Laufwerk gesucht

Die Teller drehen sich immer wieder und immer wieder ...

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vintage64
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Beitrag von vintage64 »

Zum Bix nochmals:

Bild

http://www.acoustic-dimension.com/kit-t ... -parts.htm

Da lese ich was von drei Füßen für die baseplate...na ja, egal! :wink:
Ich auch schrauben wollen! Hechel...

Grüße,
Henning
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Tubes
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Beitrag von Tubes »

Linn Axis, Akito, K9 Tonabnehmer

Plattenspieler Linn Axis, mit Akito Tonarm und K9 Tonabnehmer
Neupreis SFr. 1'800.00
Verkaufspreis SFr. 650.00
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Kontakt Bachmann
Wiesendangen
frank.bachmann@suisse.org.

Noch einer: AXIS :idn:
Grüße
Heiner

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Beitrag von Tubes »

MEGA-GOIL :!:
Grüße
Heiner

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Thedude11
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Beitrag von Thedude11 »

bein ebay geht auch gerade ein axis mit akito und k5 abnehmer über die
theke.

Gruss

Gerd
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Phono : Micro Seiki DQX 500
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Tom_H
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Beitrag von Tom_H »

vintage64 hat geschrieben:Hi,

ich weiß nicht, ob es wirklich so entscheidend ist, ob der Arm eine Einheit mit der Baseplate bildet oder nicht. SME jedenfalls hält das offenkundig bei den Drehern eigener Herstellung nicht für nötig. Oder habe ich da irgendwie einen Knick in der Optik?! :roll: :wink:

Grüße,
Henning
Henning, so wie ich das Bild sehe, bildet der Tonarm support beim SME eine Form- und Kraftschlüssige Verbindung mit dem Topboard. Der Effekt hierbei dürfte wohl ähnlich sein wie bei einem Direkt ins Topboard eingesetzten Tonarm a'la Rega und Konsorten.
Der SME ist ja eigentlich auch ein Subchassis Player (trotz der großen Gewichte), der konstruktionsbedingt ein anderes Schwingverhalten als ein Masselaufwerk hat.
Was mich beim BIX stört, ist die Tatsache, dass die Tonarmplatte zum einen an das schwingende Topboard angekoppelt ist, zum anderen aber auch eigene Schwingungen aufnimmt. Diese Schwingungen unterschiedlicher Frequenzen, addieren sich und werden an den Tonarm weitergeleitet.

Viele Grüße,
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Tom_H
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Beitrag von Tom_H »

Thargor hat geschrieben:Die Frage ist ja auch, ob das konstruktiv gewünscht ist. MC-System an einem "harten" Arm (wie dem Rega) produziert ja auch eigene Schwingungen. Diese werden dann ins Laufwerk abgeleitet und gelangen über das Lager und den Teller wieder zum System zurück.

Viele Grüße!
Thargor, imho macht es aber Aufgrund der stark unterschiedlichen Masseträgheit (leichtes System, schwererer Arm, viel schwereres Topboard) einen großen Unterschied, ob die Schwingungen den Weg vom Topboard in Richtung System gehen oder umgekehrt.
Wenn wir aber schon so genau hinsehen, müssen wir auch zwischen dem sog. Trittschall, der über den Boden bzw. Wand übertragen wird und dem aus der Umgebung hervorgerufenem, durch die Luft übertragenem Schall unterscheiden. Beides ist der guten Wiedergabe nicht zuträglich, wird aber auf unterschiedliche Weise von den Laufwerkherstellern bekämpft. Aus diesem Grund empfehlen manche Hardcore Analogis ja auch den Player in einem anderen Raum zu positionieren.

Viele Grüße,
Zuletzt geändert von Tom_H am So 17. Apr 2005, 21:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Tom_H
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Beitrag von Tom_H »

Erzkanzler hat geschrieben:ca. 1000US$ plus Versand.

Gib es von dem Dreher eigentlich eine deutsche Beschreibung oder noch besser, einen Test?

