Phono Preamp passend zur 6CB5A Endstufe

Verstärker selbst bauen

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trio_de
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Beitrag von trio_de »

Guten Abend Thomas!

Den PSU Designer habe ich bereits und er wurde für die ein oder andere Baustelle auch schon eingesetzt :)

Ließe sich eine Symmetrierung der Line-Eingänge nicht ebenfalls mit Eingangsübertragern realisieren. Da ich eigentlich nur einen Line-Eingang benötige, würde sich der Aufwand doch in Grenzen halten, oder?
Die notwendigen Anpassungen an die anderen Röhren (6SC7 Phonoeingang und 6AH4 line) muss ich noch berechnen.
So, und nun komm' ich wieder mit meinen berüchtigt spleenigen Ideen:
wenn das Netzteil eh ausgelagert wird und somit genügend Platz vorhanden ist, könnte man am Ausgang doch auch eine VT-25 einsetzen. Klar: direkt geheizte Triode, 7V Heizspannung, daher zwingend DC, wesentlich aufwändiger ruhig zu bekommen, teuer, und, und, und... :) Aber es würde die Pre enorm aufwerten, wenn man es schafft......für meinen persönlichen Geschmack zumindest.

Viele Grüße,
Peter
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VinylSavor
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Beitrag von VinylSavor »

Hallo Peter
trio_de hat geschrieben:Ließe sich eine Symmetrierung der Line-Eingänge nicht ebenfalls mit Eingangsübertragern realisieren. Da ich eigentlich nur einen Line-Eingang benötige, würde sich der Aufwand doch in Grenzen halten, oder?
Das könnte man natürlich machen. Dabei wäre wichtig einen passenden Eingangsübertrager auszuwählen, mit dem Deine Linequelle auch zurecht kommt. Die Signalverarbeitung in der Vorstufe bleibt jedoch unsymmetrisch.

trio_de hat geschrieben:, und nun komm' ich wieder mit meinen berüchtigt spleenigen Ideen:
wenn das Netzteil eh ausgelagert wird und somit genügend Platz vorhanden ist, könnte man am Ausgang doch auch eine VT-25 einsetzen.
Das wird dann allerdings eine andere Vorstufe :)
Du hast bei mir ja eine Linestufe gehört, die mit 801A, 10Y, VT25 usw. läuft.

Ich würde dann aber nicht den Phonoteil aus der Oktal da auch noch integrieren. Das würde eine grosse Kiste werden und auch vom Aufwand nicht mehr richtig passen.

Bei der Oktalvorstufe, so wie sie jetzt ist, steckt bereits der weitaus größte Aufwand im Hochpegelteil. Hier insbesondere in der Trafokopplung am Aufgang und dem Trafolautstärkesteller. Fast 90% der Kosten stecken im Hochpegelteil. Im Phonoteil nur etwa 10%, da dieser ja auch an der bereits bestehenden Versorgungsspannung des Lineteils hängt.

Hier jetzt den Lineteil weiter aufzuwerten und den Phonozweig gleichzulassen fände ich nicht unbedingt sinnvoll. Könnte man machen, wäre dann aber ein anderes Konzept. Ich würde dann eher eine reine Hochpegelstufe bauen. Diese von mir aus zunächst mit einer einfacheren phono kombinieren und später dann eventuell eine vom Aufwand passende Phonostufe bauen, z.B. mit LCR RIAA.

Viele Grüße

Thomas
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Beitrag von trio_de »

Hi Thomas,

hast mich überzeugt! Wir Röhren-Anfänger neigen gerne dazu Konzepte, die uns aus irgend einem Grund "gefallen", miteinander vermischen zu wollen ;) Vor dieser Unsinnigkeit hattest du mich ja sogar schon gewarnt. Ist vermutlich das beste für meinen Lernprozess, wenn mich jemand ab und zu wieder auf den Boden holt :)

Dann lasse ich also die Kirche im Dorf und halte mich an Deinen ausgeklügelten Schaltplan und an die vorgesehene Röhrenbestückung. Wenn die Signalverarbeitung nicht symmetrisch ist, werde ich den Line-Eingang unsymmetrisch verschalten. Ich brauche XLR-Buchsen, weil ich einen Rundfunk CD-Player mit eben solchen Anschlüssen betreiben werde und auch in Zukunft eher auf Studio-Equipment zurückgreifen möchte.

