Zwei Rotoren zu Besuch bei einem Micro Seiki

Man besucht sich, manchmal ist es auch Flucht

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Analog_Tom
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Beitrag von Analog_Tom »

2285b hat geschrieben: PS: mit Deinen Beschreibungen hast Du mich ganz schön neugierig auf das Frog Kupfer gemacht. :roll:
Hallo Axel,

es wird sich bestimmt eine Gelegenheit finden, das Du Dir das Kupfer Frog anhören kannst.
Entweder bei Dir oder bei mir!

Viele liebe Grüße

Tom
LG

Tom
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Beitrag von Gast »

Hallo Schwarzhörer,

mich würde hier eigentlich nur mal interessieren, ob Ihr den RX-5000 in klanglicher Hinsicht oberhalb der Transrotoren ansiedeln würdet? :wink:

und wenn ja wie weit oberhalb? Was kann der RX-5000 wie besser? :wink:

Ich hatte mal das Vergnügen einen ebenso unverbastelten RX-5000 zu hören ... da klingelte auch nix und ich war sehr sehr angetan ...

... und deshalb übrigens für mich neben der großen und kleinen Platine Verdier einer der besten Riementriebler ...
Zuletzt geändert von Gast am So 12. Aug 2007, 12:37, insgesamt 1-mal geändert.
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vintage64
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Beitrag von vintage64 »

Moin !

Klaus-Bernd, also das wird irgendwie so ein 'ZET X' werden, mit zweitem Acryl-Chassis, Schiefer-Basis, Motorentkopplung und Besen.
Da mein Unterchassis mit riesigen Spike-Füssen kam, hab' ich mir beim Steinmetz noch eine runde Unterlegscheibe für die Motorentkopplung aus Granit Schwedisch Schwarz bestellt ...
Das gibt meinem ZET dann die individuelle Note ! :mrgreen:
Wenn alles demnächst fertig aufgebaut ist, stell' ich nochmal ein Photo in den ZET-thread.

Die Solitaer-Audio Auflage hat imho klanglich den Vorteil, daß sie dem Laufwerk keinen dem Auflagenmaterial typischerweise eigenen "Beiklang" aufzwingt.
Du weißt, was ich meine. Filz verändert den Klang, Gummi und Kork sowieso. Alles ausprobiert, war nicht damit zufrieden.
Somit bleiben die praktischen Vorteile, ohne daß dafür eine Klangbeimengung in Kauf genommen werden muß: Antistatische Wirkung und Schonung der Platten beim 'fliegenden Wechsel'.

Tom, TMD-Lager schön und gut. Es gibt aber doch anerkanntermaßen eine Reihe von Weltklasse-Laufwerken mit konventionellen Lagern.
Deren Besitzer erfreuen sich am Klang und würden wohl kaum auf die Idee kommen, den Dreher zu wechseln. So geht's mir mit dem ZET. :wink:
Außerdem wundere ich mich doch etwas, daß ich hier zu Hause klanglich immer wieder ne Schippe drauf legen kann. Also scheint das Lager - jedenfalls bis jetzt - eben gerade nicht der limitierende Faktor zu sein. Es gibt in einer Kette soviele Schwachstellen, daß das "Lager-Problem" marginal ist, was die klanglichen Auswirkungen angeht. Behaupte ich mal.
Um es noch deutlicher zu sagen: ich schätze den klanglichen Vorteil eines TMD-Lagers - also nur bezogen auf das Laufwerk - beim ZET auf ca. 10%, wenn ich mal so ein Zahlenspiel bringen darf. Ein Weltklasse-Tonarm im Bereich 1.500 - 3.000 EUR und ein Weltklasse-System im Bereich 800+ EUR bringen jeweils 45%. Da spielt also im wahrsten Sinne des Wortes die Musik ! :wink:
Insofern könnte ich mir vorstellen, daß selbst ein voll ausgebauter ZET Deinem Connoisseur klanglich nicht wirklich überlegen sein wird. Das sind dann allenfalls Unterschiede auf ohnehin sehr hohem Niveau.

