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Brummen bei Curcio Daniel
Verfasst: Di 29. Sep 2009, 18:28
von future303
Hallo!
Vor kurzem kaufte ich ein Fertig aufgebaute Curcio( Daniel) Vorstufe. Es ist bei Hochpegel alles in Ordnung,aber ich habe ein Brummen bei der Phono. Diese Brummen nimmt bei Zunahme der Lautstärke zu und ist unabhängig ob der Phonoeingang belegt ist oder nicht auch da. Wenn die Lautstärkenregler noch weiter als 1.00 aufgedreht wird (ohne Musik)Kommt ein Pulsierender Ton aus die Lautsprecher...Es ist ein 110V Gerät und ich Gebrauche ein 220-110V Wandler(400va 4ma)Ich habe für der Phono Geschirmte Phonoabel genommen und Minus Polle der Phono und CD Zusammengeführt da der Minuspoll der Phono als einziges von wo anders kamm. Das hat minimal geholfen,aber der Brumm fühlt sich hier noch Wohl und ist geblieben.Was kann dies Brummen noch verursachen? Wie gesagt CD funktioniert ja Einwandfrei..Kann ein Bauteil sich verabschiedet haben?Es hat wenig mit der Standpunkt der Vorstufe Zu tun,das hab ich auch schon getestet..
Grüsse.
Seyed
[IMG:160:132]http://s2.directupload.net/images/09092 ... wwwgib.jpg[/img]
[IMG:160:132]http://s3.directupload.net/images/09092 ... 9qwf8l.jpg[/img]
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 00:04
von AlexK
Hallo Seyed ,
da sich sonst keiner erbarmt und ich schon 5 oder 6 von diesen Dingern gebaut habe , hier der Versuch einer Erklärung :
Der Verstärker hat eine Vorregelung mit LM 317 und einem Hochvolt - Transistor , die wird auf 265 Volt eingeregelt . Daran hängen sechs schwimmende Regler mit je einem Op-Amp und einem Transistor zur Versorgung jeder einzelnen Röhre , die machen einen Drop von 15 Volt , also ca. 250 Volt an jeder Röhre .
Nun passte es bei einigen Transistoren nicht mit der Stromverstärkung , sodaß der Vorregler geschwungen hat , das Pumpen in deinem Fall . Man mußte dann diesen Transistor durch eine Darlington Konfiguration ersetzen , es gab da eine Nachlese 1985 in TAA ( The Audio Amateur ) .
Das mit der Brummerei ist nicht ganz so einfach , sieh mal nach ob R117/118 390 oder 100 Ohm haben , R 121 sollte 150 K statt 100 K Ohm haben , damit wird die Verstärkung der Eingangskaskode verändert um den Verstärker MC tauglich zu machen ( für laute bis mittellaute MC - Systeme ) was aber definitiv nicht so richtig funktioniert .
Auch ist das Platinenlayout nicht optimal , bei einer Seite laufen die Leiterbahnen für die Heizung parallel zu den Gitterleitungen einer Röhre , dadurch wird ein Brumm in einem Kanal induziert ( der Restbrumm des LM 317 Heizreglers reicht dazu aus , immerhin hat die 2. Stufe einen 10 MegOhm Gitterableitwiderstand ! ) .
Das ist nun alles nicht so hilfreich , ohne Erfahrung , Schaltplan , Tongenerator und Oszi wirst du kaum weiterkommen

, ev. könnte eine komplette Neuverkabelung mit einem ordentlichen Umschalter

Besserung bringen .
Ein vor mir gebauter "Daniel" sieht so aus ( Platine ist selbst geätzt und modifiziert ) :
[img:800:547]
http://www.ak-tubes.de/Vorverstaerker/D ... el%202.jpg[/img]
MfG , Alexander .
P.S.: Das externe Netzteil würde ich komplett wegwerfen und neu aufbauen

.
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 00:16
von AlexK
Was mir noch so einfällt :
Die Anodenspannungen der 6 Röhren kannst du an den Drahtbrücken in der Nähe der Op Amps messen , dort sollten , wie schon gesagt , ca. 250 Volt anliegen . Da die Verstärkerplatine im Gegensatz zum Netzteil sehr ordentlich gemacht ist , würde sich ein kompletter Neuaufbau durchaus lohnen , ist aber nicht mal eben so gemacht . Den ganzen Artikel aus TAA 2/1985 mit der Nachlese kann ich dir per Mail zusenden , da sind alle Schaltpläne und die Bestückung der Platinen drin .
Nochmal mfG , Alexander .
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 10:31
von future303
Hallo Alexander!
Vielen dak für dein Antwort!
Das hört sich ja doch komplizierter an als ich dachte ..
Danke für dein Angebot mit die Unterlagen,schreibe dir gleich ein Email.
Schöne Grüsse.
Seyed
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 10:52
von mb-de
Hallo Seyed,
nach Beheben der Schwingneigung in der Stromversorgung solltest Du auch unbedingt die Massefuehrung und Verkabelung ueberpruefen - auf den Bildern sieht das ziemlich wild (sprich suboptimal) aus...
Beste Gruesse
Micha
=->
(PS:@Alexander (I): Wir muessen mal wieder reden - wann passt es?)
(PS: @Alexander (II): Ich waere auch an den Artikeln interessiert...)
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 11:09
von future303
Hallo Micha!
Hast recht, das hat er auch nicht schön gemacht...Habe soeben auch ein leicht angekokelte Wiederstand in Phonoteil entdeckt...
Grüsse.
Seyed
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 12:04
von future303
Hallo!
Bei R117 R118 messe ich 390...Ist da nun gut oder schlecht?
Grüsse.
Seyed
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 22:37
von AlexK
Hallo Seyed ,
die Mail mit dem kompletten Artikel ist raus an dich , es sind 15 Seiten mit allen mir bekannten Nachlesen . Du wirst sehen , daß das Ding mit seinen vielen Reglern doch etwas komplizierter ist als ein "Normalopreamp"

