Moin Henning
vintage64 hat geschrieben:Bei einer Box wie gesagt braun und blau vertauscht.
Das "Problem" der mit "Kfz-Kabelschuhen" auf die Anschlüsse geschobenen Litzen habe ich erstmal mit dem sorgfältigen Aufbringen eines Kontaktverbesserers gelöst.
Hast Du oder jemand anderes

eine Erklärung, was es mit den vertauschten Anschlüssen auf sich haben könnte? Mir erscheint es zumindest nicht logisch.

Werde bei Gelegenheit mal schauen, ob das Methode hat und bei mir auch so gelöst wurde.
Die Werte für den Cap unter Nummer 2 konnte ich noch nicht ermitteln. Soweit ich es erkennen kann, steht darauf Alcap, 30 MFD (oder MED?), 150 VNP, +- 10%. Die übliche Farad-Angabe konnte ich nicht finden. Kann mir jemand bitte diese Werte erklären?
Der Cap mit Nummer 3 trägt die Aufschrift PA, 2.20 uF, +- 5%, 250V DC.
Welcher der beiden Cs ist für HT oder TT? Ist bei Frequenzweichen Caps einen Investition in höhere Spannungsfestigkeit sinnvoll? Ich denke nicht.
Mit der Abstimmung würde ich gern die etwas vorlauten hohen Mitten bremsen. Abgesehen von der tollen Auflösung und Dreidimensionalität der Boxen, habe ich aber immer das Gefühl, die Ohren etwas anlegen zu müssen. Bei Sade ist alles prima, bis sie beginnt, Schmackes in die Stimme zu legen und ihr Saxophonist zum Solo ansetzt. Der Frequenzbereich scheint etwas zu scharf. Sollte hier mit anderen Caps-Werten experimentiert werden oder bringen bessere Qualitäten ggf. schon die Lösung?
Fragen über Fragen.
Momentan plane ich einen Experiment-Overkill. Ich werde die Kabel nach außen verlegen, ebenso wie die Weiche (in extra Gehäuse). Neben dem Platzthema gestaltet sich das Ausprobieren verschiedener Caps einfacher. Ich habe vor, drei verschiedene, umschaltbare Cap-Kombinationen zu verbasteln. Der praktische Nutzen sei dahingestellt, der Vergleich ziwschen verschiedenen Caps wird aber wesentlich vereinfacht.
Gruß
Stefan
P.S. Kann mir jemand ein brauchbares, günstiges Multimeter vom großen R empfehlen, das empfindlich genug ist, um Geräte auszuphasen? Mein bisheriges vom großen C versagt da.
P.P.S. Da Tracy Chapman nicht über die Stimme und die Instrumentierung einer Sade verfügt, durfte es hier auch gern mal etwas lauter sein. Mir blieb bei ihrem mir sehr gut bekannten Debütalbum Talking 'bout revolution über diese Boxen ehrlich gesagt der Mund offen stehen. Diese Klangfülle, Transparenz und Weite des Albums kannte ich bisher nicht
Madonnas Justify my love musste mit entschuldigendem Augenzwinkern an alle Nachbarn in Justify my bass umbenannt werden. Sauber, wirklich sehr, sehr sauber, wie eine meiner älteren und auf Reinlichkeit im Haus bedachten Nachbarinnen sagen würden...
Edit: Teil des tonalen Problems konnte durch Röhrenwchsel behoben werden. Die 12SL7 RCA NOS scheinen nicht zu gut mit dem Amp zu harmonieren. Der Wechsel auf die "serienmäßigen" Westinghouse sorgt für ein wesentlich angenehmeres Klangbild.