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Ungleiche Kanäle Re-Li

Verfasst: So 9. Jan 2005, 16:05
von gkrivanec
Hallo,

habe heute mal wieder eine Frage an die Fachleute.
Bei meiner selber aufgebauten Endstufe habe ich das Problem, dass der rechte Kanal im Gegensatz zum Linken bei leiserem Hören keine Töne von sich gibt. Wenn man etwas die Lautstärke erhöht, gleicht sich der Pegel des rechen Kanals rasch an. Kommt das von Lautstärke-Poti (100k log)? Wenn ich über eine Vorverstärker gehe, kann ich den Regler voll aufdrehen, dann gibt es keine Unterschiede. Wollte aber mit dem CD-Player direkt auf den Röhrenverstärker.
Was mir noch aufgefallen ist, wenn man den Röhrenverst. abschaltet, läuft der rechte Kanal mehr als eine halbe Minute länger nach, als der Linke. :?:
Bin mir nicht sicher ob das eine so simple Ursache wie einen Lautstärkeregler hat. :?

Grüße
Günter

Verfasst: So 9. Jan 2005, 20:59
von Erzkanzler
Hallo Günter,

das mit dem Poti kannst Du schnell prüfen in dem Du die Anschlüsse der Kanäle am Poti eben tauscht.
Wenn der Fehler dann immer noch vorliegt bau eins von Alps ein.
Oder Du misst bei Kleinstellung den Widerstandswert über den Schleifern, normalerweise sollte da keine große Differenz sein.

Grüße
Martin

Verfasst: So 9. Jan 2005, 21:30
von gkrivanec
Hallo Martin!

Danke für die Anregung, auf das Tauschen der Anschlüsse am Poti hätte ich auch selber kommen können.
Was kann die Ursache für die unterschiedlichen Auslaufdauer der Kanäle sein? Reichen die Toleranzen der ELKO's für diesen Effekt aus?

Grüße Günter

Verfasst: So 9. Jan 2005, 21:34
von Erzkanzler
gkrivanec hat geschrieben: Was kann die Ursache für die unterschiedlichen Auslaufdauer der Kanäle sein? Reichen die Toleranzen der ELKO's für diesen Effekt aus?
Hallo Günter,

die Toleranzen "normaler" Elkos betragen bis zu 50%, möglicherweise hast Du da auch einen ganz miesen erwischt. Den Kanal würde ich auf jeden Fall mal checken.

Grüße
Martin

Verfasst: So 9. Jan 2005, 21:36
von XINDAK
Hallo Günter
Das mit dem unterschiedlichen Nachlaufen der Kanäle ist wohl normal.
Die Kapazität der Pufferkondensatoren im Netzteil ist sicher nicht gleich und dadurch liefern sie eben unterschiedlich lange Energie.
Das im Moment des Abschaltens anliegende Signal hat natürlich auch einen Einfluß, je höher das Signal um so kürzer sollte des Nachlauf sein.

Gruß
Manfred

Verfasst: Mo 10. Jan 2005, 09:47
von gkrivanec
Hallo!

Danke für die Anregungen. Habe in diese Richtung vermutet. Da ich aber keine Erfahrung mit dieser Technologie habe, ist eine Bestätigung meiner Vermutung hilfreich.

Mit Dank
Günter

Verfasst: Mo 10. Jan 2005, 10:44
von Erzkanzler
Hallo Günter,

vorsicht bei der Arbeit an geladenen Elkos.
Entweder mittels Lastwiderstand entladen oder warten bis sich das Potential komplett abgebaut hat.

Grüße
Martin

Verfasst: Mo 10. Jan 2005, 11:53
von gkrivanec
Hallo Martin!

Danke für den Tip. Wenn ich den Verstärker unter Last abschalte und warte bis die Wiedergabe der Kanäle ausgelaufen ist, sollten alle ELKO's entladen sein. Sonst sollte ein 100 Ohm 5W Widerstand reichen?

Grüße aus Salzburg
Günter

Verfasst: Mo 10. Jan 2005, 12:03
von Erzkanzler
Passt.

Grüße
Martin