Grüße
Martin
mir ist nichts bekannt.
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Tubes
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Beitrag von Tubes »

Thomas,

wie weit bist Du mit Deinem Dreher?
Grüße
Heiner

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Beitrag von Tom_H »

Angus, ich habe ihn zwar wieder neu aufgebaut, (hatte ich ja schon geschrieben) aber fertig ist er noch lange nicht. Zumindest kann ich momentan aber schon wieder auf gleichwertigem Niveau zu meinem CDP hören. Das ist doch schon mal was.
Mittlerweile habe ich mir aber einen Fahrplan ausgedacht, in welcher Reihenfolge es weitergehen soll. Der sieht folgendermassen aus:

1. neues Lageröl (habe ich bereits)
2. neuer Riemen (habe ich bereits)
3. neue TMS Lagerkugel aus Wolfram Karbid
4. neue "blobs" Gummidämpfer zwischen Base- und Topboard
5. R-mat
6. Steuerungselektronik überholen bzw. austauschen (ist eine Preisfrage)
7. Tonarm "durchgehend" neu verkabeln
8. neues System

Die ganze Angelegenheit ist recht Kosten- und Zeitaufwändig. Von letzterem habe ich momentan aber nicht genügend. Insofern schätze ich dass ich für die Punkte 1-6 noch so ungefähr 3 Monate brauchen werde und für die letzten Punkte weitere 3-6 Monate. Zwischen 6 und 7 werde ich mir voraussichtlich auch einen neuen Phono Pre zulegen...... :wink:
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vintage64
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Beitrag von vintage64 »

Hi Thomas,
Was mich beim BIX stört, ist die Tatsache, dass die Tonarmplatte zum einen an das schwingende Topboard angekoppelt ist, zum anderen aber auch eigene Schwingungen aufnimmt. Diese Schwingungen unterschiedlicher Frequenzen, addieren sich und werden an den Tonarm weitergeleitet.
Ich hab' leider nur oberflächliche Kenntnisse von dieser ganzen Materie. Hört sich für mich schlüssig an, wie Du es erklärst.
Schade, an sich hätte ich mich mit dem BIX anfreunden können, erst recht zu dem Preis. :cry:
Komisch auch, daß diese 'Fehlkonstruktion' offenbar nicht zu katastrophalem Klang führt, eher laut Meinung derjenigen, die ihn gehört haben, das Gegenteil der Fall ist... Bild

Hast Du eine Empfehlung für einen neuen Dreher bis ca. 2.000 EUR?
Was ist vom Thorens TD 2030 zu halten? Daß er in AUDIO so überaus weit nach vorne gekommen ist - glaube '95 AUDIO Punkte' - ist mir jedoch an sich schon sehr suspekt...

Hab's mit 'nem neuen Dreher glücklicherweise überhaupt nicht eilig. Vorrangig erstmal der SET amp und eine Plattenwaschmaschine. :mrgreen:

Grüße Henning
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Beitrag von 2285b »

Hast Du eine Empfehlung für einen neuen Dreher bis ca. 2.000 EUR?
Hi Henning, ich war Samstag bei On/Off Hifi in Montabaur, da gibt es im Moment diesen STST im Angebot für 1200€

Bild

Plattenteller und Pulley aus Vinyl, Haube, incl. Montage Tonarm etc.

ruf da mal an, sehr lange Analog-Erfahrung, nett und kulant :!:
http://www.on-off-hifi.de/ger/index.shtml
http://www.stst-hifi.de/

aus doitschen Landen :wink:


Gruß
Axel
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SDJungle
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Beitrag von SDJungle »

Hallo Henning


In der von Dir anvisierten Preisklage gäbe es außer den schon genannten Scheu-Laufwerks-Komplettpaketen auch noch jene von Amazon oder Nottingham Analogue.
Zu dem 'Resonanzproblem' des BIX - wenn ich das richtig sehe besteht sowohl die Zarge als auch der Teller aus Acryl bzw. Metacrylat. Diese Materialien haben schon gewisse resonanzdämpfende Eigenschaften (ohne überdämpfend zu wirken!), so daß es da normalerweise keine Probleme gibt. Es sind zumindest bei den bisher bekannten Laufwerken aus diesen Materialien keine solchen Probleme bekannt... :wink:
Eher würde ich bei Laufwerken aus Edelstahl oder Aluminium solch Gedanken hegen, bestimmte Modelle von Acoustic Solid z. B. sind für gewisse Resoprobleme im Bereich der Armbasis bekannt.


Gruß
Stefan
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Tom_H
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Beitrag von Tom_H »

Henning, ich bin auch kein Analog Fachmann. Ich versuche lediglich das was ich sehe und lese mit meiner Logik und meiner Erfahrung in Einklang zu bringen und dieses dann für mich persönlich zu bewerten.

