"stärkste" 6L6 gesucht

Hier gehst um das, was die Tube-Amps usw. ausmacht

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triode
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"stärkste" 6L6 gesucht

Beitrag von triode »

Hallo,
habe festgestellt, daß die Klangqualität meines Verstärkers mit der Emmision der 6L6 korreliert. Je höher umso schöner klingt er.
Daher meine Frage an die Röhrenspezialisten.
Welche 6L6 haben die höchsten Emissionen?
Grüße Gerhard

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DB
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Beitrag von DB »

Hallo,

was meinst Du mit "Emission"? Den Ruhestrom? Den Sättigungsstrom der Katode?
Generell haben 6L6 eigentlich recht schmalbrüstige Katoden.

MfG
DB
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triode
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Beitrag von triode »

Mein Tubetester zeigt Werte, die in der Englischen Beschreibung "emission" genannt werden in Werten von 0-100 an. Meine Beobachtung ist, daß Röhren mit einem Wert von 70 besser in meinem Verstärker klingen als mit 60. Was mit dem Begriff "emission" im ingenieurwissenschaftlichem Sinne gemeint ist kann ich nicht sagen. Jedenfalls soll man Röhren, die weniger als den Wert 45 haben nicht mehr benutzen.
Grüße Gerhard

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Beitrag von DB »

Hallo,

das ist ein einfacher Test der Emissionsfähigkeit, d.h. es wird angezeigt wie verbraucht die Katode ist. Unter 45 Skalenteilen wird eben der Bereich sein, bei dem die Röhren unbrauchbar sind. Die Abhilfe ist einfach: neue Röhren kaufen. :OK:

MfG
DB
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mb-de
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Beitrag von mb-de »

... und man sollte noch hinzufuegen, dass ein reiner Emissionspruefer sehr wenig ueber die wirkliche Funktion der Roehren im Ruhearbeitspunkt und unter Aussteuerung aussagt - zudem waeren Ergebnisse anderer Leute nur vergleichbar, wenn sie auf einem baugleichen Tester bei derselben Netzspannung gemacht wurden.

Ansonsten hat DB voellig Recht mit seiner Aussage...

Gruesse

Micha
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triode
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Beitrag von triode »

Hallo,
neue 6L6 unterscheiden sich wohl stark in der Emmisionsfähigkeit.
Die mit dem Wert 70 klingen besser als die mit 60.
Welche 6L6 haben neu die höchste Emissionsfähigkeit?
Grüße Gerhard

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Beitrag von mb-de »

Hallo Gerhard!
triode hat geschrieben: Welche 6L6 haben neu die höchste Emissionsfähigkeit?
Kann man pauschal nicht sagen.

Die Serienstreuung ist betraechtlich, +/- 30 % Abweichung der Grunddaten sind bei 6L6 nicht ungewoehnlich.

Im Normalbetrieb (nicht auf dem Pruefer) wird die 6L6 weit vom Emissionslimit weg im Raumladungsbetrieb betrieben. Waere das nicht der Fall, und ihre Oxidkatode wuerde in den Saettigungsbereich ausgesteuert, wuerde die Lebensdauer stark reduziert...

Gruesse

Micha
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PS: Wenn Du an die Pauschalisierung "besserer Messwert auf dem Pruefer = besserer Klang" glaubst, besuche zusammen mit dem Roehrenpruefer den Neuroehrenhaendler Deines Vertrauens und miss Dir Deine Wunschexemplare heraus... schaue Dir dabei russische Produktion aus Saratov an (Sovtek, Electro-Harmonix, etc...).
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Beitrag von DB »

Hallo Micha,
mb-de hat geschrieben: Im Normalbetrieb (nicht auf dem Pruefer) wird die 6L6 weit vom Emissionslimit weg im Raumladungsbetrieb betrieben. Waere das nicht der Fall, und ihre Oxidkatode wuerde in den Saettigungsbereich ausgesteuert, wuerde die Lebensdauer stark reduziert...
würde man die Röhre im Sättigungsbereich betreiben, könnte man vermutlich auch die Röhrenheizspannung abschalten: dann würde von der glühenden Anode so viel Hitze auf die Katode zurückgestrahlt, daß es zur Aufrechterhaltung einer stabilen Emission ausreichen dürfte. :wink:

MfG
DB
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