Siehe auch: quinton
Introduction
Do you know Nick Hornby’s “High Fidelity”? So here are my personal top five records I wish I had produced:
marvin gaye what ’s going on
A perfect one “the” perfect one. Once you’ve heard it, you will never forget a melody, a change, or even a single word on this great album.
stan getz au go go
You never have to hang out in a bar if you listen to this record, you instinctively know what a wellmixed martini tastes like: cool, elegant and extra dry.
joni mitchell hejira
Folk, Pop, Jazz who cares? A record that shows that styles are only for those who don’t have one of their own.
donald fagen nightfly
It sounds like simple pop-music, but it’s more complex than many jazz-recordings. This is a style I have always loved you can just listen and enjoy the music. But if you really listen you will really enjoy this-great music!
jimmy giuffre 3 1961
Calm, pure, plain. A completely different view of Jazz and digs deeper into the real thing than most.
And so that ’s what quinton is all about.
It’s about the microcosm within every record. It’s about the atmosphere in the studio or on stage, when it is happening. It’s about music. So enjoy it!
Heinrich Schläfer
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Das Label quinton ist bekannt für die kompromisslose Klangqualität ihrer Musikaufnahmen, die wunderbaren Künstler und das buchähnliche Artwork, das seinesgleichen sucht.
Zur Einführung: SABINA HANK - Blue Moments -

Musik für die "Blue Hour" verspricht die Salzburger Sängerin und Pianistin Sabina Hank für diese auffällig schön gestaltete CD. Eine Aktualisierung der Pianistinnen-Sängerinnen-Tradition, wie sie in den USA auch Patricia Barber versucht: Standards und Eigenkompositionen aus dem Geist des modernen Jazz, aber mit der Kommunikationskraft des immergrünen Schlagers. Hanks fein gearbeitete Arrangements bilden einen idealen Rahmen für ihre Stimme, die sich manchmal etwas theatralisch und opernhaft geriert, zuweilen den Hauch eines deutschen Akzents zeigt, dabei aber immer unterhält und oft auch Momente echter Größe hat. Im nur vom Klavier begleiteten "For All We Know" etwa muss sich Hank mit ihrer hinreißenden Interpretation vor den zahllosen Alternativ-Einspielungen absolut nicht verstecken.
Bemerkenswert ist an der jungen österreichischen Sängerin und Pianistin Sabina Hank schon einmal der Mut und ihr Selbstbewusstsein, sich als Vokalistin nicht allein auf das Great American Songbook zu verlassen. Zwar hat sie immer, wie auch in dem vorliegenden Fall, einige dieser zeitlosen Evergreens im Programm, doch sind sie mehr als eine Art Reminiszenz an die große Zeit bedeutender Jazzsängerinnen zu verstehen, als dass sie damit allein ein Publikum ködern will. Den überwiegenden Teil der Kompositionen auf „Blue Moments" hat Sabina Hank selbst geschrieben und sie sind Beleg für die beeindruckende Eigenständigkeit der jungen, aus Salzburg stammenden Musikerin. Ihr pianistisches Vermögen stellt sie zurückhaltend, aber unglaublich versiert in den Dienst der stimmlichen Interpretation. Diese sind gekennzeichnet durch Natürlichkeit und eine sehr persönliche, Intimität verbreitende Aura, deren leise Nachdenklichkeit auf „Blue Moments" dominiert. Sabina Hank bewältigt die kurzen Texte mit einer lasziven Gelassenheit, die in ihrer Geschlossenheit und immer ein wenig klagenden Interpretation an Shirley Horn erinnern. Sie nimmt sich Zeit, gibt am Klavier den Harmonien die Möglichkeit, den Raum zu besetzen und damit die Stille als den Kontrapunkt innerhalb ihrer Musik zu nutzen. Hervorragend begleitet von Georg Breinschmid und Alex Meik am Bass, sowie Stephan Eppinger am Schlagzeug, erfüllt „Blue Moments" die Anforderungen einer sehr anregenden Produktion. Von Sabina Hank darf man mit Sicherheit noch einige große Aufnahmen erwarten. Zitatende
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