Seite 1 von 1

PhonoPre für MM

Verfasst: Mi 7. Mai 2014, 23:37
von der liebe Junge
Hallo.
Habe mal eine Frage an Euch.

Nutze seit 6 Monaten einen Aikido MM PhonoPre von dem Herrn Otto.
Richtig Freude kommt beim Hören aber nicht auf.
Obwohl verschiedene Kapazitäten und Impedanzen zur Anpassung vorhanden sind gefällt der Klang nicht wirklich.
Ich höre mit:
(Accuphase E 206, MBL 301, Thorens TD160, SME 3009 mit 2M Bronze von Ortofon).
Möchte mich verbessern.

Wer hat da einen Vorschlag?
Wer kennt einen PhonoPre für MM, welcher zum Thorens/Ortofon passt?

Freue mich auf Antworten. Vielen Dank.

Es grüßt:
der liebe junge

Verfasst: Do 8. Mai 2014, 20:42
von wolly
Moin unbekannter Junge :D

klingt vielleicht etwas blöd, aber hast Du einfach mal den Stecker vom Netzteil anders herum,also um 180 Grad gedreht, in die Seckdose gesteckt? Bei meinem Prepre klingt es, wenn der Stecker "falsch" rum steckt,wie eingeschlafene Füße.

Gruß

Wolfgang :beer

Verfasst: Fr 9. Mai 2014, 00:07
von der liebe Junge
Hallo Wolfgang.

Ja, hatte ich schon probiert.
Klanglich ändert sich schon etwas. Da gebe ich dir Recht.
Aber trotz der vielen Einstellmöglichkeiten des Aikidos will keine richtige Freude aufkommen.
Alle nachfolgenden, unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten habe ich probiert.

Kapazität:
5pF, 27pF, 47pF, 68pF, 120pf, 180pF
Impedanz:
1kohm, 47kohm, 56kohm, 68kohm, 82kohm, 100kohm.

Der Klang gefällt aber trotzdem nicht.
Jetzt werde ich den Aikido zwecks Überprüfung mal zurückschicken. Bin auf eine Stellungnahme des Herrn Otto sehr gespannt.
Vielleicht ist ja am VV etwas nicht i.O.
Wenn doch alles i.O., dann werde ich den Aikido anbieten.

Melde mich demnächst mit Neuigkeiten.
Freue mich aber nach wie vor über Alternativen und auf Eure Erfahrungen, Hörerlebnisse mit anderen MM PhonoPres.

Vielen Dank .

Es grüßt:
der liebe junge

Verfasst: Fr 6. Jun 2014, 23:06
von vintage64
Hi,

der Aikido ist doch auf Transistor Basis, nicht !? Ich würd' einfach mal im direkten Vergleich eine Röhren MM probieren. Ist fast schon egal, welches Fabrikat oder DIY. Sollte halt nur auf den TA abstimmbar sein.

Ne Röhre ist imho klanglich in jedem Fall großartig ... :uw

Verfasst: Sa 7. Jun 2014, 00:11
von wolly
Moin Henning

Ohne Frage ist die Röhre vom Klang her brillant :OK:

Dennoch bleib ich zurzeit bei der Prepretranse :roll: Mein DIY Röhrenpre macht zwar Spass, aber in der derzeitigen Konfiguration ist es für meine Holzohren harmonischer mit der Transe.
Das war übrigens eine Einladung zum testen :beer :mrgreen:

Das letzte Nordtreffen ist schon wieder ein/zwei Tage her :shock:

PN folgt demnächst :OK:

Gruß

Wolfgang :beer

Verfasst: Mo 9. Jun 2014, 12:18
von vintage64
Moin Wolfgang,

meine persönliche, sehr subjektive Einschätzung, die sich bei gelegentlichen Versuchen über die Jahre immer wieder bestätigt hat: es gibt klanglich im Unterschied von Transe und Röhre zwar generell kein "besser" oder "schlechter". Am Ende des Tages hat mich aber immer die Röhre emotional deutlich mehr angesprochen.☺

Danke für die Einladung! :OK: (näheres per PN)

Gruß

Henning :beer

Verfasst: Mi 10. Dez 2014, 07:08
von Malle
Moin !

Ich bin einmal so frei, diesen Thread zu entstauben, auch wenn primär meine Hinweise nur für Sympathisanten von Transen gelten.

Nicht empfehlenswert sind die meisten Billig-Einsteiger-Preamps quer Beet:

Monacor, Analogis, Lyndahl TC-750+760, NAD PP2, Hama, Oehlbach, Pro-Ject, Dual TVV46+47, etc.

Musical Fidelity könnten Probleme mit HF-Einstrahlung bekommen. Die Serien-Steckernetzteile sind sowieso Sch...ubiduh.

Klirraudio wird zuweilen ein vollmundiger Tieftonbereich nachgesagt.

Den nicht-abschaltbaren Subsonic-Filter des älteren Lehmann Black Cube finde ich unbefriedigend.


Vielleicht müßte man im Transistorbereich doch auf einen alten Vintage-Preamp zurückgreifen, der eine relativ niedrige Eingangskapazität, aber zuschaltbare pF hat. M. E. kann man dabei die klassische Stufe 3 mit ca. 400 pF vergessen.

Empfehlenswert dagegen die nichtssagende Büchse ALBS RAM 4 von Herrn Balthasar Schmidt, die schon in den 80ziger Jahren mangels optischen Präsenz gerne ignoriert wurde. Dort ist der Mindestwert bescheidene 50 pF und die internen DIP-Schalter lassen viel Spielraum zu. Wer die Weißblechbüchse nicht mag, kann die Stromversorgung von der Verstärkerplatine trennen und sich extern etwas basteln.

MfG,
Erik

Verfasst: Mi 10. Dez 2014, 18:08
von wolly
Bin mit meinem Clearaudio auch noch zufrieden. Aber auf dem nächsten Röhrentreffen wird ja ein Prepre mit drei Eingängen auf Röhrenbasis vorgestellt. :bumping: Wie heißt es so schön,das Gute ist des Besten Feind. :mrgreen:

Gruß

Wolfgang :beer