Man kann das immer weiter spinnen. Hochklassige Ölpapier-Kondensatoren an den richtigen Stellen ausgetauscht, bringen klanglich mit Sicherheit hörbar mehr als ein TMD-Lager. Und so fort. Ich finde, das wird total überbewertet. Außerdem - ich glaube Holger erwähnte das mal - haben die 'Außenriemenläufer' klanglich so und so ggb. Innentellerantrieben klanglich bestimmte Vorteile. Ich glaube, es war bezogen auf das Drehmoment. Kann mich aber nicht mehr so genau erinnern. Trotzdem wäre es natürlich schön, wenn TR auch für den ZET ein TMD anbieten würde. Warum sollte das nicht gehen ?!

Axel, stimmt. Ich würde auf diesen herrlichen Teller auch nix kleben ! :shock:
Eine dünne Auflage wäre mal einen Versuch wert. Ist auch optisch unauffällig ! :OK:

Viele Grüße !
Henning
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Steffi
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Beitrag von Steffi »

2285b hat geschrieben:
vintage64 hat geschrieben: Benutzt Du eine Plattentellerauflage ? Ich habe mich mit großem Erfolg für die Auflage von SOLITAER-AUDIO entschieden. Nur 0.9 mm dick und in Sandwich-Bauweise. Es ist imho eine der wenigen Auflagen, die eher positive klangliche Veränderungen bringt, ohne daß neue Nachteile entstehen. Die statische Aufladung der Platten wird außerdem reduziert. Die Matte ermöglicht mir jetzt, die Platten bei drehendem Teller zu wechseln. Sehr praktisch ! Kann ich sehr empfehlen.
Hallo Henning,

noch ist der RX-5000 unverbastelt. Ich habe schon mit einem Micro-Seiki-Spezialisten gesprochen. Dieser empfiehlt eine mindestens 5mm dicke Acryl- oder Vinylauflage, die mit dem Teller verklebt werden soll. Ehrlich gesagt bin ich von der Maßnahme wenig angetan, da die Optik doch nachhaltig beeinträchtigt wird. Auch kann ich bisher nicht feststellen, daß der Klang metallisch oder klingelnd ist. Aber einmal ausprobieren werde ich es bestimmt, es muß halt reversibel sein.
Gruß
Axel
Hallo Axel,

da geht es mir ähnlich, wobei der Alu-Teller des RX 1500 nicht unbedingt dazu angetan ist, sich offen zur Schau zu stellen. Da gibt es zwei ca. 25 mm große Eingriffbohrungen, um den Teller abzunehmen und die stören die Optik ohne Matte doch sehr.

Ich habe die originale Matte im Frühjahr durch eine Millennium-Matte ersetzt, die ich absolut favorisiere.
Hier gibt es zwei verschiedene Seiten, einmal beflockt, die andere Seite besteht durchgängig aus Carbonfaser.

Zunächst hatte ich einige Wochen die CF-Seite im Einsatz, gute Durchzeichnung mit guter Detailwiedergabe.

Dann hatte ich auf die beflockte Seite gewechselt, etwas abgedunkelt mit leichtem Vorteil im Tieftonbereich.

Letztlich reine Geschmacksfrage und in starker Abhängigkeit zur klanglichen Ausrichtung der restlichen Anlage zu sehen.

Trotzdem ein klares Ja gegenüber der originalen MS-Matte (welche inzwischen meine PWM ziert).

Gut, ein RX 1500-Teller sollte bei einer derart dünnen Matte schon entsprechend vorbereitet sein, d.h. die Klingelneigung abgelegt haben.
Das sehe ich jedoch bei Deinem 5000er als vernachlässigbar, dazu ist die Masse zu groß.

Ich habe aber zuweilen ähnliche Bedenken die Matte fest mit dem Teller zu verkleben, das müßte auf jeden Fall klaglos reversibel ausgelegt sein.
Also Vorsicht mit etwaig die Oberfläche angreifenden Klebe-Lösemitteln, es wäre ewig schade drum.... :cry:

Falls Du jedoch keinerlei klangliche Defizite zu verzeichnen hast, würde ich den originalen Zustand bei Deinem 5000er absolut vorziehen (never touch a running system).

Mein Neid sei Dir gewiss, viel Vergnügen mit Deinem tollen Laufwerk!!

