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Verfasst: So 4. Mai 2008, 18:45
von vintage64
Moin,
zusammenfassend kann ich leider vom FU-29 nur abraten !

Meine anfängliche Euphorie - ich weiß, vielleicht eine Schwäche von mir

- ist gründlich verflogen !
Grund:
B R U M M
Und zwar - aus meiner subjektiven Sicht - der unangehmste Brumm, den ich jemals bei einem Röhrenamp vernommen habe.
Allerdings: meine Töner haben
95 dB. Sicherlich geht der FU-29 an weniger empfindlichen Tönern diesbezüglich besser.
Ich bin mittlerweile der Meinung, daß ein gut gemachter Röhren-Amp überhaupt nicht zu brummen hat. Weiß allerdings nicht, wie sich das mit Single Ended Trioden verhält, die ja normalerweise DC haben und zu Brumm neigen.
Aber Pentoden mit Push Pull Technik, da darf nix brummen !
Mein modifizierter Meixing MC-368B -KT88 PP - ist wirklich mucksmäuschenstill ! Ich weiß also, es geht !!
Also wenn's denn ein Chinese sein muß, kann ich nur empfehlen, die "Premium-Hersteller", von denen es nur eine Handvoll gibt, zu nehmen.

Sonst vielleicht am falschen Ende gespart.
Wenn man einen (gebrauchten) deutschen Röhren-Amp bekommen kann, zuschlagen ! Ist mittlerweile meine feste Überzeugung !!
Viele Grüße,
vintage
Verfasst: Mi 14. Mai 2008, 18:03
von vintage64
Hi,
hat keiner der übrigen Fu-29 Hörer ein aufmunterndes Wort für mich ?!
Grüße,
vintage
Verfasst: Mi 14. Mai 2008, 18:14
von chrissy
Verfasst: Mi 14. Mai 2008, 18:24
von vintage64
Tja, ich hab' eben eingesehen: Qualität ist durch nix zu ersetzen, auch nicht durch guten Klang !
Gruß,
Henning
Verfasst: Fr 16. Mai 2008, 21:00
von Huscarl
Hi,
also Holger's Audioromy FU29 hatte kein Brummen,
seine Lautsprecher haben 93dB.
Mittlerweile hat er die Röhre dem Händler wieder zurückgegeben,
der Grund für die Rückgabe ist mir leider nicht bekannt.
Grüße
Tell
Verfasst: Mo 19. Mai 2008, 12:57
von Röhrchen
Hallo

