Moin JunKs,
der Hadcock ist mittlerweile eingetroffen und ich habe ihn probehalber auf einen 126 der hier noch so rumstand aufgeschraubt...
Dazu habe ich ein wenig improvisiert und eine MPX Basis mit der SME-Bohrung genommen, die anfangs den Graham getragen hat und dort ein kleines Brettchen draufgeschraubt (was zugegebenerweise doch recht grob ist

.
Dann das Loch mit dem entsprechenden Abstand zur Plattentellerachse gebohrt und den Arm kurzerhand aufgebaut.
Das war allerdings nicht ganz so einfach wie ich das von Graham, SME und Rega bisher gewöhnt war.
Der Graham braucht in der Tat ein besonderes Mass an Zuwendung um ihn aufzubauen, nichts für Grobmotoriker oder für Leute ohne Durchhaltevermögen. Da ich, was die Analogtechnik angeht aber auch kein Novitze mehr bin, habe ich es dann doch letztendlich geschaft.
Dann habe ich mein zweites Frog, das mit den Kupferspulen untergeschraubt, was allerdings auch mit gewissen Schwierigkeiten verbunden war. Das Frog ist anscheinend ein System, was den Hadcock in den Grenzbereich dessen bringt, was dieser ausbalancieren kann.
Letztendlich habe ich es durch herausziehen des großen Gegengewichtes doch noch hinbekommen.
Leider sieht man jetzt einen Teil des Gummis der zur Entkopplung von Gewicht und Arm dient.
Falls ich mich dazu entschließen sollte den Arm zu behalten, würde ich mich mal umsehen ob es da nicht noch ein etwas schwereres Gegengewicht gibt.
Außerdem werde ich wohl falls ich den Arm behalte nicht umhinkommen ihn neu zu verkabeln, da die Verkabelung wie vom Anbieter beschrieben, in keinem guten Zustand mehr ist.
Hier erst mal ein Bild von dem improvisierten Aufbau, der ist noch nicht perfekt und dient auch nur der Befriedigung meiner Neugierde:
[IMG:1024:537]http://img411.imageshack.us/img411/8500 ... hopdf1.jpg[/img]
[IMG:1024:589]http://img259.imageshack.us/img259/4945 ... hopom6.jpg[/img]
Wenn man die Kabelschuhe zum Anschluss an den Tonabnehmer so sieht, dann glaubt man die seien noch aus dem letzten Krieg übrig geblieben.
Umso größer ist dann aber die Überraschung, wenn man das erste mal eine Scheibe auflegt.
Wenn es einem gelungen ist das Frog auszubalancieren, den Überhang einzustellen und ebenfalls den Azimut und dann anfängt Musik zu hören, dann ist man erst einmal schwer beeindruckt.
Die Kombi klingt wirklich richtig schweinegut!
Sehr impulsiv, räumlich differenziert, locker, ich möchte sagen relaxt mit einem schönen Punch im Bass und einer beeindruckenden Deteilwiedergabe.
Ich weiß jetzt nicht wem ich mehr an dem Erfolg zuschreiben soll, dem Frog-Copper oder dem Hadcock. Die beiden verstehen sich jedenfalls prächtig!
Und der Hadcock scheint sich auch ganz wunderbar mit einem 126er Thorens zu vertragen.
Viele analoge Grüße
Tom