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Neues Projekt für 2011?
Verfasst: Di 28. Dez 2010, 11:01
von VinylSavor
Hallo!
Ist ja ziemlich ruhig geworden im RuH...
Wie könnte man mal wieder etwas Leben reinbringen?
Ich habe gerade mal wieder die Röhrendatenbücher durchforstet nach interessanten 'Schläfer-Röhren', die kaum oder gar nicht für Audiozwecke genommen werden, aber bestens geeignet sind. Da bin ich über einige gestolpert, die es Wert wären mal näher unter die Lupe genommen zu werden.
Vielleicht könnte man aus sowas ja wieder ein Foren-Projekt starten.
Aber was wäre interessant?
Linestufe?
Phonostufe?
Kompletter Preamp wie die Oktalvorstufe? Aufwändiger oder einfacher?
Neue Endstufe? Eventuell Vollverstärker?
Wäre das was um 2011 hier wieder etwas mehr Wind reinzukriegen?
Gruß
Thomas
Verfasst: Di 28. Dez 2010, 13:41
von wolly
Hallo Thomas,
ich plane für 2011 einen Verstärker mit der PL 519.
Mal sehen ob das Ganze sich nicht zu einem Fünfjahresplan entwickelt.
Gruss
Wolfgang

Verfasst: Di 28. Dez 2010, 16:13
von UBV
Hallo Thomas,
wenn man wie ich die Oktalvorstufe und die 6CB5A Endstufe besitzt , braucht mann eigentlich nichts neues mehr. Andererseits möchte ich Dich geradezu ermutigen zum weitermachen.
Am ehesten würde ich vielleicht bei einer neuen Endstufe ( zirka 15-20W ) schwach.
Gruß Bertram
Verfasst: Di 28. Dez 2010, 19:45
von bionear
Obwohl ich glaube, dass Thomas die Nase rümpfen wird...
... eine "einfache" Linestufe, also eher mit handelsüblichen (leicht zu beschaffenden) passiven Bauteilen, sprich kondensatorgekoppelt, Poti, max. mit Ausgangs-ÜT wenn's etwas exotischer werden soll.
Peter
Verfasst: Di 28. Dez 2010, 20:04
von VinylSavor
Hallo Bertram,
UBV hat geschrieben:Am ehesten würde ich vielleicht bei einer neuen Endstufe ( zirka 15-20W ) schwach.
Die 211 Endstufe macht gut 25W
Eine PSE 6HS5 15 und die 4fach PSE 6HS5 über 30W...
Gruß
Thomas
Verfasst: Di 28. Dez 2010, 20:08
von VinylSavor
Hallo Peter,
bionear hat geschrieben:Obwohl ich glaube, dass Thomas die Nase rümpfen wird...
Wieso sollte ich darüber die Nase rümpfen? Ich habe schon öfters einfachere Konzepte vorgestellt, die kleinste Version der 6CB5A Endstufe ist mit Bauteilen für unter 600,- ausgekommen.
bionear hat geschrieben:... eine "einfache" Linestufe, also eher mit handelsüblichen (leicht zu beschaffenden) passiven Bauteilen, sprich kondensatorgekoppelt, Poti, max. mit Ausgangs-ÜT wenn's etwas exotischer werden soll.
Z.B. der Hochpegelteil der Vorstufe, die aus den Experimenten mit Compactronröhren entstanden ist?
[IMG:150:71]http://img261.imageshack.us/img261/7875/6am46ah4.th.jpg[/img]
RC-gekoppelt und 'normale' Potis als Lautstärkeregler...
Gruß
Thomas
was kleines
Verfasst: Di 28. Dez 2010, 20:55
von dieterschn
ich hab nur was kleines vor :-)
http://secure.oatleyelectronics.com//pr ... 1f320b6d6f
bin gespannt wie er überträgt
Verfasst: Di 28. Dez 2010, 21:33
von Max
Hallo,
gerne Monos mit 1 oder 2 6C33C Trioden. Diese Russen Röhren sind sehr preiswert, an jeder Ecke zu haben, kräftig und klingen recht gut.
Dein letzter Projekt (845), aller este Sahne, leider übersteigt mein Budget.
Mach bitte weiter es ist sehr interessant.