,
jetzt is Er weg
Falls einer die GU29 Röhren gebrauchen kann bitte per PM nachfragen.
Grund für die Abgabe war das laute Einschalltknallen.
Da ich das Gerät von einem deutschen Händler hatte wurde mir der volle Kaufpreis erstattet
Mein Fazit
Leute die keine Ahnung von Technik haben, (wie ich) besser die Finger davon lassen !
Gruß aus Düsseldorf
Holger
Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 18:46
von vintage64
Moin,
ich möchte den Thread noch mal vorholen, da ich diesen amp einfach noch nicht aufgeben will.
Was mich irritiert, ist die Tatsache, daß der FU-29 pro Kanal gleich zwei Potis besitzt. Eins für BIAS (welches?) und eins für Entbrumm ?
Hier mal die Schaltung, werde nicht schlau draus:
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/fu29schema-ruh87bw.jpg[/img]
Vielleicht fällt einem unserer "Techniker" im RuH was dazu ein ?
Viele Grüße,
Henning
Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 19:18
von mb-de
Hallo Henning!
vintage64 hat geschrieben:
Was mich irritiert, ist die Tatsache, daß der FU-29 pro Kanal gleich zwei Potis besitzt. Eins für BIAS (welches?) und eins für Entbrumm ?
...
Vielleicht fällt einem unserer "Techniker" im RuH was dazu ein ?
Gaanz einfach:
Eines (das rechts unten, naeher an der FU-29) dient zur groben Ruhestromeinstellung.
Eines (weiter weg von der FU-29, mittig zwischen den Gitterableitwiderstaenden) dient zur Symmetrierung des Ruhestromes.
Mit dem Ruhestrompoti stellt man grob den Ruhestrom ein (gemessen ueber den Spannungsabfall am Katodenwiderstand der FU-29) - danach stellt man das Symmetrierpoti auf minimalen Brumm im Lautsprecher ein - und dann noch einmal den Ruhestromwert fein mit dem Ruhestrompoti.
Es sind eventuell mehrere Iterationen noetig, und die Einstellprozedur sollte nach dem Einbrennen der Roehren (ca. 20..100 h) wiederholt und alle 200..300 Stunden kontrolliert werden. Beginnt die Symmetrierung wegzulaufen, oder der Ruhestrom aendert sich stark, naht wahrscheinlich das Ende der FU-29.
Gruss
Micha
=->
PS: Der Plan ist grob betrachtet brauchbar - Detailverbesserungen sind einfach moeglich, z. B. das Umsetzen des GK-Anschlusses vom 4 Ohm- auf den 8 Ohm-Abgriff des Ausgangsuebertragers... das reduziert zwar die Empfindlichkeit, aber (falls der Verstaerker stabil bleibt) auch die Verzerrungen, und erhoeht den Daempfungsfaktor...
Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 20:41
von vintage64
Hallo Micha,
ganz herzlichen Dank !!

Du machst mich happy ! Jetzt kann ich hoffentlich den lauten Ausschalt-Knacks mittels extra schaltbarer Schuko-Dose umgehen,
wie es hier schon mal vorgeschlagen wurde ...
Habe mir gestern abend alle 4 Potis angeschaut. Eins war stark verdreht und ich habe es wie die anderen ausgerichtet.
Vorhin erstmal wieder die chinesischen FU-29 Röhren eingesetzt statt meiner russischen GU-29.
Kein Einschaltknacks mit Schalt-Dose, schon mal sehr gut. Und ich muß mich korrigieren: aus den Tönern ist der amp jetzt mucksmäuschen still, nur die Trafos summen gaaanz leicht ! Wahnsinn !!
Ob der furchtbare Ausschalt-Knacks jetzt auch beseitigt ist, werde ich nachher sehen ...
Ich habe das starke Gefühl, daß ich (nur noch ) die optimale End-Verstärkung für meine Tannoy Reds finden muß und alles war bislang irgendwie ein Kompromiss aus Brumm bzw. tonalen Einschränkungen. Ohne Endverstärker Röhre kann ich Musik jedoch nicht richtig genießen !
Meine 845 Monos sind klanglich schon der Hammer, wenn der Trafo-Brumm nicht wäre. Mal schauen, was dieser kleine FU-29 drauf hat. Bin gespannt !

Ohne Musik ist das Leben wie eine Reise durch die Wüste !
Viele Grüße,

Henning
Nachtrag: Mit schaltbarer Schuko-Dose auch
kein Ausschalt-Knacks mehr !! Vielen Dank für den damaligen Hinweis !
So, jetzt kann ich meinen FU-29 mal an den großen Tannoys probieren. Werde weiter berichten ...
Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 21:59
von Röhrchen
Hallo Henning, ich wünsche dir weiterhin viel Spaß mit dem FU29 aber die GU29 fand ich viel musikalischer als die Chinesen.
Gruß
Holger der keinen Brumm mit den GU29 hatte.

Verfasst: Mo 16. Feb 2009, 23:57
von old tube
Moin Henning,
Habe mir gestern abend alle 4 Potis angeschaut. Eins war stark verdreht und ich habe es wie die anderen ausgerichtet.