Viele Grüße,
Peter
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Beitrag von VinylSavor »

Hallo Peter,
trio_de hat geschrieben:Dann lasse ich also die Kirche im Dorf und halte mich an Deinen ausgeklügelten Schaltplan und an die vorgesehene Röhrenbestückung.
Ok!

Das Konzept mir der direkt geheizten Röhre in der Linestufe ist an sich genauso bewährt wie die Oktalvorstufe. Diese Linestufe wurde inzwischen sogar häufiger nachgebaut als die Oktal. Beides sind gut funktionierende Schaltungen. Nur die direkt geheizte würde ich nicht mit der Phonosektion der Oktal mischen.

Viele Grüße

Thomas
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Beitrag von VinylSavor »

Hallo!

zu der aktuellen Oktalvorstufe habe ich nochmal alles in einem Artikel zusammengefasst. Nachzulesen hier:

http://vinylsavor.blogspot.com/2011/03/ ... r-mk1.html

Viele Grüße

Thomas
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Beitrag von VinylSavor »

Hallo Peter,

ich habe inzwischen ein paar detailiertere Überlegungen zur Mk2 angestellt. Es zeichnen sich größere Änderungen ab als erwartet.

Hauptziel war es ja, die Verstärkung im Hochpegelteil etwas zu senken, ohne dabei auf schnöde Spannungsteiler an den Eingängen zurückzugreifen. Dazu hatt ich z.B, die 6AH4 als Lineröhre im Auge.
Ausserdem sollte die Verstärkung im Phonoteil etwass erhöht werden.

Nach Studium der Kennlinien der 6AH4 müsste die in einem Bereich von ca 250V gefahren werden. Das Phonoteil jedoch eher bei höherer Spannung als bisher um höhere Anodenwiderstände nehmen zu können. Da wäre ich eher Richtung 500-550V gegangen.

Nun wäre es unschön eine 550V Versorgung bereitzustellen und die Spannung mittels Widerstand auf 250V für den Hochpegelteil runterzuprügeln. Eine getrennte Versorgung der Linestufe wäre da eleganter und würde auch eine bessere Entkopplung zum Phonoteil bewirken. Das hiesse natürlich ein aufwändigeres Netzteil.

Alternativ könnte man auch die Phonostufe auf die gleiche Versorgungsspannung auslegen. Das würde jedoch den Wechsel von RC auf LC Kopplung erfordern. D.h. 4 Anodendrosseln im Phonozweig.

Was meinst Du? Vom Aufwand her wären beide Varianten in etwa gleich. Ich würde ja eher zu den Anodendrosseln tendieren. Die dabei geringere Betriebsspannung von 250V wäre auch recht sympathisch. Dabei wäre auch die Verstärkung im Phonozweig etwas höher.

Gerne können sich natürlich auch andere äussern, die an dem Konzept interessiert sind.

Es zeichnet sich ab, dass die Mk2 deutlich aufwändiger wird, so dass beide Versionen Ihre Existenzberechtigung haben.

Die gesteckten Ziele könnte man auch ereichen mit der gleichen Röhrenbestückung. Zwei getrennte 6SL7 pro Kanal im Phonoeingang und getrennte 6SN7 oder je eine 6J5 im Hochpegel, ebentuell mit Lineübertrager mit höherem Untersetzungsverhältnis.

Viele Grüße

Thomas
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Beitrag von AndreasS »

VinylSavor hat geschrieben: Hauptziel war es ja, die Verstärkung im Hochpegelteil etwas zu senken, ohne dabei auf schnöde Spannungsteiler an den Eingängen zurückzugreifen...

Gerne können sich natürlich auch andere äussern, die an dem Konzept interessiert sind

....ebentuell mit Lineübertrager mit höherem Untersetzungsverhältnis.
Hallo Thomas,

ich antworte mal als "die anderen": Du hast Dir die Antwort ja schon selbst gegeben...

Gruß Andreas
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Beitrag von VinylSavor »

Hallo Andreas,

ja, das wäre die schnelle und einfache Lösung um Die Verstärkung im Lineteil zu senken.