, eher so in Richtung AR SP 10 . Viel Spaß beim Lesen und Verstehen des Artikels und viel Erfolg bei der Fehlersuche .
MfG , Alexander .
Verfasst: Mi 30. Sep 2009, 22:46
von AlexK
mb-de hat geschrieben:Hallo Seyed,
nach Beheben der Schwingneigung in der Stromversorgung solltest Du auch unbedingt die Massefuehrung und Verkabelung ueberpruefen - auf den Bildern sieht das ziemlich wild (sprich suboptimal) aus...
Beste Gruesse
Micha
=->
(PS:@Alexander (I): Wir muessen mal wieder reden - wann passt es?)
(PS: @Alexander (II): Ich waere auch an den Artikeln interessiert...)
Hallo Micha ,
ich habe dir auch die Seiten gesandt ( PS II erledigt

) . Mit der Verkabelung und Masseführung hast du sicher recht , da sollte Seyed etwas tun . Mit dem Schalt - und Bestückungsplan hat er schon mal eine wertvolle Hilfe , alles weitere ist nur durch Messen und nicht mit Raten zu machen .
Zu PS (I) : Du weißt doch , ich gehe selten vor 1 Uhr ins Bett , wenn ich nicht vorher auf dem Sofa einschlafe

.
MfG , Alexander .
Verfasst: Do 1. Okt 2009, 07:05
von future303
Hallo Alexander!
Vielen lieben dank für dein Unterstützung!
Grüsse.
Seyed
Verfasst: Sa 27. Feb 2010, 14:22
von future303
Hallo!
Leider komme ich mit mein Fehlersuchebei der Daniel nicht weiter,weshalb ich nochmal hier um Rat bitten will.Was ich bisher ausschließen kann ist das der Wahlschalter oder Poti oder Verkabelung an der Brumm Schuld sind.Ich habe Transistoren und einige Kondensatoren erneuert.Der Brumm ist leider geblieben.
Was ich bisher lokalisiert habe das der Brumm definitiv von Phonoteil verursacht wird. Sie ist auch ständig zu hören auch wenn ich die Phono Out Kabel abklemme.Sie umgeht so zusagen also auch Wahlschalter und Lautstärke poti(also wenn z.b Wahlschalter auf CD und Lautstärke auf 0 ist) das ist mir aufgefallen da ich aus versehen mal ein Hochpegelsignal an Phono angeschlossen habe

.Ich habe die Verbindungen auf Platine Überprüft da scheint alles in Ordnung zu sein.
Was könnte hier der grund dafür sein das sich der Phonosignal so nach vorne Spielen kann?
Wenn ich der Eingangslautstärke von mein Endstufe Niedrig wähle kann mann mit der wenige Brumm auf der Hochpegel leben und der Vorstufe hat wirklich Potenzial..
Danke und Grüße.
Seyed
Verfasst: Sa 27. Feb 2010, 15:50
von AlexK
Hallo Seyed ,
habe Besuch und wenig Zeit , ich meld mich am Sonntag abend noch mal . Das Problem ist mir bekannt und war bei meinen "Daniels" auch .
MfG , Alexander .
Verfasst: Sa 27. Feb 2010, 15:54
von future303

Danke Alexander!
Schöne Wochenende und Grüsse.
Seyed
Verfasst: Di 2. Mär 2010, 00:04
von AlexK
Hallo Seyed ,
eine einfache Antwort auf dein Problem ist leider nicht möglich , ich mußte damals Leiterbahnen des Originallayouts ändern , um den Brumm wegzukriegen .
Da das Netzteil auf dem Bild einen sehr merkwürdigen Eindruck macht , wird man hier um einen Neuaufbau nicht herumkommen . Wenn du willst , schick mir das ganze Gerät und ich sage dir nach Durchsicht , was da auf dich zukommen könnte .
Adresse und Tel.Nr. sind auf meiner HP für weiteren Kontakt .
MfG , Alexander .
Verfasst: Di 2. Mär 2010, 09:29
von future303
Hallo Alexander!
Vielen lieben dank für dein Angebot!Ich sende dir der Daniel gern.
Schöne Grüsse.
Seyed