Das der BIX eine Fehlkonstruktion mit katastrophalem Klang ist habe ich beides nicht gesagt. Ich habe ihn ja noch nicht einmal gehört.
Was ich aber durch meine Kritik zum Ausdruck bringen wollte, ist die Tatsache das es bei ähnlichen klanglichen Eigenschaften auch preiswerter geht, bzw. anders herum das man für gleiches Geld (und in diesem Falle weniger Arbeit, die ja nun auch Geldwert ist) vermutlich mehr Musikalität bekommen kann.

Bei den neuen Thorens Modellen wäre ich eher vorsichtig. Es ist allerdings auch schwer blind eine Empfehlung zu geben. Mit Modellen aus der alten Thorens Reihe, die man z.T. zu moderaten Preisen auf dem Gebrauchtmarkt bekommt, liegst Du imho richtiger. Hast Du dir schon mal den Roksan Radius 5 angesehen? Den habe ich beim Analog Forum in Düsseldorf gehört und war wirklich begeistert. Sowohl vom Klang als auch von der Optik.

Viele Grüße,
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Thargor
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Beitrag von Thargor »

Tom_H hat geschrieben:Aus diesem Grund empfehlen manche Hardcore Analogis ja auch den Player in einem anderen Raum zu positionieren.

Viele Grüße,
Das habe ich erfolgreich hinter mir. Hat mir seinerzeit im Bekanntenkreis endgültig den Ruf als Spinner eingetragen :mrgreen:

Ich will mich eigentlich nur dagegen zur Wehr setzen, eine Konstruktion aufgrund rein optischer Anhaltspunkte in Frage zu stellen. Das Forum hat doch auch "hören" im Titel. Wenn es nach Technik geht, müsste ich meinen TD 124 ja auch in die Tonne kloppen :lips:

Und was interessiert mich die Konstruktion, wenn der Klang in Ordnung ist.... naja.

Viele Grüße!
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Thargor
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Beitrag von Thargor »

vintage64 hat geschrieben:Hast Du eine Empfehlung für einen neuen Dreher bis ca. 2.000 EUR?
Was ist vom Thorens TD 2030 zu halten? Daß er in AUDIO so überaus weit nach vorne gekommen ist - glaube '95 AUDIO Punkte' - ist mir jedoch an sich schon sehr suspekt...
Hallo Henning, wieso nimmst Du deinen Nicknamen nicht mal wörtlich? Für 2000,-- EUR bekommst Du einen Micro Seiki BL 91 mit einem Super Tonarm wie einem Dynavector DV505 oder einem FR64S. Dann hast Du sogar noch etwas Geld für Platten übrig. Alleine der Dynavector Arm kostet Dich neu irgenwo so über 3500,--. (OK, das Nachfolgemodell, das ist aber fast 100% identisch).

Oder Du bekommst auch locker einen TD 124 mit 12 Zoll SME Arm. Beides Maschinchen, die jedes heutige 2000,-- EUR Maschinchen versägen sollten. In dem Breich verstehe ich den Drang nach "Neuware" wirklich nicht. Deine Röhren kaufst Du dch auch NOS... 8)

Nicht alle Japaner irren, wenn Sie an Ihre Trioden solche Dreher hängen...

Musikalische Grüße!
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Beitrag von Tom_H »

SDJungle hat geschrieben:Zu dem 'Resonanzproblem' des BIX - wenn ich das richtig sehe besteht sowohl die Zarge als auch der Teller aus Acryl bzw. Metacrylat. Diese Materialien haben schon gewisse resonanzdämpfende Eigenschaften (ohne überdämpfend zu wirken!), so daß es da normalerweise keine Probleme gibt. Es sind zumindest bei den bisher bekannten Laufwerken aus diesen Materialien keine solchen Probleme bekannt... :wink:
Eher würde ich bei Laufwerken aus Edelstahl oder Aluminium solch Gedanken hegen, bestimmte Modelle von Acoustic Solid z. B. sind für gewisse Resoprobleme im Bereich der Armbasis bekannt.


Gruß
Stefan
Hallo Stefan,

ein Zitat aus dem BIX Angebot besagt: "Solid aluminum armboard for rigid 4 point mounting" und an anderer Stelle heißt es: "Plinth is 2section Amercan acrylic"

Wie Du ja bereits selbst geschrieben hast, ist Aluminium eher Suboptimal. Insbesondere wenn es an dieser Stelle eingesetzt wird. :wink:

Mich würde aber mal interessieren, woher Du weißt, dass das Boardmaterial und das Tellermaterial nicht überdämpfend wirken. IMHO wird der Dämpfungsfaktor zwar durch die Molekularstruktur eines Materials bestimmt, verändert sich aber auch mit der Dimensionierung. Ich möchte hiermit nicht sagen, dass Kunststoffe generell ungeeignet sind.
Bitte mach mich schlau, falls ich mit dieser Aussage falsch liege.

