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Info zum Ruhestrom für LUA Sinfonia Vollverstärker

Verfasst: Do 30. Aug 2012, 09:02
von Grobschnitt
Hallo Röhrenfans
Hatte vor kurzen ein Problem mit der Einstellung des Bias bei meinem LUA Sinfonia Amp nach einem Röhrenwechsel.
Es ist beseitigt,durch die Mithilfe eines Forenmitglied.
Dank seiner Hilfe und Ausdauer habe ich es geschafft den Amp eingestellt zu bekommen. Vielen,vielen Dank dafür an Glowing Tube / Rainer.
Was ich noch los werden wollte ist, ich habe nach langen suchen die BDA des LUA Sinfonia gefunden mit der Bias Einstellung für den Händler!
Dort steht das man zum Einmessen der 6550 Röhren:
- ein Digi MM-Grundgenauigkeit 0,05% DC im 2V Bereich benutzen soll,
- die Biasspannung auf 500mV ( 0,500V ) eingestellt wird
- die zulässige Toleranz + /- 50mV beträgt
- nach vier bis fünf Std. Probe laufen nochmals kontrollieren und möglichst auf 0,500V + / -0V einstellen!
Die Messpunkte sind eine Klemmleiste mit je drei Schrauben links und rechts. Diese dienen als Prüfkontakte wie folgt: Mitte=0 = - MM
Kontakt links und rechts davon,jeweils Bias linke oder rechte Röhre= + MM.
Gruss Grobschnitt

Verfasst: Do 30. Aug 2012, 10:23
von GlowingTube
Moin Grobschnitt,
das freut mich, dass die vermuteten Werte durch die BDA bestätigt worden sind. Dann steht dem Genuss "Musikhören" ja nichts mehr im Wege.

VG
Rainer :beer

Re: Info zum Ruhestrom für LUA Sinfonia Vollverstärker

Verfasst: Sa 1. Sep 2012, 07:26
von audiosix
Grobschnitt hat geschrieben: Dort steht das man zum Einmessen der 6550 Röhren:
- ein Digi MM-Grundgenauigkeit 0,05% DC im 2V Bereich benutzen soll,
- die Biasspannung auf 500mV ( 0,500V ) eingestellt wird
- die zulässige Toleranz + /- 50mV beträgt
- nach vier bis fünf Std. Probe laufen nochmals kontrollieren und möglichst auf 0,500V + / -0V einstellen!
Die Messpunkte sind eine Klemmleiste mit je drei Schrauben links und rechts. Diese dienen als Prüfkontakte wie folgt: Mitte=0 = - MM
Kontakt links und rechts davon,jeweils Bias linke oder rechte Röhre= + MM.
Gruss Grobschnitt
Natürlich stellt man den Bias so genau wie möglich ein. Folgendes muss man sich verdeutlichen.

Bei einem Nominalwert von 500 mV bedeuten +-50 mV eine Abweichung von 10%. Warum das Voltmeter dann eine Grundgenauigkeit von 0,05%
haben muss, erschließt sich nicht.

Reinhard

Verfasst: Sa 1. Sep 2012, 09:29
von GlowingTube
Moin Reinhard,
darüber war ich auch sehr verwundert. :wink:

Vielleicht ist das so gemeint, dass man bspw. aus klanglichen Gründen den Ruhestrom in diesem Bereich variieren darf? Sonst würde die Anleitung imho keinen Sinn machen.

... allerdings steht im nächsten Satz, dass der Ruhestrom nach einer Weile dann doch möglichst genau einzustellen sei!

Tschüss
Rainer

Verfasst: Sa 1. Sep 2012, 10:52
von audiosix
Nee,

ich habe aber schon öfter gehört das den Kunden am Telefon so ein Blödsinn erzählt wird. Jeder der nach Einstellung des Bias mal kräftig an die Endröhre geblasen hat, wird erkennen das die Einstellung auf Kommastellen dummes Zeug ist.

Reinhard

Verfasst: Sa 1. Sep 2012, 10:59
von GlowingTube
Reinhard,
ich habe Grobschnitt auch gesagt, dass ich grundsätzlich von einem Ruhestrom mit I=50mA ausgehen würde. Da mir aber andere Prioritäten setze, würde ich den Ruhestrom in einem "gewissen" Bereich variieren, um klangliche Veränderungen festzustellen.
Es kommt nicht auf's "Mü" an; es soll nur stabil sein und bleiben.

Gruss
Rainer

Verfasst: Sa 1. Sep 2012, 21:51
von derjürgen
Hallo...

es kommt nicht aus mü an und wenns einmal eingestellt und überprüft ist kann man für gaaaanz lange Zeit damit hören.

Höchstens nach jeder Plattenseite nochmal korrigieren :D

...gibt ja wirklich solche " genaue "

Da ist das Poti eher Veschleißteil wie die Röhre

Gruß Jürgen

Verfasst: Sa 1. Sep 2012, 22:54
von GlowingTube
derjürgen hat geschrieben:
Höchstens nach jeder Plattenseite nochmal korrigieren :D

...gibt ja wirklich solche " genaue "

Da ist das Poti eher Veschleißteil wie die Röhre
LOL - Du sprichst mir aus dem Herzen :beer