Grüße und einen guten Rutsch,
Norbert
Verfasst: Di 28. Dez 2010, 21:48
von Horny
Aus verschiedenen Gründen würde mir eine komplette Vorstufe gefallen. Ggf. eine mit weniger Aufwand als die Oktalvorstufe, aber ähnlichem klanglichen Auftritt (ich weiß, 3 Wünsche auf einmal gibts nur beim Ü-Ei...).
Bin auf das Ergebnis Deiner Umfrage gespannt.....
VG Carsten
Verfasst: Di 28. Dez 2010, 22:10
von VinylSavor
Hallo Max,
Max hat geschrieben:gerne Monos mit 1 oder 2 6C33C Trioden. Diese Russen Röhren sind sehr preiswert, an jeder Ecke zu haben, kräftig und klingen recht gut.
Bauvorschläge mit dieser Röhre gibt es doch schon massenweise. Das wäre langweilig den 1001ersten Bauvorschlag dafür zu entwickeln.
Gruß
Thomas
Verfasst: Di 28. Dez 2010, 22:14
von VinylSavor
Hallo Carsten,
Horny hat geschrieben:Aus verschiedenen Gründen würde mir eine komplette Vorstufe gefallen. Ggf. eine mit weniger Aufwand als die Oktalvorstufe, aber ähnlichem klanglichen Auftritt (ich weiß, 3 Wünsche auf einmal gibts nur beim Ü-Ei...).
Leider verhält sich das klangliche Ergebnis (meist) proportional zum getriebenen Aufwand. Bei der Oktalvorstufe wurde der größte Aufwand in den Hochpegelteil gesteckt. Diesen könnte man statt trafogekoppelt und mit TVC auch herkömmlich machen. Wäre dann sogar später auf Trafokopplung nachrüstbar.
Eine kleinere Komplettvorstufe wäre durchaus machbar. Z.B. wie die weiter oben auf dem Foto gezeigte mit 6AM4 im Phonoteil und 6AH4 im Hochpegel.
Gruß
Thomas
Verfasst: Mi 29. Dez 2010, 10:37
von VinylSavor
Hallo!
Horny hat geschrieben: Ggf. eine mit weniger Aufwand als die Oktalvorstufe,
Dabei hatte ich eigentlich vor die Oktalvorstufe aufzumotzen
Der nächste Aufbau der Oktalvorstufe wird einige Verbesserungen mit sich bringen:
Besseres Phonoteil mit anderen Röhren und komplett getrennten Röhren für jeden Kanal. Der Hochpegelteil der Oktalvorstufe hat für viele Anlagen etwas zu viel Verstärkung. Der wird dann mit den bereits erwähnten 6AH4 aufgebaut. Die haben weniger Verstärkung und werden einen noch niederohmigeren Ausgang ergeben.
Wenn der Aufbau steht, werde ich den Octal-Preamp Mk2 vorstellen...
Gruß
Thomas
Verfasst: Mi 29. Dez 2010, 12:08
von Arkadi
Bauvorschläge mit dieser Röhre gibt es doch schon massenweise. Das wäre langweilig den 1001ersten Bauvorschlag dafür zu entwickeln.
Das stimmt schon Thomas mit den Bauvorschlägen, aber bis jetzt, von dem was ich weis und gesehen habe, hat noch keiner geschafft sie optimal zu nutzen um das rauszubekommen was sie wirklich kann, und sogar eine Hälfte von diese Röhre nicht. Schau mal dir alle mögliche Projekte davon etwas genauer an und ich hoffe Du erkennst das auch.
Zweite Frage ist die Kosten. Die Aufbau von so einem Projekt und nur mit eine Hälfte von diese Röhre wird sich gleichen oder sogar teuerer werden als ein optimal realisierter für 300B Röhre mit optimalen Ubertragern und Netzteil, und bleibt aber trotz dem einen mit 6s33s.
Verfasst: Mi 29. Dez 2010, 12:16
von Arkadi
Darf ich mal bitte fragen wo liegt die Unterschied bei der Aufwand zwischen einen Projekt mit Oktalröhren und Novalröhren ausser dass man die größeren Löcher für die Röhrenfassungen bohren muss?!
Verfasst: Mi 29. Dez 2010, 12:26
von VinylSavor
Hallo Arkadi,
Arkadi hat geschrieben:Das stimmt schon Thomas mit den Bauvorschlägen, aber bis jetzt, von dem was ich weis und gesehen habe, hat noch keiner geschafft sie optimal zu nutzen um das rauszubekommen was sie wirklich kann.