Grüße nach Koblenz sendet

Stefan

Tipp für alle Millennium-Benutzer:
Die beflockte Seite bringt man mittels kurzem Einsatz einer Kleberolle (Kleiderbürste) wieder auf Neuzustand, funktioniert bestens!!!
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Analog_Tom
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Beitrag von Analog_Tom »

be.audiophil hat geschrieben:Hallo Schwarzhörer,

mich würde hier eigentlich nur mal interessieren, ob Ihr den RX-5000 in klanglicher Hinsicht oberhalb der Transrotoren ansiedeln würdet? :wink:

und wenn ja wie weit oberhalb? Was kann der RX-5000 wie besser? :wink:

Ich hatte mal das Vergnügen einen ebenso unverbastelten RX-5000 zu hören ... da klingelte auch nix und ich war sehr sehr angetan ...

... und deshalb übrigens für mich neben der großen und kleinen Platine Verdier einer der besten Riementriebler ...
Hallo Rolf,

wer will das sagen, dafür war die Gelegenheit die Laufwerke zu hören doch zu kurz?!
Außerdem war die Bestückung zu ungleich, was auch für die Aufstellung, Verkabelung etc. gilt.
Ich weiß, dass Du den Rotoren nichts abegewinnen kannst, was wie ich vermute daran liegt, dass Du den gewissen Swing bevorzugst.
Das ist mit Sicherheit nicht die Stärke der Transrotorlaufwerke.
Wer mit dem Fuss wippen will der geht besser zu....
Ich kann Dir aber vergewissern, das die Rotoren gewiss nicht eingebrochen sind.
Was mir am RX-5000 sehr gut gefallen hat war die Stabilität mit der das Gerät in der Lage ist abzubilden, für Präzissionsfans mit Sicherheit eine Überlegung wert. Mich fasziniert abseits vom Klang auch noch die Flexibilität die man mit dem Laufwerk hat, man kann bis zu 4 Tonarme gleichzeitig aufbauen...
Was mir am Connoiseur gut gefallen hat ist die Beweglichkeit, die ungeheuere Farbigkeit und auch der Detailreichtum den er hervorbringen konnte.
Er hatte nicht ganz die Präzission, die es ermöglichen Pianoanschläge wiederzugeben wie der RX-5000 es tat.
Damit kann ich aber durchaus leben...

Beim Zet ist das hervorzuheben, was Axel kritisiert hat, das Gerät zeichnet sich durch seine ungeheuere Ruhe und Sicherheit aus...
Es spielt in meinen Augen ungeheuer souverän...

Um aber eine abschließende Aussage zu treffen müsste man zwei exakt gleiche Tonarme und mehrere exakt gleiche Tonabnehmer - Paare ausprobieren, wer will das schon leisten?!

Aber um ein besser oder schlechter ging es uns bei unserem Treffen auch nicht.
Ich hatte eingangs geschrieben, dass es ein lockerer Vergleich werden sollte um einfach einmal zu hören wie sich drei verschiedene hochklassige Laufwerke an einem Ort und an einer Anlage bewähren konnten.
Ich denke ich kann da im Namen aller Beteiligten sprechen, wenn ich sage, dass keinen Ausfall gab, nicht im geringsten.
Was die Vorlieben für das eine oder andere Laufwerk angeht, so reden wir sicherlich über Geschmacksfragen.
Ich denke mir ich könnte mit jedem der drei Laufwerke zufrieden Musik genießen...

Viele analoge Grüße

Tom
LG

Tom
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Beitrag von Analog_Tom »

vintage64 hat geschrieben: Tom, TMD-Lager schön und gut. Es gibt aber doch anerkanntermaßen eine Reihe von Weltklasse-Laufwerken mit konventionellen Lagern.
Deren Besitzer erfreuen sich am Klang und würden wohl kaum auf die Idee kommen, den Dreher zu wechseln. So geht's mir mit dem ZET. :wink:
Außerdem wundere ich mich doch etwas, daß ich hier zu Hause klanglich immer wieder ne Schippe drauf legen kann. Also scheint das Lager - jedenfalls bis jetzt - eben gerade nicht der limitierende Faktor zu sein. Es gibt in einer Kette soviele Schwachstellen, daß das "Lager-Problem" marginal ist, was die klanglichen Auswirkungen angeht. Behaupte ich mal.
Um es noch deutlicher zu sagen: ich schätze den klanglichen Vorteil eines TMD-Lagers - also nur bezogen auf das Laufwerk - beim ZET auf ca. 10%, wenn ich mal so ein Zahlenspiel bringen darf. Ein Weltklasse-Tonarm im Bereich 1.500 - 3.000 EUR und ein Weltklasse-System im Bereich 800+ EUR bringen jeweils 45%. Da spielt also im wahrsten Sinne des Wortes die Musik ! :wink:
Insofern könnte ich mir vorstellen, daß selbst ein voll ausgebauter ZET Deinem Connoisseur klanglich nicht wirklich überlegen sein wird. Das sind dann allenfalls Unterschiede auf ohnehin sehr hohem Niveau.

