Hallo Peter
trio_de hat geschrieben:Ließe sich eine Symmetrierung der Line-Eingänge nicht ebenfalls mit Eingangsübertragern realisieren. Da ich eigentlich nur einen Line-Eingang benötige, würde sich der Aufwand doch in Grenzen halten, oder?
Das könnte man natürlich machen. Dabei wäre wichtig einen passenden Eingangsübertrager auszuwählen, mit dem Deine Linequelle auch zurecht kommt. Die Signalverarbeitung in der Vorstufe bleibt jedoch unsymmetrisch.
trio_de hat geschrieben:, und nun komm' ich wieder mit meinen berüchtigt spleenigen Ideen:
wenn das Netzteil eh ausgelagert wird und somit genügend Platz vorhanden ist, könnte man am Ausgang doch auch eine VT-25 einsetzen.
Das wird dann allerdings eine andere Vorstufe
Du hast bei mir ja eine Linestufe gehört, die mit 801A, 10Y, VT25 usw. läuft.
Ich würde dann aber nicht den Phonoteil aus der Oktal da auch noch integrieren. Das würde eine grosse Kiste werden und auch vom Aufwand nicht mehr richtig passen.
Bei der Oktalvorstufe, so wie sie jetzt ist, steckt bereits der weitaus größte Aufwand im Hochpegelteil. Hier insbesondere in der Trafokopplung am Aufgang und dem Trafolautstärkesteller. Fast 90% der Kosten stecken im Hochpegelteil. Im Phonoteil nur etwa 10%, da dieser ja auch an der bereits bestehenden Versorgungsspannung des Lineteils hängt.
Hier jetzt den Lineteil weiter aufzuwerten und den Phonozweig gleichzulassen fände ich nicht unbedingt sinnvoll. Könnte man machen, wäre dann aber ein anderes Konzept. Ich würde dann eher eine reine Hochpegelstufe bauen. Diese von mir aus zunächst mit einer einfacheren phono kombinieren und später dann eventuell eine vom Aufwand passende Phonostufe bauen, z.B. mit LCR RIAA.
Viele Grüße
Thomas