Audio Research LS2 --> Tuberolling und andere Mods
Verfasst: Fr 31. Okt 2014, 14:11
In einem älteren Parallelfred ging es um den Klang verschiedener ECC-/PCC88-Typen im Hybrid-Vorverstärker AR SP9.
Der AR LS2 ist ja auch ein Hybrid-Design. Da sich diese AR-Reihe bei Röhrenwechsel klanglich mMn. nicht wie andere XCC88-bestückte Vorverstärker verhält, gebe ich mal meine Erfahrungen wieder:
Ich habe (u.a.) eine AR LS2 in Betrieb, die nach einem zwischenzeitlichen Ausfall (einer von 2 parallel geschalteten Widerständen hatte sich verabschiedet und dadurch wurde der Timer, der die Eingänge steuert, nicht mehr richtig angesteuert- das Teil blieb stumm) wieder hervorragend spielt (Dank auch an einen befreundeten E-Ingenieur, der die Fehlersuche mit Können und Geduld betrieb!).
Tube-Rolling ---> selbstverständlich durchgeführt.
Meine Eindrücke: Der LS2 (SP9 ist ja ähnlich bestückt) mag lieber PCC88 als ECC88- was wohl an der "heißen" Spannungseinstellung liegt, die für ECCs am oberen Ende liegt und so eher in PCC-Bereiche geht.
Etwas erstaunt war ich auch, dass PCC189 besonders gut klingen. Meine Favoriten hier: Haltron, Philips/Holl., Valvo/Hamb. (mit dem dachförmigen Getter-Halter), sowie welche mit dem Label "Nelco", offensichtlich OEM-Ware.
Seltsamerweise ergab der Einsatz von Telefunken in dieser Umgebung mal keine klanglichen Vorteile- es kommt ja schon selten vor, dass die Rautenröhren nicht vorne mitspielen! Ich habe hier sowohl PCC88 als auch PCC189 ausprobiert.
Was ich noch nicht gemacht habe, ist das Wechseln der Ausgangskondensatoren. Hier erzählt man sich ja Wunderdinge über den Klanggewinn, deshalb mal die Frage an die Gemeinde: Hat da schon mal jemand getauscht und die gelben 5µF-Caps durch was anderes ersetzt?
Bis denne,
Jan
Der AR LS2 ist ja auch ein Hybrid-Design. Da sich diese AR-Reihe bei Röhrenwechsel klanglich mMn. nicht wie andere XCC88-bestückte Vorverstärker verhält, gebe ich mal meine Erfahrungen wieder:
Ich habe (u.a.) eine AR LS2 in Betrieb, die nach einem zwischenzeitlichen Ausfall (einer von 2 parallel geschalteten Widerständen hatte sich verabschiedet und dadurch wurde der Timer, der die Eingänge steuert, nicht mehr richtig angesteuert- das Teil blieb stumm) wieder hervorragend spielt (Dank auch an einen befreundeten E-Ingenieur, der die Fehlersuche mit Können und Geduld betrieb!).
Tube-Rolling ---> selbstverständlich durchgeführt.
Meine Eindrücke: Der LS2 (SP9 ist ja ähnlich bestückt) mag lieber PCC88 als ECC88- was wohl an der "heißen" Spannungseinstellung liegt, die für ECCs am oberen Ende liegt und so eher in PCC-Bereiche geht.
Etwas erstaunt war ich auch, dass PCC189 besonders gut klingen. Meine Favoriten hier: Haltron, Philips/Holl., Valvo/Hamb. (mit dem dachförmigen Getter-Halter), sowie welche mit dem Label "Nelco", offensichtlich OEM-Ware.
Seltsamerweise ergab der Einsatz von Telefunken in dieser Umgebung mal keine klanglichen Vorteile- es kommt ja schon selten vor, dass die Rautenröhren nicht vorne mitspielen! Ich habe hier sowohl PCC88 als auch PCC189 ausprobiert.
Was ich noch nicht gemacht habe, ist das Wechseln der Ausgangskondensatoren. Hier erzählt man sich ja Wunderdinge über den Klanggewinn, deshalb mal die Frage an die Gemeinde: Hat da schon mal jemand getauscht und die gelben 5µF-Caps durch was anderes ersetzt?
Bis denne,
Jan