Man kann das immer weiter spinnen. Hochklassige Ölpapier-Kondensatoren an den richtigen Stellen ausgetauscht, bringen klanglich mit Sicherheit hörbar mehr als ein TMD-Lager. Und so fort. Ich finde, das wird total überbewertet. Außerdem - ich glaube Holger erwähnte das mal - haben die 'Außenriemenläufer' klanglich so und so ggb. Innentellerantrieben klanglich bestimmte Vorteile. Ich glaube, es war bezogen auf das Drehmoment. Kann mich aber nicht mehr so genau erinnern. Trotzdem wäre es natürlich schön, wenn TR auch für den ZET ein TMD anbieten würde. Warum sollte das nicht gehen ?!
Hallo Henning,

verstehe mich bitte nicht falsch, ich halte den Zet nach wie vor für ein großartiges Laufwerk!
Bei mir ist es so, dass ich zur Zeit schon zwei ebenfalls großartige Laufwerke habe.
Mir geht es nicht darum ein gutes Laufwerk gegen ein anderes gutes
auszutauschen, nein ich bin auf der Suche nach dem entgültigen Laufwerk.
Für den einen ist das ein RX-5000, für den anderen eine Gehwegplatte für noch einen anderen ein Transrotor, ein Chris Feickert und und und.
Ich weiß halt noch nicht was es ist und ich will auch nicht ausschließen, dass ich vielleicht doch noch einen Zet-3 bekomme, nur im Moment würde ich mich halt nicht verbessern, es wäre einfach nur ein Tausch, der für mich nur den Vorteil hätte zwei Arme aufbauen zu können, ich müsste dafür aber mein liebgewonnenes erstes wirklich großes Laufwerk abbauen und das will ich nicht....

Ich denke mir dass man mit dem Zet auch ohne TMD-Lager sehr weit kommen kann, da ich das Laufwerk nun auch schon zweimal hören konnte kann ich das was die Gazetten dazu schreiben nur bestätigen, es ist Musiwidergabe auf höchstem Niveau.

Klar wird ein Zet nicht jeden begeistern, aber das hat Räke auch nie gewollt.
Mit seinen Laufwerken hat er immer polarisiert, die einen die sie einfach nicht leiden konnten und die anderen die sie verehrten.

Ich denke der Erfolg seines Unternehmens gibt ihm recht, denn nur wegen der tollen Optik würden wohl kaum so viele Transrotoren an den Mann oder die Frau gebracht worden sein. Die Dinger klingen halt auch sehr gut und sind auch langzeitstabil, nicht wie manches Konkurenzprodukt was nach zwei Jahren den Dienst quittiert und sich der Konstrukteur dann nicht mehr verpflichtet sieht dem Käufer weiterzuhelfen.

Wer je ein Problem mit TR hatte wird wissen, dass man dort auch im Schadens UND Garantiefall einen Ansprechpartner hat, der weiterhilft.

Herr Räke ist sicherlich ein Geschäftsmann, aber er ist einer der noch ein Gewissen hat!

Viele analoge Grüße

Tom
LG

Tom
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2285b
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Beitrag von 2285b »

Moin Steffi,

der Teller des RX-5000 hat auch die zwei Gewinde-Bohrungen um den Abhebegriff zu montieren. Vielleicht experimentiere ich mal mit einer provisorisch verklebten Acrylauflage. Spielraum gibt es sicherlich auch noch mit den MS Schockabsorbern und einer anderen Stellfläche als Glas, aber Micro empfiehlt in der Beschreibung genau dies.

Moin Rolf,

ich kann das nur mit Gewißheit im Vergleich zu meinem TR Iron beschreiben. Da ist der RX-5000 (den man übrigens mit Riemen oder String, wie ich z.Zt., betreiben kann) vor allem in puncto Spielfreude, Dynamik und Standfestigkeit im Klangbild deutlich überlegen. Aber jeder TR klingt anders, wie unser kleiner Vergleich ja gezeigt hat. Und letztlich ist das Geschmackssache, wie Tom ja auch schreibt.

