TANNOY System 1200

Alles was passive Lautsprecher angeht, kann hier besprochen werden.

Moderator: Moderatorenteam

knochenjack
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 355
Registriert: Sa 10. Sep 2005, 11:16
Wohnort: Hitdorf am Rhein
Kontaktdaten:

Beitrag von knochenjack »

Hi Amerigo.

Sicherlich der Oberhammer, jedoch völlig außerhalb meines Preislimits. Bin ja nur Zivi. :cry: :finger:
Benutzeravatar
Amerigo
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 378
Registriert: Mo 13. Dez 2004, 09:39
Wohnort: Zürich

Glenair Preis

Beitrag von Amerigo »

Knochenjack

Ist die günstigste Tannoy mit Dual Concentric seit langem:

6000 EUR

So günstig kriegt man sonst keinen 38er Treiber.

Gruss

Amerigo
Benutzeravatar
vintage64
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 2437
Registriert: Mo 22. Nov 2004, 18:26
Wohnort: Niederrhein

Beitrag von vintage64 »

Moin Jonas, :)

meinst Du diese hier?
http://www.audiovision-shop.de/Preise/P ... oy/p30.htm
für knapp 600 Schlappen ...
91 dB, 8 Ohm ... also die 845 SET sollte damit richtig gut gehen, der 300B dürfte bei hohen Lautstärken etwas die Puste ausgehen.
Läuft sicherlich für Zimmerlautstärke auch gut. Immerhin mußt Du nur 16qm beschallen.

Was der S-HT bewirkt? Keine Ahnung, kann nur spekulieren. Ich schätze mal in erster Linie eine gesteigerte Räumlichkeit der Wiedergabe.

Ist allerdings keine Dual Concentric ... :roll:
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein. :idea:
Benutzeravatar
Amerigo
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 378
Registriert: Mo 13. Dez 2004, 09:39
Wohnort: Zürich

Beitrag von Amerigo »

vintage64 hat geschrieben: Ist allerdings keine Dual Concentric ...
Tannoy ohne Dual Concentric ist wie Ferrari ohne Pferdle. Winter ohne Schnee.


Amerigo
knochenjack
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 355
Registriert: Sa 10. Sep 2005, 11:16
Wohnort: Hitdorf am Rhein
Kontaktdaten:

Beitrag von knochenjack »

Hallo Henning.

Nee du, diese hier meinte ich:
http://www.tannoy.com/media/Precision_8_Q_MR.jpg

:wink:
Benutzeravatar
vintage64
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 2437
Registriert: Mo 22. Nov 2004, 18:26
Wohnort: Niederrhein

Beitrag von vintage64 »

Moin Jonas,

alles klar. 93 dB, 6 Ohm .. dürfte gut mit SET gehen. :D
Da es ein Studio Monitor ist, wirst Du wahrscheinlich mit einer SET eine faszinierende Mischung von "Durchhörbarkeit" auch feinster Details mit "weicher Verrundung" der Töne zu hören bekommen.

So ungefähr bin ich im Moment davor. Es gibt wahrlich schlimmeres! :wink:

@Amerigo: schön gesagt und den Nagel auf den Kopf getroffen ! :P
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein. :idea:
knochenjack
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 355
Registriert: Sa 10. Sep 2005, 11:16
Wohnort: Hitdorf am Rhein
Kontaktdaten:

Beitrag von knochenjack »

Hallo Henning. :D

Genau das suche ich. Eine Anlage, die realistisch reproduziert. Einfach nichts vermissen lässt, aber auch nichts hinzufügt. :OK:

Ich werde also bei Gelegenheit die Precision 8 mal hören gehen. Dazu bietet sich in Köln ja bestens Möglichkeit. Ich denke aber, dass Tannoy DC und SET genau das ergeben, was ich mir wünsche. :wink:

Sag mal, hast du deine 1200 immernoch auf dem Boden stehen ? Ich könnte mir vorstellen, dass es bei der P 8 schon besser wäre den Koax halbwegs auf Ohrhöhe zu stellen. Nunja, wir werden sehen (und vorallem hören :ebh: ).

Liebe Grüße,

Jonas :beer
Benutzeravatar
vintage64
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 2437
Registriert: Mo 22. Nov 2004, 18:26
Wohnort: Niederrhein

Beitrag von vintage64 »

Moin Jonas,
... Sag mal, hast du deine 1200 immernoch auf dem Boden stehen ? ...
Schon, allerdings schräg nach oben gekippt, so daß der Sound schön in den Raum hinein abstrahlen kann. :D
Sie sind - auch optisch - wirklich so mächtig, wenn ich sie nur 20 - 30 cm höher stelle, erdrücken sie förmlich den Raum. Sieht einfach nicht aus ... in der Prestige Serie hat Tannoy die großen Treiber, ich meine 12" und 15", geschickt höher angebracht und durch eine Bespannung kaschiert. Aber es sind dann halt auch richtige Schloßmöbel ...
werde bald noch mal mit Kegeln und Antispikes experimentieren. Damit bekäme ich sie dann auch einige Zentimeter vom Boden weg entkoppelt.