Das ist aber jetzt nicht dein Ernst, oder hast du in deinem Posting nach dem Anschauen ein paar Arbeitschritte unterschlagen, z.B. "Ich habe ein Multimeter genommen und die Spannung über den Kathodenwiderständen der Endröhren gemessen, dann..."
Gruß
Norbert
Verfasst: Di 17. Feb 2009, 00:46
von vintage64
Hallo Holger,
danke. Stimmt, fand ich auch beim allerersten Hören. Ich werde am WE erstmal die Einstellungen für die FU-29 vornehmen und eine Weile damit hören.
Habe schon einige GU-29 hier gebunkert, gerade eben noch ein Pärchen "NOS Ulyanovsk factory. Military equipment. 1967 and 1968 years"
erstanden !
Norbert, es war das Entbrumm-Poti, an dem ich rumgekurbelt hatte. Ansonsten hätte wohl heute eine FU-29 etwas rote Bäckchen bekommen ...
Hab' mir gerade überlegt, daß es sehr einfach sein wird, bei diesem amp im laufenden Betrieb an die Potis ranzukommen: ich stell' die Kiste einfach auf den Kopf !
Sowas ginge z.B. mit meinen 845 monos nicht ohne weiteres.
An den empfindlichen Tannoys jetzt leichter Brumm aus den Tönern, die Trafos selbst fast unhörbar. Klasse !! Am WE wird es mir bestimmt gelingen, die Sache ganz geräuscharm einzustellen !
Könnte die Lösung meiner Endverstärker-Problematik sein ...
Die FU-13 hat zuviel Leistung für meine Tannoys, denke ich. Das wäre wie mit Kanonen auf Spatzen. Obwohl ich prinzipiell neugierig auf diesen amp bleibe.
Aber die nötigen Umbauten und
Mega-DC-Spannungen schrecken mich doch ab.
Viele Grüße,