Für mich ist eine dynamische, anspringende und trotzdem farbenreiche Wiedergabe der Musik wichtig, da bin ich, glaube ich mit dem Micro Seiki auf der richtigen Fährte. Als nächstes ist erstmal ein MA 505 (S) an der Reihe...

Viele liebe Grüße
Axel

PS: wenn es interessiert könnte ich Scans von einem recht detaillierten MS-Prospekt machen
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vintage64
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Beitrag von vintage64 »

Moin Tom !

Du solltest mich mal eines Tages mit Deinem Connoisseur besuchen ! Sobald ich ein Eigenheim mit Gästezimmer(n) habe, oder falls ich einige 100 km weiter nach Süden umziehen sollte, komme ich darauf zurück. :OK: :D
Ja, schon klar. Wir sind - was TR angeht - glaube ich d'accordo ! :beer

Mein Schwager hat einen Leonardo Doppio und läßt den gerade mit einem 60iger Alu-Teller und TMD nachrüsten ... :wink:
Werde das gute Stück dann wohl im nächsten Jahr mal in Bayreuth begutachten können ...

Verstehe, das 'ultimative Laufwerk'. Das ist sicherlich Geschmackssache bis zu einem gewissen Grad. Ich schließe auch nicht aus, vielleicht in 10 Jahren
nochmal einen anderen Dreher zu erwerben ... aber aus jetziger Sicht eher unwahrscheinlich :wink:

Viele analoge Grüße !
Henning
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Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Axel,
2285b hat geschrieben: ich kann das nur mit Gewißheit im Vergleich zu meinem TR Iron beschreiben. Da ist der RX-5000 (den man übrigens mit Riemen oder String, wie ich z.Zt., betreiben kann) vor allem in puncto Spielfreude, Dynamik und Standfestigkeit im Klangbild deutlich überlegen. Aber jeder TR klingt anders, wie unser kleiner Vergleich ja gezeigt hat. Und letztlich ist das Geschmackssache, wie Tom ja auch schreibt.
hmm, das war so ungefähr das, was ich ja schon vermutet hatte ...

... hat Dein Iron eigentlich ebenso wie der von Euch gehörte ZET auch das TMD-Kit - Lager ist nämlich eigentlich die falsche Bezeichnung, das es sich um eine Antriebsentkoppelung handelt, die mit dem eigentlichen Lager nichts zu tun hat ... :wink: :wink:

Übrigens mache ich auch kein Hehl daraus, daß ich den Unterschied nicht für eine reine Geschmacksfrage halte ... ich erachte den Unterschied zwischen den genannten Transrotoren und dem RX-5000 oder einer Platine Verdier eher als essentiell ... da für mich und meinem, dem Deinigen Klangideal durchaus vergleichbaren, Anspruch gerecht zu werden, klanglich sehr wichtig bis entscheidend ... :wink:
2285b hat geschrieben: PS: wenn es interessiert könnte ich Scans von einem recht detaillierten MS-Prospekt machen


Ja, bitte, gerne ... :OK:
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Zusammen,
vintage64 hat geschrieben: Verstehe, das 'ultimative Laufwerk'. Das ist sicherlich Geschmackssache bis zu einem gewissen Grad...
... bis zu einem gewissen Grad bestimmt, darüber findet sich dann für meinen Hörgeschmack aber kein Transrotor mehr ...

... sondern eher so etwas wie die große Platine Verdier, ein großer Mikro Seiki, der Kosmos LunaR oder der große Simon Yorke ... :wink:

Just my 2 Cents :mrgreen:
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Analog_Tom
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Beitrag von Analog_Tom »

be.audiophil hat geschrieben:Hallo Axel,
2285b hat geschrieben: ich kann das nur mit Gewißheit im Vergleich zu meinem TR Iron beschreiben. Da ist der RX-5000 (den man übrigens mit Riemen oder String, wie ich z.Zt., betreiben kann) vor allem in puncto Spielfreude, Dynamik und Standfestigkeit im Klangbild deutlich überlegen. Aber jeder TR klingt anders, wie unser kleiner Vergleich ja gezeigt hat. Und letztlich ist das Geschmackssache, wie Tom ja auch schreibt.
hmm, das war so ungefähr das, was ich ja schon vermutet hatte ...

