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Lautstärke-Poti Defekt ?
Verfasst: Mo 30. Nov 2009, 19:15
von $jacky$
N'abend zusammen,
hab ein kleines Problem mit meinem selbstimportierten Bewitch 6550

,
dachte eigentlich hätte alles prima geklappt.

Musste dann aber feststellen das der Lautstärke-Poti ab Mittelstellung umgekehrt regelt
(sprich es wieder leiser wird mit deutlichen Verzehrungen).
Würde eigentlich meinen der Poti ist hin ,bin aber kein Radio-und Fernsehtechniker und schon gar kein Röhrenbeauftragter.
Daher meine Frage an die Spezialisten ,könnte auch eine andere Ursache in Frage kommen?
Würde mich über Unterstützung sehr freuen!
Gruss Frank
Verfasst: Di 1. Dez 2009, 07:03
von Frank Löhr
Hallo Frank,
wird es wirklich wieder linear leiser oder ist bei ca. 12h der Amp mit deinen Lautsprechern am Ende und zerrt und der Bass läuft davon...
Was für LS verwendest du??
Gruß Frank
P.S.: Das ein Poti bis 12h lauter und dann wieder leiser regelt dürfte nur sehr schwer zu bewerkstelligen sein

Verfasst: Di 1. Dez 2009, 11:46
von $jacky$
Hallo,
hab gerade noch mal getestet und würde dann wohl eher sagen das es nicht umgekehrt linear verläuft sondern ab ca. 12 Uhr verzehrt ,
wobei dies nicht Punkt 12 ist sondern eher variiert. Meine Lautsprecher sind vorerst die Magnat Quantum 507 ,
soll später an meinen Quantum 705 laufen.Wobei beide vom Wirkungsgrad her reichen sollten.
Was heisst das jetzt für mich?
Gruss Frank
Verfasst: Di 1. Dez 2009, 12:47
von tomwip
Hi,
also für mich klingt das nach Franks Prognose.
Verfasst: Di 1. Dez 2009, 16:35
von DB
Ein Poti zerrt nicht. Es kratzt, setzt aus oder hat schlechten Kanalgleichlauf.
MfG
DB
Verfasst: Di 1. Dez 2009, 19:44
von Frank Löhr
Hallo Frank,
der Wirkungsgrad des LS ist nicht der einzige Punkt, der über die Kombinationsfähigkeit mit einem Röhrenamp entscheidet. Impedeanzverlauf wäre ein weiterer Punkt, andere gibt es wohl auch noch, dafür gibt es aber kompetentere User.
Was tun?
1. leiser hören
2. neue LS
3. Bi-Amping mit Chipamp für den Bass
4. Amp verkaufen und etwas mit ausreichender Leistung für die Heco suchen
...hat noch jemand Vorschläge??
Gruß Frank
Verfasst: Di 1. Dez 2009, 20:00
von Hallo
Hallo Frank,
das kling mir eher nach einem grundsätzlichen Fehler in dem Verstärker. Da könnten so einige Faktoren zusammenkommen.
Z.B. Netzteil nicht richtig ausgelegt - Spannung bricht zusammen oder Vorstufe nicht richtig angepasst (Übersteuerungsfähigkeit) und und und bis hin zu einem Defekt in dem Gerät, welches mit der Spannungsversorgung zusammenhängen könnte.
Mit einer Anpassungsschwierigkeit an dem Lautsprecher hat ein solches Phänomen sicherlich weniger zu tun.
Um es genauer zu lokalisieren bitte ich dich mal das Ding von Pentode auf Triode umzustellen und mitzuteilen wie es sich dann verhält.
Grüße
Jürgen
Verfasst: Di 1. Dez 2009, 20:26
von Frank Löhr
Hallo Jürgen,
Hallo hat geschrieben:
Mit einer Anpassungsschwierigkeit an dem Lautsprecher hat ein solches Phänomen sicherlich weniger zu tun.
Ich habe selber genau diesen Effekt in diesem Jahr an meiner Duetta -Top mit 3 verschiedenen vollkommen Intakten Röhrenverstärkern (Synthesis / Lua / DIY 6c33 nach Rössler) erlebt, daher mein Hinweis auf diese Möglichkeit. Das was Frank beschreibt kommt mir seltsam bekannt vor
Es gibt sicher noch andere mögliche Fehler, allerdings würde ich diese Möglichkeit nicht einfach ignorieren, just my 2 cent.
Gruß Frank
Edit:
P.S.: Hast du vielleicht die Möglichkeit deinen Amp im Bekanntenkreis an einen LS anzuschließen, der nachgewiesener Weise mit einem Röhrenamp gut läuft

Wo wohnst du, evtl. bietet sich ja ein Forenuser an, bei dem du mit deinem Amp vorbeibremsen könntest um das Teil an anderen LS zu testen, das dürfte die Fehlersuche erleichtern.
Verfasst: Di 1. Dez 2009, 20:59
von $jacky$
Hallo,
Danke erst einmal für die rege Anteilnahme, nach Frank's Anregung von heute morgen ,habe ich im laufe des Tages mal ein wenig umgebaut /umgesteckt .
Dabei meiner Tochter meinen alten Yamaha CDX 593 entliehen und angeschlossen. Siehe da ,das Phänomen ist verschwunden.
Meine vorherige Quelle war eine gepimpte PS1(eine von den sagenumwobenden)

,irgendetwas scheint dem Röhrenamp daran nicht zu gefallen

.
Hab die PS1 danach an meinem Yamaha AV 3800 angeschlossen, dort läuft sie einwandfrei.
Werd mal Rücksprache mit dem Erbauer /Verkäufer halten ,vielleicht hat er ja eine Idee woran es liegt?Also werd ich mir wohl einen neuen Cd zulegen müssen!
Gruss Frank
Verfasst: Di 1. Dez 2009, 21:20
von Hallo
Hallo Frank,
dann bekommt das Thema ja langsam ein "Gesicht".
Messe doch mal die Eingangsimpedanz des Verstärkers. Es könnte sein, dass da eine Anpassungsschwierigkeit liegt.
Wie steht es dann mit dem Ausgangsstrom der PS1? Leider kenne ich die nicht auswendig! Offensichtlich liefert die nicht genug "Power" und die VV-Stufen des Bewitch haben auch nicht genug Reserve diese entsprechend zu Verstärken.
Dazu ein kleiner Hinweis. In einem Röhren-Vollverstärker gibt es immer Probleme mit dem Brummen. Es sei denn man setzt sehr gute Schaltungen ein (die sind kostspielig) oder man verstärkt einfach nur gering bzw. koppelt stark gegen. Vielleicht wird es jetzt ein wenig klarer warum ein so günstiger Vollverstärker seine Grenzen haben muss! - und dann vielleicht mir dem Vollverstärker einfacher Bauart nichtmehr so richtig klarkommt.
Grüße
Jürgen
Verfasst: Di 1. Dez 2009, 21:32
von felix
Hi Frank,
wenn wir schon am spekulieren sind:
evtl. fängt sich der Röhrich auch eine HF Schwingung ein von der PS1?
Hilft nix, müsste man nachmessen mit ´nem Oszi...
Gruß Felix
Verfasst: Di 1. Dez 2009, 21:34
von Hallo
Völlig unsinniges Direktzitat entfernt!
Exakt! Nur habe wir hier auch wieder ein bestimmtes Thema!