Henning
Verfasst: Di 17. Feb 2009, 18:15
von vintage64
Hallo Micha,
mir sind doch noch zwei Fragen zum FU-29 eingefallen:
Wie hoch mag der einzustellende Ruhestrom lt. Schaltung sein - habe in einem DIY-Forum mal die Zahl 50 - 60 mA gelesen -
und welchem mV-Wert entspräche das in dieser Schaltung ?
Handelt es sich tatsächlich um eine (Parallel) Single Ended Schaltung, wie immer beworben wird ?
Letzteres könnte imho "gefühlt" hinkommen. Nach meiner Erfahrung gestern abend würde ich vorsichtig auf 2 x 12 bis 2 x 16 W schätzen.
Wäre super, wenn Du noch mal kurz was dazu sagen könntest.
Ich erstelle mir gerade ein kleines Handbuch auf Basis Deiner Hinweise !
Viele Grüße,
Henning
Verfasst: Di 17. Feb 2009, 19:43
von vintage64
Moin,
habe noch folgende Infos raus gegoogelt:
Nach GU-29 Spezifikation sind 38-85 mA ratsam. Gute Erfahrungen von Nutzern des audioromy wurden mit 60 mA (= 0.60V wegen 10 Ohm Kathodenwiderstand) gemacht.
Es soll sich um eine Push-Pull Schaltung handeln, so daß die angegebenen 2 x 30 W tatsächlich machbar sind - allerdings nur mit glühenden Blechen und 38 mA.
Die GU-29, FU-29 alias 829B sollen eine sehr lange Lebensdauer von bis zu 10.000 h haben !
Viele Grüße,
Henning
Verfasst: Di 17. Feb 2009, 20:41
von mb-de
Hallo Henning!
vintage64 hat geschrieben:
mir sind doch noch zwei Fragen zum FU-29 eingefallen:
Wie hoch mag der einzustellende Ruhestrom lt. Schaltung sein - habe in einem DIY-Forum mal die Zahl 50 - 60 mA gelesen -
und welchem mV-Wert entspräche das in dieser Schaltung ?
Im Plan ist der Katodenwiderstand mit 10 Ohm angegeben, und der Spannungsabfall darueber mit 0,5V.
Also betraegt der Ruhestrom durch beide Systeme zusammen 50 mA - folglich bei richtig eingestellter Symmetrie 25 mA je System, davon ca 22 ma ueber die Anode und 3 mA ueber das Schirmgitter.
Das entspricht einer Verlustleistung von knapp 10 Watt je System im Ruhearbeitspunkt - ein gesunder Wert fuer kalten AB-Betrieb.
Die 829B = GU-29 = FU-29 vertraegt im Dauerbetrieb (CCS = Continuous Commercial Service) 14 W Verlustleistung je System - die oft angegebenen 20 W je System (40 W gesamt) gelten fuer ICAS mit 250 h erwarteter Lebensdauer...
Wenn Du mutig bist, kannst Du den Ruhestrom bis ca 33 mA je System (0,66 V am Katodenwiderstand) hochdrehen, dann laeuft der Verstaerker bei Aussteuerung etwas weiter im A-Betrieb.
vintage64 hat geschrieben:
Handelt es sich tatsächlich um eine (Parallel) Single Ended Schaltung, wie immer beworben wird ?
Letzteres könnte imho "gefühlt" hinkommen. Nach meiner Erfahrung gestern abend würde ich vorsichtig auf 2 x 12 bis 2 x 16 W schätzen.
Der Schaltplan zeigt eine klassische Gegentakt-AB-Tetrodenendstufe.
Die Phasenumkehrschaltung ist im Plan entweder falsch gezeichnet, oder, falls wirklich so aufgebaut wie gezeichnet, suboptimal - mehrere Moeglichkeiten zur Selbstsymmetrierung wurden in Plan nicht genutzt... der Plan koennte ohne grosses Nachdenken von anderen China-Gegentaktern abgekupfert sein - ich habe diese suboptimale Phasenumkehr schon anderswo gesehen. Sie produziert keine wirklich symmetrische Steuerspannung fuer die Endroehren - man versucht dann, das Ganze mit der Gegenkopplung glattzubuegeln.
Deine Schaetzung mit der Leistung koennte richtig liegen, qua Arbeitspunkt sind mit den ueblichen Annahmen etwa 15 W zu erwarten.
vintage64 hat geschrieben:
Ich erstelle mir gerade ein kleines Handbuch auf Basis Deiner Hinweise !
OK. Ich habe etwas gesagt - da auf dem Schaltplan und theoretischen Ueberlegungen beruhend, gibt es keine Garantie auf die vollstaendige Korrektheit der Analyse

...
Ansonsten stimme ich einigen der Vorredner zu - der Aufbau ist etwas schludrig... pass bitte auf, dass es keinen Elektrounfall gibt...
Beste Gruesse & trotzdem viel Spass mit der Kiste!
Micha
=->
Verfasst: Di 17. Feb 2009, 20:54
von marty
Hallo Micha,
ich habe zwar keinen FU-29 Amp, aber klasse Erläuterung, mit viel Informationsgehalt
Gruß
Martin
Verfasst: Di 17. Feb 2009, 22:37
von vintage64
Hallo Micha,
ganz herzlichen Dank und alle Deine Auskünfte natürlich
ohne Gewähr ! 
Dürfte auch für all diejenigen interessant sein, die sich diesen kleinen amp mit den interessanten FU-29 tuben zulegen wollen und einfach nicht wissen, wie sie - bei Tubenwechsel auf die GU-29 z.B. - den Bias einstellen und den Brumm minimieren können.
Dein Sicherheitshinweis scheint mir sehr wichtig zu sein und gilt natürlich erst recht, wenn in diesen Kisten rumgeschraubt werden soll.
Also nicht vergessen,
v o r h e r auf Spannungsfreiheit achten !
Ein passender Entladewiderstand scheint mir bei diesem amp die Lebensversicherung zu sein. 450V können richtig beißen !!!

