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Verfasst: So 5. Nov 2006, 09:13
von DB
Hallo,
Yoda-ohne-Soda hat geschrieben: wie würdest Du das klangliche Potential - EL34 "wie auch immer" - beurteilen im Vergleich zu einer "SE-Lösung wie auch immer"???
Nur damit ich ein wenig mehr das SE-Fieber verstehe
grundsätzlich steht und fällt ein Verstärkernicht allein mit der verwendeten Endröhre. Ich besitze einige Verstärker mit EL34, von denen ein paar nicht so besonders (FWK V25), andere hingegen wieder ausgezeichnet (Radford STA15, FWK V150) sind.

Eintakt würde ich weglassen, die Ausgangstrafos sind aufgrund des Luftspaltes und der höheren Windungszahlen sehr teuer und die erreichbaren Leistungen zu gering.
Um die in einem Beitrag genannten 80-100W zu erreichen, müßte man dann schon zu Röhren wie der SRS501 greifen, mit allen Konsequenzen (hohe Anodenspannung, große Heizleistung,...).

Immer daran denken: für 100W Ausgangsleistung braucht man einen Ausgangsübertrager, der mindestens dieselbe Kerngröße hat wie ein 400W-Netztrafo.

MfG

DB

P.S.: hier ein Link zur Schaltung des V69:
http://audio.kubarth.com/rundfunk/getfi ... 3C%261F%0A

Verfasst: So 5. Nov 2006, 09:36
von vintage64
Moin,

warum nicht 300B-Endstufen mit jeweils 2x300B und Röhrengleichrichter sowie umschaltbarer Charakteristik: PP mit ca. 24W für Boxen >86dB und SE mit ca. 12W ?!
Genial wäre natürlich auch eine Kombination aus 300B als Treiber und 845 ...

P.S.: Habe leider im Moment für Mono-Endstufen (und dann notwendiger Vorstufe) keinen Platz ... :cry:
Kann also nur zugucken ...

Viele Grüße !

Verfasst: So 5. Nov 2006, 11:01
von baja
naja,

auch wenn das ein anderes thema wäre, will denn keiner einen integrated?

hier noch ein paar links zu interessanten 813ern, monos mit schaltplan und zur röhre an sich mit weiteren links.

Verfasst: So 5. Nov 2006, 12:06
von DB
Tja, was soll es denn nun werden? Preisgünstig, leistungsstark, exotisch-teuer, eintakt-zahnlos? Ja, wie jetzt?

813 ist interessant, weil sich damit recht hohe Leistungen erzielen lassen. Nachteilig ist die direkte Heizung, die dem Schaltungsentwurf entweder einige Freiheitsgrade raubt oder das Ganze komplizierter gestaltet.

MfG

DB

OTL

Verfasst: So 5. Nov 2006, 15:45
von Dominik
Hallo zusammen,

obwohl ich eigentlich für das 300B-Dingsen gestimmt habe, ist mir noch etwas in Sinn gekommen, was mich schon lange fasziniert. Eine OTL-Endstufe à la GRAAF (mit 8C33) oder wie die kleine von Atma-Sphere (S-30 mit ein paar 6AS7G als Endröhren).
:gittar:

Gruss Dominik

Verfasst: So 5. Nov 2006, 16:02
von Erzkanzler
Moin,

vielleicht sollte wirklich erst der Preisrahmen festgeklopft werden.
Ich schätze um die 1000-1500EUR für Monos inkl. Gehäuse wird man nicht umhin kommen.

Ich persönlich halte den 813er-Vorschlag von Holger für mega-interessant und grübel schon die ganze Zeit rum wie so ein Aufbau für DAUs funktionieren könnte, eventuell mit fertig gecheckten Baugruppen. Bei der Handvoll Bauteilen sollte das doch eigentlich machbar sein. Pertinaxplatine mit Sockeln und Bauteilen, definierte Anschlüsse für Signal, Übertragerabgang, Masse, etc., desgleichen für das Netzteil.

Grüße
Martin

Verfasst: So 5. Nov 2006, 16:07
von dukeboris
1000-1500€ :shock: :shock: :shock: das hatte ich nicht gedacht....

Verfasst: So 5. Nov 2006, 16:14
von Erzkanzler
Boris,

klar geht es auch preiswerter, kommt immer darauf an was Du möchtest.

Falls es richtig preiswert sein soll kauf Dir 2 V70 und das Thema ist durch. Für das Geld bekommst Du bei uns nicht mal die Bauteile.