... hat Dein Iron eigentlich ebenso wie der von Euch gehörte ZET auch das TMD-Kit - Lager ist nämlich eigentlich die falsche Bezeichnung, das es sich um eine Antriebsentkoppelung handelt, die mit dem eigentlichen Lager nichts zu tun hat ... :wink: :wink:

Übrigens mache ich auch kein Hehl daraus, daß ich den Unterschied nicht für eine reine Geschmacksfrage halte ... ich erachte den Unterschied zwischen den genannten Transrotoren und dem RX-5000 oder einer Platine Verdier eher als essentiell ... da für mich und meinem, dem Deinigen Klangideal durchaus vergleichbaren, Anspruch gerecht zu werden, klanglich sehr wichtig bis entscheidend ... :wink:
Hallo Rolf,

Die Dreher der Zet-Klasse haben ein Gleitlager, welches auf einer Metallkugel ruht. Wer mag kann auch eine Keramikkugel einbauen. Dieses Lager sehe ich in enger Verwandschaft mit den Thorenslagern, ich glaube hier schlägt der Einfluß von Herrn Weichler durch, der seinerzeit bei Thorens entwickelte, was ja nicht unbedingt die schlechtesten Refferenzen sind. :wink:
Der Transrotor Iron den Axel mit dem RX-5000 verglichen hat, hat ein klassisches altes Transrotorlager, insofern wundert mich das Ergebnis zu dem Axel kommt nicht, wenn er sagt mit dem Micro einen großen Schritt nach vorne gemacht zu haben.
Dieses Lager was im Iron verbaut ist wurde vor über zehn oder mehr Jahren durch das Lager ersetzt, was auch in meinem Connoiseur verbaut wurde, durch das Lager mit der Druckumlaufschmierung, was einen gewaltigen Qualitätssprung nach vorne bedeutete.
Im Connoisseur wurde zusätzlich zu dem besseren Lager noch eine Keramiklagerkugel eingebaut, die für noch mehr Ruhe bei der Wiedergabe gesorgt hat.
Ich denke der Abstand zwischen Connoisseur und RX-5000 wäre bei gleicher Bestückung bei weitem nicht so groß wie der zwischen Iron und RX-5000.
Und da muss ich Dir jetzt wiedersprechen Rolf, da wir beide Laufwerke ja mit dem gleichen Tonabnehmer gehört haben und auch die Arme vergleich bar sind bin ich absolut der Meinung das die Unterschiede zwischen den Laufwerken reine Geschmackssache und nicht essentieller Natur sind!


Keines der Anwesenden Räke-Laufwerke hatte übrigens ein TMD-Lager. Dieses ist bei meinem Connoisseur wie auch bei den Zets nicht möglich.
Bei dem Iron bin ich mir nicht sicher ob man da nicht durch einen kompletten neuen Aufbau auch ein TMD-Lager verwenden könnte...

Viele analoge Grüße

Tom
Zuletzt geändert von Analog_Tom am So 12. Aug 2007, 18:09, insgesamt 5-mal geändert.
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Beitrag von 2285b »

be.audiophil hat geschrieben:Hallo Axel,
hat Dein Iron eigentlich ebenso wie der von Euch gehörte ZET auch das TMD-Kit - Lager ist nämlich eigentlich die falsche Bezeichnung, das es sich um eine Antriebsentkoppelung handelt, die mit dem eigentlichen Lager nichts zu tun hat
Hallo Rolf,

nein, der Zet-1 hat ein, wie Tom schon geschrieben hat, relativ einfaches und leider auch nicht weiter upgradebares Gleitlager, der Conoisseur das (m.E. sehr gute) Druckumlauf-Lager vom Quintessence. Um das nochmal klarzustellen unser Vergleich war keineswegs ein Shoot-out, sondern hat klar die Existenzberechtigung unterschiedlicher Konzepte gezeigt.

Mit dens Scans gehe ich mal an und eröffne dafür einen MS-Info-Thread...

Grüße
Axel
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Steffi
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Beitrag von Steffi »

2285b hat geschrieben:Moin Steffi,

der Teller des RX-5000 hat auch die zwei Gewinde-Bohrungen um den Abhebegriff zu montieren. Vielleicht experimentiere ich mal mit einer provisorisch verklebten Acrylauflage. Spielraum gibt es sicherlich auch noch mit den MS Schockabsorbern und einer anderen Stellfläche als Glas, aber Micro empfiehlt in der Beschreibung genau dies.