Viele Grüße und :beer
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Beitrag von vintage64 »

Axel, danke für die links. Ich bin wie gesagt in diesem Jahr noch erstmal am Gucken, was sich bei den Drehern so tut... Bild

Stefan, danke für die Erklärung. Wieder was dazugelernt! Bild

Thomas, schon klar. :wink:
'Fehlkonstruktion' und 'katastrophal' waren ja meine Begriffe, natürlich übertrieben. Aber ich wollte damit meine Zweifel anmelden, daß sich diese von Dir aufgezeigte konstruktive Besonderheit - nennen wir es ruhig suboptimal - auch tatsächlich klanglich entsprechend negativ auswirkt.
Gerade bei den Drehern gibt es ja viele Kombinationsmöglichkeiten, mit verschiedenen Tonarmen und TA. Ziemlich unübersichtlich, finde ich.
Da hilft wohl wirklich nur das Vergleichshören. Und ob man bspw. den BIX hier irgendwo hören kann, weiß ich nicht...
Den Roksan Radius 5 kenne ich nicht, ist aber notiert!

Thargor,
ja daran habe ich natürlich auch schon gedacht... Speziell an den legendären Technics SP-10 Mk2. Habe auch gesehen, daß jemand bei ebay dafür die passende Holzzarge anbietet. Noch einen geeigneten hochwertigen Tonarm drangeflanscht...

Auch der Micro Seiki ist sicherlich eine Überlegung wert. Habe mir Deine Vorschläge bereits notiert!
Wahrscheinlich hast Du Recht und in diesem Bereich der 'Vintage-Dreher' sind am ehesten die besten Schnäppchen zu machen. Bild

Grüße Henning
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Beitrag von SDJungle »

Wie Du ja bereits selbst geschrieben hast, ist Aluminium eher Suboptimal. Insbesondere wenn es an dieser Stelle eingesetzt wird. Winken
Enspruch, Euer Ehren. :wink:
Das Armboard ist sehr klein, dazu ist es noch mehrfach und mit kompletter Auflage mit der dämpfenden Zarge verschraubt - so ein Sandwich sollte ebenfalls keine Probleme bereiten. Bei Scheu-LW gilt es als Klangtip, die originale Acryl-Armbasis gegen solche aus Bronze auszutauschen.
Generell machen eher freischwingende, große Flächen Probleme, deswegen sollte man bei Masse-LW große bzw. großflächige Zargen vermeiden, dasselbe gilt für einfach per Distanzbolzen erhöhte Armbasen. In diesem Sinne kann z. B. eine separat zum LW aufgestellte Armbasis durchaus von Vorteil sein. Außer, man hat kleine Kinder mit Spieltrieb... :wink:


Gruß
Stefan


Edit/PS: Ist eigentlich außer mir noch jemandem aufgefallen daß BIX und Consonance dieselbe Motordose haben...? Die Chinamänner sind auch nur Ökonomen... :lol:
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Beitrag von Erzkanzler »

Hier noch ein Link zum deutschen Hersteller Acoustic Solid

Grüße
Martin
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Beitrag von vintage64 »

Hi all,

hab' mich ziemlich in diesen Dreher hier verguckt, von Nottingham Analogue. In Kombi mit dem neuen Space Arm III z.Zt. 2.290 EUR:

Bild

Und es gibt eine Möglichkeit der späteren - wohl auch klanglichen - Aufrüstung: 'Spacedeck Heavy-Duty Upgradekit
Bringen Sie Ihren Spacedeck einen gewaltigen Schritt näher an den Hyperspace...Das Resultat kann sich "nicht nur sehen" lassen:
Hat man sich an der noch massiveren Optik sattgesehen - offenbart sich ein Höchstmaß an Souveränität: Der Bass noch konturierter, eine klare Steigerung in jeder erdenklichen Form...
Insgesamt wirkt das Laufwerk kraftvoller, der Klang noch geschlossener.

Fazit: Das Upgrade-Kit macht aus dem Spacedeck, speziell in der 2003er Version, ein neues Laufwerk - verbessert Tom Fletchers großen Wurf nochmals ohne Wenn und Aber!'

Sieht nach der Installation dann so aus:

Bild

Echt goil! :mrgreen:

Grüße, Henning
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