Wenn man aufpasst, sollte eigentlich beim Einstellen der Potis nix passieren. Ich werde hierzu den amp umgedreht hinlegen und denke, dann kann ich bequem und ohne die Gefahr, abzurutschen, mit passendem spannungsfesten Werkzeug - und einer Hand in der Hosentasche ! - die entsprechenden Werte einstellen. Für den Spannungsabgriff verwende ich spannungsfeste Krokodil-Klemmen-Leitungen, die ich mir extra passend für mein Messgerät besorgt habe.
Außerdem werde ich bei den Einstellarbeiten einen 500VA Trenn-Trafo zur weiteren Sicherheit zwischenschalten.
Hier noch ein paar Sicherheitstipps.
Viele Grüße,
Henning
Verfasst: Mi 18. Feb 2009, 22:27
von vintage64
So Ihr Lieben !
Das wär geschafft !!

Habe heute abend die Einstellarbeiten mit auf dem Kopf liegenden amp durchgeführt.
Verblüffenstes Ergebnis:
Der gebrauchte 500VA Trenn-Trafo für ca. 28 EUR schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe:
1. Falls jemand wirklich mal versehentlich - mit einer Hand ! - eine der Anodenkappen berühren sollte, gibt es wegen der getrennten Erdung keinen Schlag ! Ausprobieren möchte ich dies allerdings lieber nicht. Ist aber ein beruhigendes Gefühl imho.
2. Der aus den Tönern zu hörende Brumm minimiert sich deutlichst !!

Praktisch nicht mehr wahrnembar. Da auch die Trafos praktisch brummfrei sind, ist der Gesamteindruck einfach umwerfend:
So ruhig lief hier noch keine Röhren-Endstufe bei mir ! Michael, ick gloob Dir dit mit Deine FU-13 !
Ich habe den Bias auf "Sicht" eingestellt, da die Messung über dem 10 Ohm Widerstand irgendwie nicht erhellend war.
Der Wert von 0.54V AC änderte sich nicht ...

Ich habe also die Bäckchen jeweils glühen lassen und bin dann in einen Bereich gegangen, wo dieses Glühen nur noch gaanz leicht zu sehen ist.
Also etwas "warm" eingestellt, die Kiste.
Dieser Trenn-Trafo ist der Hammer !!!
Auch eine 845 Stereo Endstufe, die ich mir vielleicht nochmal hole, dürfte davon hinsichtlich Brumm deutlichst profitieren.
Bin happy !
Gruß an alle,

Henning
P.S.: Nochmals für potentielle Interessenten. Mit der schaltbaren Schuko-Dose ein- und ausgeschaltet tut der Audioromy keinen Mucks mehr. Also bitte nicht vom Einschalt- oder Ausschalt-Knacksen entmutigen lassen !

Verfasst: Do 19. Feb 2009, 00:18
von marty
Hallo Henning,
gratuliere zum brummfreien Amp.
War ja doch ein langer Weg, umso erfreulicher dass das Thema jetzt doch noch ein glückliches Ende gefunden hat.
Gruß
Martin

Verfasst: Do 19. Feb 2009, 08:44
von VinylSavor
vintage64 hat geschrieben:
1. Falls jemand wirklich mal versehentlich - mit einer Hand ! - eine der Anodenkappen berühren sollte, gibt es wegen der getrennten Erdung keinen Schlag ! Ausprobieren möchte ich dies allerdings lieber nicht. Ist aber ein beruhigendes Gefühl imho.
Bitte versuch es auch wirklich nicht. 900V Anodenspannung bleiben 900V (oder wieviel auch immer Dein amp hat) Trenntrafo hin oder her. Das ist gefaehrlich (und auch schlichtweg falsch) anzunehmen, dass da nichts passieren kann und koennte zu Leichtsinn bei anderen fuehren, die dies lesen.
Gruss
Thomas