungen von über tausend Volt.
Gruß
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Hallo Michael,
hatte mich wohl falsch ausgedrückt, wollte die innere Abdeckung entfern haben. Geht aber auch so.
2. dick grau = Anode, ca. 1200V, Kabel geht zum Übertrager.
3. blau / grün = Gitter, Einspeisung Signal und neg. Gittervorspannung
Gesetz dem Fall, zwischen dem mittleren Steckeranschluß und Masse sind 0R, kannst Du den Spannungsabfall über dem Widerstand zur
Ruhestromeinstellung nutzen.
Die 211 braucht gemäß Datenblatt bei 1000V 53mA und bei 1250 60mA, entspricht bei 10R also 530mV bzw. 600mV.
So sieht ein typischer SET-Endstufenkreis für die 845/211 aus:
[img:866:705]http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... spiel2.jpg[/img]
Die 211 braucht eine geringer neg. Vorspannung, aber ansonsten sind die Röhren austauschkompatibel.
Grüße
Martin
hatte mich wohl falsch ausgedrückt, wollte die innere Abdeckung entfern haben. Geht aber auch so.
1. 2x Orange bzw. gelb = Heizung / Kathode, 10V ACMichel hat geschrieben:War eine ganz schöne Frimelarbeit den Sockel abzubekommen.
Ich beschreibe jetzt mal den Verlauf der Kabel bei dem rechten Sockel:
http://img452.imageshack.us/my.php?image=sockel6ip.jpg
Das dicke Kabel unten links führt zu einem der großen Trafos. Das grüne Kabel pben rechts führt zu der rechten EL34.
Die beiden orangen Kabel führen zu einem kleineren Trafo. Von dem Trafo geht dann wieder ein orangenes Kabel zu dem Stecker.
http://img452.imageshack.us/my.php?image=stecker1gb.jpg
http://img96.imageshack.us/my.php?image=stecker22wc.jpg
Wenn man den Widerstand zwischen dem einen orangenen Kabel am Sockel und dem orangenen Kabel am Stecker misst,
erhält man einen Widerstand von 0Ohm (direkter Kontakt).
Das linke Kabel beim Stecker kommt symmetrisch dazu von der linken Röhre. Misst man den Widerstand zwischen gelben und orangenen
am Stecker erhält man ca. 20Ohm. Misst man jewils den Widerstand zwischen den mittleren Kontakt und den zwei anderen erhält man
einen Wert von 10Ohm. Hilft dir das jetzt weiter?
Vielen Dank für deine Hilfe Martin
PS: Ich habe schon viel mit Entladungslampen gearbeitet und die arbeiten auch mit Zündspannungen von über tausend Volt.
Gruß
Michael
2. dick grau = Anode, ca. 1200V, Kabel geht zum Übertrager.
3. blau / grün = Gitter, Einspeisung Signal und neg. Gittervorspannung
Gesetz dem Fall, zwischen dem mittleren Steckeranschluß und Masse sind 0R, kannst Du den Spannungsabfall über dem Widerstand zur
Ruhestromeinstellung nutzen.
Die 211 braucht gemäß Datenblatt bei 1000V 53mA und bei 1250 60mA, entspricht bei 10R also 530mV bzw. 600mV.
So sieht ein typischer SET-Endstufenkreis für die 845/211 aus:
[img:866:705]http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... spiel2.jpg[/img]
Die 211 braucht eine geringer neg. Vorspannung, aber ansonsten sind die Röhren austauschkompatibel.
Grüße
Martin
Zuletzt geändert von Erzkanzler am Mo 13. Mär 2006, 17:06, insgesamt 1-mal geändert.
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