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DIY LS Kabel
Verfasst: Mi 4. Okt 2006, 21:19
von waterl00
Meine Komponenten stehen nicht mehr mittig zwischen den Boxen sondern
recht nah neben einer der Lautsprecher.
Damit ist ein bisheriges Kabel zu lang, ein anderes zu kurz (*gähn*).
Kurzum, ich bräuchte ca. 3,50 und 1,30 Meter Kabellänge.
Würde mir gerne meine nächsten LS Kabel selber machen.
Als Limit habe ich mir 100,- Euro gesetzt (tuti kompletti).
Gibt's irgendwo diesbezüglich Informationen im Netz?
Andere Tips, Hinweise, Anregungen?
Danke!
Jost
Verfasst: Mi 4. Okt 2006, 21:38
von Kalle
Hallo Jost,
so wird datt nix

.
Ähämm, die Kabels müssen eigentlich immer gleich lang sein sonst verschiebt sich die Klangbalance

. D.h. 2x3,5m auch wenn datt Geschlüngels unnötig rumliegt

.
Und wenn du uns so unnötige Details wie Verstärker und Boxen nicht mitteilst

ist dir nicht zu raten

.
Jrooß Kalle
Verfasst: Mi 4. Okt 2006, 21:39
von carawu
Verfasst: Mi 4. Okt 2006, 21:49
von waterl00
Kalle hat geschrieben:D.h. 2x3,5m auch wenn datt Geschlüngels unnötig rumliegt :
Jrooß Kalle
Das hatte ich befürchtet. Ist einfach blöd den ganzen Wust hinter der Anlage zu verstecken.
Trotzdem Jrooß zurück

Verfasst: Mi 4. Okt 2006, 21:51
von waterl00
Danke!

Verfasst: Mi 4. Okt 2006, 22:25
von waterl00
Verfasst: Mi 4. Okt 2006, 23:37
von anonym01
Habe einiges an LS ausprobiert (TNT Triple T, Kimber, Monitor, HB Cable Design u.a.) und bin jetzt mit Massivsilberdraht glücklich geworden. Habe damit alles verdrahtet auch die Lautsprecherinnenverkabelung. Mit 100 Euro kommst du da gut zurecht um 1mm oder gar 2mm Draht zu nehmen. Der Draht ist Feinstsilber also das reinste Silber was hergestellt wird und ist wohl nach Supraleitern

das beste was man verwenden kann.
Links und ein paar Bilder habe ich auf meiner Homepage :
http://www.trustinme.de/kabel.html
Evtl. werde ich noch mal Silberfolienkabel probieren, das soll noch besser sein.
Gruß Reimar
Verfasst: Do 5. Okt 2006, 08:05
von tomwip
Hallo,
habe mir gerade den Stereo-PDF Link durchgelesen. Also da bekomme ich Plack. Das 393 "klingt" etwas geschmeidiger ... hä? Dämpft das oder was? Ich denke es hat die gleichen elektrischen Eigenschaften. 25 Euro pro lfm Meter .... huhuhu. Wenn da mal nicht wieder Geld gedruckt wird.
Also auch wenn ich ein Laie bin, ein Kabel ist ein Stück (ein oder mehradriger) "Draht" der Strom in Form eines Musiksignals von A nach B übetragen soll. Und das möglichst Verlustfrei 1:1. Nix dämpfen, abschnibbeln und da es keine elektronischen Zusatz-Bauteile enthält kann es auch nix dazu dichten.
Ich habe diverse LS Kabel an diversen Boxen gehört. Außerhalb meiner vier Wände zuletzt ein ca. 1mm dicker Kupferlackdraht. Das war bei Thiel&Partner. Dicke 2 Wegeriche an Röhrenmonos. Sony XA7 als Laufwerk, ein separater D/A Wandler und ne sehr audiophile Marla Glen CD.
Das hörte sich sehr sauber und verlustfrei an. Das Wort "klingen" schliesse ich mal kathegorisch aus. Ein Kabel klingt nicht, es soll verlustfrei übertragen.
Die DIY LS Idee finde ich sehr gut. Es gibt nämlich geeignetes Drähte auch ohne entgeldliche Namen zu kaufen.
Wer ein Kabel hat, was im zu "helle" klingt, der sollte mal über die gesamte Kette nachdenken, z.b. Hochtöner Abstimmung usw. Aber nicht am LS zupfen.
Bin gespannt was Du Dir für ein Kabel baust.
Eigentlich sollte es längst ds "Foren-DIY-LS" Kabel geben *hehehe*
Beste Grüße,
Tom
Verfasst: Do 5. Okt 2006, 08:52
von Kalle
tomwip hat geschrieben:Hallo,
.............................
Ein Kabel klingt nicht, es soll verlustfrei übertragen.
..............................
Eigentlich sollte es längst ds "Foren-DIY-LS" Kabel geben *hehehe*
Beste Grüße,
Tom
Moin Tom,
neben vielen Sachen