Ich würde allerdings auch gerne von der 6SN7 weg. Die 6AH4 ist mir schon länger sympathisch. Die habe ich ja auch schonmal in meiner kleinsten 'eisenlosen' (bis auf den Netztrafo) Vorstufe eingesetzt.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr gefällt mir die Variante mit Anodendrosseln im Phonozweig. Das erzielt die maximale Verstärkung pro Stufe und braucht eine geringere Hochspannung, was wiederum sehr gut zum Spannungsbedarf der 6AH4 passen würde. Bei einer reduzierten Verstärkung im Hochpegelteil wäre es zudem sinnvoll diese im Phonozweig etwas zu erhöhen.

Eine Versorgungsspannung zwischen 250 und 300V macht auch den Nachbau auch für Anfänger etwas einfacher. Wer mit Elkos arbeiten möchte hätte es dann auch einfacher.

Viele Grüße

Thomas
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Beitrag von trio_de »

Hi Thomas, hi Andreas!

Yepp – die Antwort hat sich quasi "von alleine" gefunden: Anodendrosseln und kleinere Versorgungsspannung wären auch mir das liebste. Eine meiner nächsten Fragen wäre nämlich gewesen, ob es nicht auch mit weniger als 450V ginge ;)

Das verspricht lecker zu werden....

Liebe Grüße,
Peter
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Beitrag von AndreasS »

VinylSavor hat geschrieben:... was wiederum sehr gut zum Spannungsbedarf der 6AH4 passen würde. ...
Hallo Thomas,

betimmt paßt es hier... - und die 6AH4 ist auch eine schöne Endröhre, aber bei Ausgangspegeln der consumer-Elektronik nutzt Du die Leistungsfähigkeit dieser Röhre nur zu einem Bruchteil, verbrauchst aber mehr Betriebsleistung als bei einer 6SN7.

Gruß Andreas
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Beitrag von VinylSavor »

Hallo Andreas,

nun, wenn es um Effizienz geht ist man generell mit Röhren schlecht beraten.

Hier geht es darum einen Trafolautstärkesteller vernünftig zu treiben. Ich benutze welche mit relativ geringer Induktivität, niederohmig angesteuert klingen die richtig fein. Da ist die 6AH4 genau richtig.

Wie Du ja weisst lege ich grossen Wert auf headroom. Da passt die 6AH4 schon recht gut.


Das bestehende Konzept mit 6SN7 ist ja damit nicht obsolet.

Viele Grüße

Thomas
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Beitrag von VinylSavor »

Hallo Peter
trio_de hat geschrieben:Yepp – die Antwort hat sich quasi "von alleine" gefunden: Anodendrosseln und kleinere Versorgungsspannung wären auch mir das liebste.
Ok! Damit wird das Ganze deutlich wertiger als die Mk1 und ist dann ein Zwischending zwischen den komplett trafogekoppelten Vorstufen und RC-gekoppelten. Bin selbst ganz gespannt wie es wird.

Viele Grüße

Thomas
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Beitrag von trio_de »

Guten Abend Thomas,

wenn wir schon bei der Versorgungsspannung sind:
könntest du für mich und eventuell auch andere interessierte nicht doch noch eine Kleinserie von Trafos für eine klassische Röhrengleichrichtung auflegen? Könnte mir vorstellen, dass Interesse besteht – aber es wäre auch schön, wenn sich der ein oder andere dazu äußert :)

Grüße,
Peter
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Beitrag von marty »

Hallo,

hier mal ein Bild des fast fertigen Netzteils für den Oktal-Pre.

[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/oktal_psucahp.jpg[/img]

Das Versorgungskabel zum Amp muss noch angeschlossen werden und zum Teil muss die Verkabelung noch sauber verlegt werden.

Außerdem überlege ich noch eine zusätzliche primärseitige Sicherung für den Heiztrafo einzubauen, momentan hängt dieser an der Sicherung des Haupttrafos.
Die Sicherung wird wahrscheinlich mit dem Einschaltstrom von beiden Trafos etwas 'Mühe' :wink: haben.