Ich wünsch' Dir viel Spaß bei der Hörprobe. Berichte doch mal ! :beer
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein. :idea:
Benutzeravatar
Tubes
Moderator
Moderator
Beiträge: 6369
Registriert: Mo 7. Mär 2005, 17:17
Kontaktdaten:

Beitrag von Tubes »

Henning,

mit den Antispikes habe ich gute Erfahrung gemacht. Wir haben Holzdielen, die ich nicht penetrieren wollte. So habe ich die Stilettos gegen Kohle getauscht. Haut hin!
Grüße
Heiner

____________________________
AFTERBURNER
knochenjack
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 355
Registriert: Sa 10. Sep 2005, 11:16
Wohnort: Hitdorf am Rhein
Kontaktdaten:

Beitrag von knochenjack »

So, ich war heute beim Music Store in Köln um mir passive Nahfeld-Monitore zu Gemüte zu führen.

Leider konnte ich weder die Precision noch System hören. Dafür hörte ich die Event 20/20 V2, um überhaupt zu testen, ob Monitore etwas für mich sind. Ich hörte akustische Gitarre, Violinenquartette sowie einige Tracks vom bekannten Buena Vista Social Club.

Die Event's klangen sehr detailreich. Ich hörte alle Details, wie ich sie auch über meinen Kopfhörer höre, obwohl die Aufstellung der Event's sicher nicht optimal war (ich musste stehen, damit sie auf Ohrhöhe spielten :roll: ). Trotz der wirklich mäßigen Gegebenheiten spielten sie sehr räumlich, klar gegliedert und nie nervig auf. Da ich ein fauler Mensch bin setzte ich mich dann aber auch mal hin, und ich konnte es nicht fassen. Das Klangbild veränderte sich kaum, im Vergleich dazu, als ich vor den Monitoren stand, und mein Kopf mit den Event's ein gleichschenkliges Dreieck bildete. Das verdutzte mich. Der Abstrahlwinkel ist bekanntermaßen weitaus größer als bei HiFi-LS, aber das es so gravierend wäre. WOW ! Ich bin also wirklich der Monitor-Typ, und wenn schon die Event's, die übrigens für 299€ das Paar zu haben sind :shock: , mich schon so faszinierten, will ich nicht wissen, wie mich die Tannoy's verwöhnen werden. :D Ich sah dann auch die kleinere Precision 6A, welche leider nicht angeschlossen war. Verarbeitung TOP ! Auch das Gehäuse, welches 'nur' mit Vinyl besprüht ist, wirkt wirklich Wohnraumtauglich. Von der 40mm Front und dem verdammt edlen Koax-Chassis ganz zu schweigen.

Nunja, ich denke ich werde nur mit Ahör-LS glücklich werden. Leider sind die Event's durch ihren Wirkungsgrad und ihre Impedanz nicht sonderlich triodenfreundlich, daher sind die Tannoy momentan meine absoluten Favorite's. Ich werde die Tannoy noch hören, nur muss ich schauen wo. :?
Benutzeravatar
vintage64
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 2437
Registriert: Mo 22. Nov 2004, 18:26
Wohnort: Niederrhein

Beitrag von vintage64 »

Moin Jonas,

war ja schon mal ein guter Anfang ! :wink:

Nachdem ich einige Tage die altehrwürdigen T+A's gehört habe, muß ich sagen, meine Tannoys spielen doch in einer ganz anderen Liga!
Vor allem diese frappierende Räumlichkeit und der Livecharakter machen unglaublich an. :mrgreen:
Es war übrigens eine ziemlich hell aufgenommene DECCA LP, die mich spontan die LSP hatte wechseln lassen.

Werde jetzt etwas mit Jensen Ölpapier-Kondensatoren an der Frequenzweiche meiner Tannoys experimentieren ...
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein. :idea:
Benutzeravatar
vintage64
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 2437
Registriert: Mo 22. Nov 2004, 18:26
Wohnort: Niederrhein

Beitrag von vintage64 »

Moin,

hab' dem metallenen Hornsystem meiner Tannoys eine 4 fache Schicht von dem hier gegönnt, in 1 : 1 Verdünnung: :dr:
Bild
© D. Ennemoser; Clockwork Audio; photo: vintage64

Über klangliche Auswirkungen frühestens in 10 Wochen, solange braucht der Lack zum Durchhärten. Eins aber vorweg: die Tannoys funktionieren noch ! :P
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein. :idea:
Benutzeravatar
Tubes
Moderator
Moderator
Beiträge: 6369
Registriert: Mo 7. Mär 2005, 17:17
Kontaktdaten:

Beitrag von Tubes »

Gottseidank! Bild
Grüße
Heiner

____________________________
AFTERBURNER
Benutzeravatar
vintage64
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 2437
Registriert: Mo 22. Nov 2004, 18:26
Wohnort: Niederrhein

Beitrag von vintage64 »

Ja, man weiß ja nie bei solchen "Eingriffen" ... :mrgreen:
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein. :idea:
Gast

Beitrag von Gast »

Denn Sie wissen was Sie tun :shock: (ich würde es nie wagen meine AERs mit sowas zu "beschmieren" :!: ).
Was kann man sich von einer solchen Maßnahme erhoffen. Musste bei ebay gerade nen Ortofonarm ziehen lassen, weil er auch mit C37 bepinselt war :?

Aber wenns hilft (so gut können die LSPs ja nicht sein....)

Gruß
Benutzeravatar
vintage64
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 2437
Registriert: Mo 22. Nov 2004, 18:26
Wohnort: Niederrhein

Beitrag von vintage64 »

Moin,
... ich würde es nie wagen meine AERs mit sowas zu "beschmieren" :!:...
würde ich auch nicht empfehlen !

Ich erhoffe mir, daß dieser Lack - der auch im Geigenbau verwendet wird, um die Resonanz des Geigenkorpus zu beeinflußen - dem unterschiedlichen und somit mit verschiedenen Eigenschwingungen versehenen Material, auf das er aufgetragen ist, seine Resonanzfrequenz, also sein Schwingungsverhalten "aufzwingt".
Dies würde möglicherweise zu einer gewissen Harmonisierung führen. Hervorragendes würde noch besser ...

Aber Vorsicht ! Voodoo ! :dr: :wink:
... so gut können die LSPs ja nicht sein. ...
Nun, sagen wir es so: sie genügen meinem einfachen Geschmack. :!: :wink:
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein. :idea:
Benutzeravatar
Amerigo
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 378
Registriert: Mo 13. Dez 2004, 09:39
Wohnort: Zürich

Beitrag von Amerigo »

vintage64 hat geschrieben: Ich erhoffe mir, daß dieser Lack - der auch im Geigenbau verwendet wird
Woher weisst du das? Stimmt das wirklich? Welche Geigen werden damit behandelt?



Gruss

Amerigo
Benutzeravatar
Erzkanzler
Graue Eminenz
Beiträge: 9895
Registriert: Do 14. Okt 2004, 15:40
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag von Erzkanzler »

If music be the food of love, play on. (William Shakespeare)
Benutzeravatar
Amerigo
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 378
Registriert: Mo 13. Dez 2004, 09:39
Wohnort: Zürich

Beitrag von Amerigo »

Aha, interessant. Er baut also selber Geigen, die er mit seinem Lack einstreicht. Es sei ihm unbelassen. Ob das zur Aussage "wird im Geigenbau verwendet" berechtigt, ist fraglich - ich nehme doch stark an, dass er sein Produkt selber verwendet, aber damit weiss ich noch nicht, wie gut seine Geigen sind. Und ich weiss nicht, ob noch ein anderer Instrumentenbauer seinen C37 Lack verwendet.

Kennt jemand eine Strad, Guarneri oder Guadagnini, die damit behandelt wurde?


Gruss

Amerigo
Benutzeravatar
vintage64
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 2437
Registriert: Mo 22. Nov 2004, 18:26
Wohnort: Niederrhein

Beitrag von vintage64 »

Moin,
... Ob das zur Aussage "wird im Geigenbau verwendet" berechtigt, ist fraglich ...
Warum nicht? Ich hätte allerdings genauer schreiben sollen "... wird im Geigenbau des D. Ennemoser verwendet ...", sorry ! Bild

Daß Lacke für den Klang von Geigen eine Rolle spielen, dürfte unbestritten sein:
... Die meisten Geigenbauer trachten danach, im Laufe der Jahre - meist durch viele Versuche - zu einem eigenen, idealen Lackrezept zu gelangen. Tatsächlich hat der Lack einen großen Einfluss auf den Ton. Bei einem zu weichen Lack und ungenügender Grundierung des Holzes besteht die Gefahr einer zu starken Dämpfung des Tons. Im Gegensatz dazu wird der Ton bei einem zu harten, spröden Lack schrill und penetrant. Zusammenfassend kann man sagen, dass ein schlecht gebautes Instrument niemals durch einen guten Lack ein Meisterinstrument werden kann. Ein gutes Instrument kann jedoch durch einen schlechten Lack verdorben werden. ... © by Sprenger AG
http://www.geigen.ch/de/geschichte_der_violine.htm

Hier noch einige eigene Äußerungen von Ennemoser zum Thema:
http://www.musikmagieundmedizin.de/weit ... ntik3.html
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein. :idea:
Antworten

Zurück zu „Passive Lautsprecher“