, die du so einfach in die Welt stellst, jau, die Welt ist eine Scheibe

, sind das zwei Kernsätze

.
Es gibt erstaunliche viele Möglichkeiten mit Leitungen nicht durch Hinzufügen, sondern durch Filtern, Bremsen, Verhallen und ähnlichen Effekten den Klang mächtig zu verbiegen. Sehr hilfreich dazu sind Grundlagenartikel vom Chef von HMS und Walter Fuchs (Volpe.at) z.B., die ihre Behauptungen auch mit Messungen nachvollziehbar machen und damit aus dem Bereich des DIY

äh Voodoo abheben.
Auch kommt es sehr stark auf die Kombination von Verstärker und Lautsprecherbox an. Manches kann einfach nicht zusammen funktionieren, z.B. Single Ended und Dynaudio Stromfresser. (Auch hier muss man vorsichtig sein, ich habe schon die dicken Octaves an Kharmas verhungern sehen, die von wavacs locker befeuert wurden) Dieses missmatch kann man durch ungeeignete Leitungen noch verstärken.
Dein Beispiel "Solid Core" möglichst noch mit der Bohrmaschine verdrillt (Achtung Isolierungsbeschädigung unbedingt verhindern) [clockwork oder Siltech] oder Holgers Kupferflachband (Klang & Ton) [ vgl. Goertz, Bastiani und co] erscheinen mir vielversprechend.
Ich bastele für Freunde aus Lapp ölflex FD Classic 810 hochflexibel 12X0,75 halbmondartig verschaltet recht ordentliche Verbinder, die viele teuere Markenstrippen für nur 3.30€/m mit sehr wenig Bastelaufwand deutlich

.
Äh, als "Aktivist" gucke ich mir das Spielchen seit Jahren nur noch von außen an

.
Jrooß Kalle
Verfasst: Do 12. Okt 2006, 22:03
von waterl00
Gerne würde ich mir Kupferfolienkabel aus einer der K&T nachbauen.
Ist günstig und für den Erstversuch gut geeignet.
Was mir nicht gefällt ist die Umantelung per Gaffa Tape.
Gibt es da nicht optisch ansprechendere Alternativen?
Gruß
Jost
Verfasst: Do 12. Okt 2006, 22:22
von hbhifi
Gibt es.
Einnähen in Segeltuch. Hab' ich aber immer noch nicht geschafft.
Es grüßt der Klang + Ton-Kabelverbrecher.
Verfasst: Do 12. Okt 2006, 22:46
von waterl00
Verfasst: Do 12. Okt 2006, 22:59
von hbhifi
Hi Jost,
genau sowas. Über die Farbe kann man ja noch mal nachdenken

.
Ich mach das mal, wenn ich die Zeit habe - meine Mama ist gelernte Schneiderin, das hilft.
Verfasst: Fr 13. Okt 2006, 08:09
von Kalle
Moin Jost,
so schlecht sieht das z.B. in Schwarz nicht aus. Noch besser sollen unverklebte genähte Leinen oder Baumwollstoffe sein..... Luft als Isolator. Nur dürften solche "Bändchen" mechanisch sehr heikel sein. Wenn du es rustikal willst, kannst du Jeansstoff mit Pattex-Sprühkleber nehmen.
Als technisch und optisch interessante Alternative bietet sich Tesa-Film an.
Ich habe mich vor solchen Versuchen(Aktiv) bis jetzt immer gedrückt, ich hatte aber ein Cinchkabel in der Gaffatape-Version hier, dass auf Anhieb begeistern konnte.
Jrooß Kalle
Verfasst: Fr 13. Okt 2006, 08:42
von boarder
Es gibt doch auch schwarzen Geflechtschlauch, hattest Du hier schon geschaut?
http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... php?t=1703
Von Viablue gibt es meineserachtens auch einen schönen Geflechtschauch im ansprechenden Design.
Verfasst: Fr 13. Okt 2006, 09:07
von waterl00
Hi Boarder,
wo gibt's denn den Geflechtschlauch zu käufen?
Bei "Die Nadel" habe ich welchen gesehen von Viablue, der war mir aber deutlich zu teuer (über 40,- Euro für 10 Meter)
Die günstigere Variante gibt es dort nur in 25 Meter Gebinden, soviel brauch ich wiederrum nicht.
Gruß
Jost
Verfasst: Fr 13. Okt 2006, 09:10
von tomwip
vor allem, wie willst Du ein 1mm flaches, 5-10cm breites Kabel/Band in einen Schlauch stecken? Aufrollen?
Verfasst: Fr 13. Okt 2006, 09:18
von waterl00
den richtigen Schlauch nehmen. Boarder hat das doch schön dokumentiert!
Verfasst: Fr 13. Okt 2006, 09:25
von boarder
Ich habe meinen Geflechtschlauch bei Conrad gekauft. Ist in verschiedenen Breiten auf 10m Rollen erhältlich. Da der Schlauch auf der Rolle sowieso plattgedrückt ist, eignet er sich hervorragend für ein Flachbandkabel.
Verfasst: Fr 13. Okt 2006, 10:43
von hbhifi
unverklebte genähte Leinen oder Baumwollstoffe
Auch als Segeltuch bekannt...