Hallo Arkadi, dann stell doch ein Projekt, das das Optimale aus dieser Röhre rausholt vor. Mit liegt diese Röhre nicht, dieses Feld überlasse ich gerne anderen.
Viele Grüße
Thomas
Verfasst: Mi 29. Dez 2010, 12:28
von VinylSavor
Hallo Arkadi,
Arkadi hat geschrieben:Darf ich mal bitte fragen wo liegt die Unterschied bei der Aufwand zwischen einen Projekt mit Oktalröhren und Novalröhren ausser dass man die größeren Löcher für die Röhrenfassungen bohren muss?!
Ich verstehe Deine Frage nicht so ganz. Warum soll es da einen Unterschied im Aufwand geben? Der ergibt sich hauptsächlich aus dem Konzept.
Die Bezeichnung Oktavorstufe hat sich nur ergeben, da der von mir vorgestellte Vorverstärker ausschliesslich Oktalröhren verwendet.
Gruß
Thomas
Verfasst: Mi 29. Dez 2010, 12:32
von VinylSavor
Hallo!
Arkadi hat geschrieben:sogar teuerer werden als ein optimal realisierter für 300B Röhre mit optimalen Ubertragern und Netzteil, und bleibt aber trotz dem einen mit 6s33s.
Ich schätze dann wird das allgemeine Interesse eher gering ausfallen. Aber trotzdem sicher mal interessant, warum startest Du nicht einen thread zu Konzepten mit dieser Röhre? Je mehr neue DIY Themen gestartet werden desto besser

Bringt wieder Leben in die Bude!
Viele Grüße
Thomas
Verfasst: Mi 29. Dez 2010, 17:34
von Gerd
genau!
Verfasst: Mi 29. Dez 2010, 21:58
von Yoda-ohne-Soda
Hallo zusammen,
danke für die Anregungen. Thomas hat schon einiges an Projekten realisiert. Da wäre Verstärkung natürlich willkommen.
Gruß
Frank

Verfasst: Mi 29. Dez 2010, 23:49
von Arkadi
Thomas,
ich habe das gemeint, aber wahrscheinlich wie immer nicht richtig gelesen oder verstanden.
Aus verschiedenen Gründen würde mir eine komplette Vorstufe gefallen. Ggf. eine mit weniger Aufwand als die Oktalvorstufe, aber ähnlichem klanglichen Auftritt (ich weiß, 3 Wünsche auf einmal gibts nur beim Ü-Ei...).
Warum soll ich einen neuen Tread starten wenn es so wie so keiner so was aufbauen wird. Einem ist das zu teuer, anderem zu schwer, der dritte findet das bescheuert und, und, und. Realisieren nur zum Zweck irgend wo eine oder andere Röhre zu verbauen weil ich sie gut finde ohne nach zu denken was auf mich zu kommt, damit sie klanglich optimal ausgenutzt ist, kann ich nicht, und jemandem zu raten irgend was zu bauen, wo ich im voraus weis, dass das ein Weg ins Nichts ist, kann ich auch nicht. Ich höre einfach so und das ist auch meine Erfahrung.
Bevor man von mir vorgeschlagene Projekte anfängt, soll man ein paar prinzipielle Regeln einfach „schlucken“ und von Anfang an einfach vertrauen und so ein Projekt aufbauen. Dann kommt erst denn richtigen Ergebnis. Bei jeder Abweichung von diesem Weg soll man mit
Einen Enteuschung rechnen. Der Klangqualität steigt mit senkender Wirkungsgrad des gesamten Verstärker und mit steigender Gewicht, und natürlich bei Verwendung von
richtig hochwertigen Wickelteilen an allen Stellen(das Letzte hat natürlich seine Auswirkung auf etwas steigende Kosten). Das letzte wirkt auf mich persönlich z.B. beruhigend, weil ich sehe vor meine Augen einen guten Ergebnis als Ziel!
Natürlich wird so ein Projekt mit 1/2 6s33s viel besser spielen als ein, auf übliche Weise aufgebauter mit einer 300B, aber starte mal die Umfrage wer von Forumteilnähmer sich bereit erklärt unter meine Anleitung ein 80-120kg (kann auch auf zwei Monos geteilt werden) schweren und 3-6 TE teueren Projekt zu bauen. Und das alles wegen ca. 6W/Kanal.
Bin heut schlecht gelaunt, morgen werde ich wider optimistischer.
Ein Pessimist - ist ein sehr gut informirter Optimist.