Grüße
Martin

Verfasst: So 5. Nov 2006, 17:38
von chrissy
Hi Leute,

ich hätte Interesse an einem RuH Monoblock, aber: wenn, dann richtig. Es muss ja nicht gleich ohne Preislimit sein, aber der Nachbau eines Dynavox o.Ä. bringt ja keinen weiter, oder? Ich denke 1500€ -2000€ sind vielleicht für den einen oder anderen recht viel, aber wenn etwas sehr gutes dabei herumkommt, macht das ganze doch wieder Sinn. Ich wünsche mir ein schönes SET Projekt, dass auch genügend Leistung hat um auch etwas leistungsmäßig anspruchsvollere Lsp wie meine Zingalis anzutreiben und auch von mir, einem fast DAU gebaut werden kann.

Hoffentlich ist das nicht zu viel gewünscht, aber bald ist ja Weihnachten :wink: .

Gruss

Christian

Verfasst: So 5. Nov 2006, 17:40
von Lowther
Moin,

meine 2 Cent zum Thema Berücksichtigung von DAUs beim Projekt. Also ich bin so einer und zwar in inder Form, das egal was plant ich nicht den Kenntnisstand habe um das nachzubauen und es auch nicht versuchen werde. Insofern ist vielleicht ein Konkretisierung was einen DAU in diesem Zusammenhang ausmacht notwendig.

Letzlich egal ob man an einem 600V oder 1200V Stromschlag "abnippelt".

Ich freue mich trotzdem auf das Projekt un werde es mit Interesse verfolgen.

Gruss

Matthias

Verfasst: So 5. Nov 2006, 18:29
von jogi
dukeboris hat geschrieben:1000-1500€ :shock: :shock: :shock: das hatte ich nicht gedacht....
Naja, bei Vorstufen brauchts halt keine teuren Ausgangsübertrager und fette Siebdrosseln und Netztrafos, bei Monos sogar 2. Dazu noch 2 Gehäuse, die Kabel, da sind 1500 schnell weg.
Gutes hat seinen Preis.
Ich denke aber auch, dass man bei einem üblichen 300b, 2a3, el34 oder sonstwas auf Bausatzanbieter zurückgreifen kann, die es schon gibt. Meine 300b Monos haben mit allen Schikanen, also Silberverdrahtung, Mu-treiber, Gitterableitdrosseln statt Widerstand, Blackgates, Tantalwiderständen etc grade mal 1800 gekostet. Mit Gehäuse, und fertig aufgebaut als lebenserhaltende Massnahme :roll: . Kostet bei Audionote btw. mal schnell das dreifache :shock: .
Ich finde so eine Senderöhre in Triodenschaltung sehr interessant, wieviel Leistung kann man denn da eigentlich rauskitzeln?
Ich denke mal, dass das reichen müsste für Chrissys Zingalis.
Ausserdem: müssen es Monos sein? Ich finde eine Stereoendstufe mit ausgelagertem, fettem Netzteil sinnvoller.

Grüssle,

Jürgen

Verfasst: So 5. Nov 2006, 21:35
von DB
jogi hat geschrieben: Ich finde so eine Senderöhre in Triodenschaltung sehr interessant, wieviel Leistung kann man denn da eigentlich rauskitzeln?
Kommt auf die Senderöhre und ihren Arbeitspunkt an. Mit einer SRW357 sollte man schon so auf 20-25kW kommen.

Ich will auch ehrlich sein: ich halte von Trioden als NF-Endstufen nicht so besonders viel.
Um wirklich als Leistungsröhre zu funktionieren, brauchen sie viel Durchgriff. Großer Durchgriff bedingt hohe Gitterwechselspannungen, die erst einmal verzerrungsfrei zusammengebracht werden müssen. Der Wirkungsgrad ist schlecht, bei dazu vergewaltigten Senderöhren i.Allg. noch schlechter.
Schlußendlich hat man auch noch eine mehr oder minder große Eingangskapazität, die die vorgeordnete Stufe sicher antreiben können muß.

Wer sich trotzdem ranwagen will, sollte aber nicht so ein ausgekautes 300B-Konzept nehmen. Eine Endstufe ohne Gittervorspannung (Zero-Bias-Amplifier) wäre doch bestimmt reizvoller.