Viele liebe Grüße
Axel

PS: wenn es interessiert könnte ich Scans von einem recht detaillierten MS-Prospekt machen
Hallo Axel,

die Gewindebohrungen sind mir bekannt, da werden ja bekanntlich die Micro-Handgriffe eingeschraubt zwecks beidarmigens Reißens in der X-Kilo Klasse... :wink:

Dass Micro selbst Glas als Unterlage empfohlen hat, liegt im Entstehungszeitraum des Laufwerks begründet, damals hatte man ja soeben gegen das aufkommende digitale Zeitalter mit seinen propagierten Vorteilen anzukämpfen.
Dass man mit einer entsprechend abgestimmten Unterlage eine harmonischeren Abgleich führen könne, lag seinerzeit noch in weiter Ferne. Man stelle sich nur die Rack-Diskusion in diesen Zeitraum verschoben vor.... :lol:

Auch denke ich, dass Micro Seiki sich nicht unbedingt mit einer klanglichen Laufwerksabstimmung beschäftigt hat, dies war ebenfalls zum damaligen Zeitpunkt noch nicht en vogue.
Viel mehr hatte man sich eine höchstwertige Fertigungstechnik auf die Fahne geschrieben.

Aber genau da setzt die mMn richtige Philosophie an, ein Laufwerk sollte stoisch seine Runden drehen und der Modulation des Musiksignales tunlichst dem TA-System überlassen.

Gut, ich habe auch noch keinen Raven o.ä. gehört, habe aber da so meine Bedenken ob aufgrund des Kunststoffchassis dort nicht doch etwas beigemischt was nicht dorthin gehört wird. Aber wer möchte das behaupten, geschweige denn beweisen. Letztlich auch optische Geschmackssache, nicht umsonst lehnt sich ein Raven doch stark am Micro Seiki-Design an.

Hier ist eventuell M.Pohlmann ein hilfreicher Ratgeber, hat es doch mehrere Laufwerke im Programm und ist bezüglich Micro Seiki eine Person mit profundem Wissen.

Eine optimierte Unterlage ist sicherlich nach heutiger Sicht wichtig und korrekt. Dass ein TA-System hier stärker beeinflussend ist, brauche ich Dir alten Analoghasen nicht zu erzählen.

Ich glaube, nein ich weiß, dass Du auch zu derzeitigem Status mit dem Micro verdammt gut Musik hören darfst.

Wie gesagt, vorsichtiges Ausprobieren kann und darf gemacht werden, laß Dir einfach Zeit.

Gerne sehen wir Deinem Bericht(en) entgegen! :OK:

Viel Vergnügen wünscht aus Nettetal

Stefan

Bezüglich des Scan sende ich Dir eine PN.
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Beitrag von Gast »

Hallo Stefan,
Steffi hat geschrieben: Gut, ich habe auch noch keinen Raven o.ä. gehört, habe aber da so meine Bedenken ob aufgrund des Kunststoffchassis dort nicht doch etwas beigemischt was nicht dorthin gehört wird. Aber wer möchte das behaupten, geschweige denn beweisen.
... ich habe beide Raven bereits in verschiedenen Ausbaustufen und Setups gehört ... auch z.B. relativ ausgiebig auf der diesjährigen High-End ... es gab ja fast keinen Raum, wo nicht einer stand ... :wink: :wink:

... na ja, so gut wie immer behauptet war der keineswegs ...

... dafür zeigten alle Setups mit einem Raven rhythmische Schwächen bis echte Entgleisungen (z.B. beim Mehrmotorenantrieb und der Version mit Stahleinlage im Teller), wenig Auflösung bis hin zu einem sehr dumpfen Bassbereich (ganz besonders mit dem neuen langen Jelco/Ortofon mit den billig Vertikallagern und Ortofon Rondo auf dem kleinen Raven) ... wie durch Watte ... tonal waren alle nichtssagend bis leblos grau und akustisch tot ... Klangfarben sind imho etwas gänzlich anderes ... selbst ein Schröder-Arm konnte dem großen Raven nicht zu einer ordentlichen Tiefenstaffelung und Bühnenaufteilung verhelfen ...