Gruß
Martin
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Beitrag von VinylSavor »

Hallo Peter,
trio_de hat geschrieben:könntest du für mich und eventuell auch andere interessierte nicht doch noch eine Kleinserie von Trafos für eine klassische Röhrengleichrichtung auflegen?
Bei Bürklin gibt es einen Trafo von der Stange, der hat 350-250-0-250-350V und zwei Heizwicklungen. Best. Nr 12C155 .Mit dem könntest Du wahlweise CLC oder LCLC Netzteile bauen. Der hat zwar keine kornorientierten Bleche und keine doppelte Schirmung, die Schirmung ist bei dem auch eine Wicklung und keine Folie wie bei meinen Trafos. Vakuumgetränkt sind die leider auch nicht. Aber den könntest Du sicher nehmen, da lohnt es sich kaum extra welche neu machen zu lassen. Von dem habe ich sogar noch einige aus alten Projekten übrig, könntest Du von mir haben.

Mit meinen Netztrafos könntest Du auch eine Hybridbrücke mit einem klassischen Röhrengleichrichter und 2 Siliziumdioden machen, wenn es nur darum geht die üblichen Gleichrichterröhren zu nehmen.

Viele Grüße

Thomas
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Beitrag von VinylSavor »

Hallo Martin,
marty hat geschrieben:hier mal ein Bild des fast fertigen Netzteils für den Oktal-Pre.

[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/oktal_psucahp.jpg[/img]
:OK:

Mir fällt auf, dass da kein Vorlastwiderstand zu sehen ist. Solltest Du zumindest bei der Hochspannugn vorsehen. Ohne Vorlastwiderstand steigt die Spannung bei Betrieb ohne angeschlossene Vorstufe ca 50% über den Nominalwert, da die Eingangsdrossel keinen Strom sieht.

Ausserdem sorgt der Widerstand für sicheres Entladen wenn das Netzteil auch mal ohne angeschlossene Last betrieben wird.

Viele Grüße

Thomas
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Beitrag von trio_de »

Hi Martin,

was ich da sehe gefällt mir außerordentlich gut! Wo bekommt man denn so feine Kabel/Stecker für die Verbindung vom Netzteil zum Pre? Und wie schaut dann das Gehäuse für den Pre aus? :)

@Thomas: Danke für den Trafo-Tipp! Werde auf Dein Angebot zurückkommen.

Viele Grüße,
Peter
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Beitrag von marty »

Hallo Thomas,

Danke fuer den Hinweis. :OK:

Relativ am Anfang des Threads, hattest Du mal geaussert, den Spannungsteiler fuer die Hochlegung der Heizung erst in der Vorstufe zu etablieren. Wenn ich diese bereits im Netzteil einbaue, 10k +100k, dann koennte ich quasi 2 Fliegen mit einer Klappe erschlagen, oder fuehrt dies zu Nachteilen?

Ansonsten hattest Du mal als Daumenwert 1k pro Henry angegeben, ich komme dann bei 2 Drossel a 80 H auf 160 k als Vorlastwiderstand. Waere hier der Stromfluss nicht zu gering um die Funktion zu erfuellen?

Viele Gruesse
Martin
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marty
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Beitrag von marty »

Hallo Peter,

die Stecker sind von Amphenol, ich habe den Tipp von Thomas bekommen, da diese fuer die hohe Spannung geeignet sind. Dafuer will die Herstellerfirma auch ordentlich Geld haben. :wink:

Ich baue die Vorstufe in ein 19 Zoll Gehause, passend zu meinem 6CB5A Verstaerker. Am Anfang des Threads sieht man ein Bild, als Thomas bei mir zu Besuch war.

Viele Gruesse
Martin
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Beitrag von VinylSavor »

Hallo Martin,

der kritische Strom der aus dem Netzteil gezogen werden muss damit die Charakteristik des Drosseleingangsfilters erhalten bleibt, wird erreicht wenn die Last ca 1kOhm pro Henry der ersten Drossel beträgt. D.h. 80kOhm.

Das Hochlegen der Heizspannung kannst Du im Netzteil machen. Allerdings gehört in das Vorstufenchassis selbst auch ein Vorlastwiderstand. Ich habe da soger welche über jeden C, ausser dem ultrapath.

Gruß

Thomas
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