MfG

DB

Verfasst: So 5. Nov 2006, 21:45
von Tubes
DB hat geschrieben:
jogi hat geschrieben: Ich finde so eine Senderöhre in Triodenschaltung sehr interessant, wieviel Leistung kann man denn da eigentlich rauskitzeln?
Kommt auf die Senderöhre und ihren Arbeitspunkt an. Mit einer SRW357 sollte man schon so auf 20-25kW kommen.

DB
... ':shock:'

Verfasst: So 5. Nov 2006, 21:47
von DB
Tubesox hat geschrieben:... ':shock:'
Na, ich dachte, wir wollen Nägel mit Köpfen machen? :mrgreen:

MfG

DB

Verfasst: Mo 6. Nov 2006, 11:41
von Admin II
Moin,

knapp die Hälfte haben sich für "anderes" entschieden, der Rest Querbeet.
Um überhaupt erst mal zu sehen was für den einzelnen finanziell zu realisieren wäre hab ich eine neue Umfrage für den Preisrahmen gesetzt.

Grüße
Martin

Verfasst: Mo 6. Nov 2006, 11:52
von dukeboris
Hallo,

Nach den vorherigen Projekten PhonPre und Vorstufe hatten ich einfach mit einem anderen Preisrahmen gerechnet. Ich denke aber, wenn es erst im nächsten Jahr losgeht könnte ich bis maximal 1000 mitgehen. Wird zwar hart aber das ist es mir wert....

Gruß von einem der jetzt nur noch Nudeln mit Zucker essen wird :mrgreen:

Boris

Verfasst: Mo 6. Nov 2006, 16:36
von sme
moin.

mal eine frage und ein vorschlag;

würde es bei diesem projekt dann so laufen das man platine, bauteile u.s.w. quasi als "bausatz" ordern könnte?
(interessant für mich wäre dabei welche gerätschaften zum zusammenbau benötigt werden. --ossi, messgeräte, u.s.w.)

ausserdem denke ich wäre es sinnvoll in der kalkulation das gehäuse erstmal aussen vor zu lassen. (zumal ich mir sowas sowieso selber bauen würde.)

vielleicht wäre es auch für den einen oder anderen auch interessant wenn er ein gehäuse kaufen könnte.
ich überlege ob ich da was entwerfen/konstruieren könnte was dem ganzen projekt auch eine angemessene optik verleiht, und es dann zum selbstkostenpreis beisteuere.

Verfasst: Mo 6. Nov 2006, 17:06
von waterl00
Meine Favoriten wären jene

- genug Leistung für impedanzschwächere Speaker (ab 50 Watt)
- einfacher Aufbau, um auch die weniger Technik versierten mit einbeziehen zu können
- bis 1000,- Euro
- Röhrentyp egal, muß nur (nach Röhre) klingen!

Wenn teuer, dann sollten die Monos

- TOP klingen (das versteht sich von selbst)
- TOP aussehen

Gerade die Optik wäre für ein echtes KO Kriterium. Eine - mit Verlaub - Frickelkiste
möchte ich mir nicht ins Regal stellen. Sowas muß dann schon saubillig und/oder saugut sein
....und dafür ist ja ab sofort Mediamarkt zuständig.

Verfasst: Mo 6. Nov 2006, 17:07
von Erzkanzler
Hallo sme,

momentan versuchen wir ja erst mal rauszufinden ob
- überhaupt Interesse besteht
- welche Ausführung zum Zuge kommt
- und in welcher Preisklasse wir uns bewegen dürfen.

So wie ich das augenblicklich beurteilen kann, sind die Interessen so breit gestreut das eine Einigung auf ein Konzept schwierig wird.

Ich drehe auch an einigen Schrauben und hoffe Morgen oder Übermorgen einige Infos rausgeben zu können.

Dein Vorschlag mit dem Gehäuse ist schon mal Klasse, an der Stelle lässt sich das meiste Geld sparen.
Mich reizt Holgers Vorschlag mit den 813ern ganz gewaltig, wenn sich das ganze über einen Sammeleinkauf der Bauteile, und hier speziell der AÜs, Trafos und Chokes, noch drastisch drücken ließe, kämen wir in preislich vernünftige Bereiche.

Grüße
Martin

Verfasst: Mo 6. Nov 2006, 17:12
von waterl00
ein DAU denkt mal laut:

Etwas modulares ist für ein solches Projekt nicht denkbar, oder?

Alternativ könnte man doch 2 Projekte machen (die dann noch genauer zu definieren wären). Also eine Dau-kompatiblere sowie eine technisch anspruchsvolle Version.