... ein Kosmos LunaR z.B. ist mehr als deutlich besser ... und diesen habe ich bereits auch ausgiebig hören können ... zudem haben wir den dort verwendeten MC-abtaster auch in meiner Kette gehört ... ich würde bei dem klanglichen Unterschied sogar von einem deutlichen Klassenunterschied zugunsten des LunaR sprechen wollen ...
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Beitrag von 2285b »

Stefan,
Hier ist eventuell M.Pohlmann ein hilfreicher Ratgeber, hat es doch mehrere Laufwerke im Programm und ist bezüglich Micro Seiki eine Person mit profundem Wissen.
Ich habe schon x-mal dort angerufen und nie jemanden erreicht und meine Mails wurden bis auf eine kurze Antwort nicht bearbeitet. Ich hörte jedoch von anderen, daß er beruflich sehr angespannt ist. Weißt Du mehr?

micro Grüße :wink:
Axel
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Beitrag von Gast »

Hallo Tom,
TommiS hat geschrieben: Der Transrotor Iron den Axel mit dem RX-5000 verglichen hat, hat ein klassisches altes Transrotorlager, insofern wundert mich das Ergebnis zu dem Axel kommt nicht, wenn er sagt mit dem Micro einen großen Schritt nach vorne gemacht zu haben.
... sorry, dann habe ich mich da wohl bzgl. TMD verlesen ...

... was mich allerdings verwundert ist, daß TR für alle Lager imho die gleichen Gleichlauf- und Rumpelwerte angibt ...

... wieso können diese beiden unterschiedlichen Lagerversionen denn dann einen klanglichen Unterschied bewirken - so von wegen Meßwerte und so?

... und diese sind imho schlechter als die regelmäßig von Clearaudio unter der Hand vermeldeten Werte; die (Clearaudio) wiederum sind zwar besser als bei einem Scheulager aber immer noch schlechter als bei einem TD-125 oder TD-126 (nach Service Manual) ... :shock: :shock:
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Beitrag von Analog_Tom »

Hallo Rolf,

wo hast Du denn diese Werte von Transrotor her?
Ich habe die aktuelle Preisliste hier, da steht nichts drinnen und auch auf der Homepage finde ich keine Angaben über Rumpel etc.?

Viele analoge Grüße

Tom
LG

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Beitrag von vintage64 »

Moin Axel,

Axel hat geschrieben:
... der Zet-1 hat ein, wie Tom schon geschrieben hat, relativ einfaches und leider auch nicht weiter upgradebares Gleitlager ...
Ich frag' mich gerade: TR ist doch ne Manufaktur. Thargor meinte mal zu mir, die können auf Bestellung a l l e s bauen ! :wink: :D
Also ich hab' mal in ner image hifi einen alten Fat Bob gesehen mit einem ähnlichen Lageraufbau wie der ZET. Allerdings war dieses Lager äußerlich - wohl auch zwecks Resonanzminimierung - "gedreht" und ich finde, das sähe auch beim ZET optisch noch besser aus.
Also werd' ich bald mal bei TR direkt anrufen und die fragen, ob eine Sonderanfertigung geht. Ein 4 kg gedrehter Lagerblock mit wenigstens Druckumlauf-Lager, besser noch mit TMD. Wäre bereit, darauf auch 1 Jahr zu warten ... :mrgreen:

Viele Grüße !
Henning
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Beitrag von Analog_Tom »

Hallo Henning,

den Anruf kannst Du Dir denke ich sparen.
Ich habe in den letzten Wochen ein paar mal mit TR telefoniert
und habe diesbezüglich eine negative Auskunft bekommen.
Das geht nicht, was natürlich nicht heißen soll, dass es nicht möglich wäre aber offensichtlich besteht diesbezüglich kein Interesse bei TR, es sei denn Du wärst vielleicht bereit einen Betrag XXXX zu investieren, dann könnte vielleicht doch was gehen...

Viele analoge Grüße

Tom

PS. Henning versuch es ruhig einmal vielleicht besteht ja doch noch eine Möglichkeit, dann wäre ich sofort wieder mit im Boot....
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Beitrag von vintage64 »

Moin Tom,

interessant. Na dann denke ich, wird sowas nochmal mindestens soviel kosten wie der ganze Dreher in der Grundausstattung,
sprich irgendwo zwischen 2 und 2,5 kEur ... :shock:

Mmhh ...
O.k., ich hab's nicht mehr so eilig damit ... :D

Viele analoge Grüße,
Henning
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