EL12-Eintakter - neues Bauprojekt und Schaltungsdiskussion

Verstärker selbst bauen

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mb-de
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Beitrag von mb-de »

Hallo DB!
DB hat geschrieben:Der EL12-Eintakter wäre doch auch eine gute Basis für einen Gegentaktverstärker ähnlich dem V69. Die Gleichstromarbeitspunkte stellen sich selbst ein, man müßte sich dann noch Gedanken um eine Wechselstromsymmetrie machen (siehe V69), bei heimüblich geringeren Ansprüchen kann man das vielleicht auch weglassen.
Die Gleichstromarbeitspunkte sollten schon einstellbar sein - Gegentakt-Ausgangsuebertrager moegen Gleichstromvorbelastung durch Unsymmetrie nicht so gerne - es sei denn, jemand hat ihnen einen grossen Luftspalt verpasst - was ein Kompromiss bezueglich der Hauptinduktivitaet darstellt.

Phasenumkehr dann ueber Uebertrager, z. B. LL1674, LL1676, LL7305... Wechselstromsymmetrie wird dann ueber einen Poti zwischen den EF12-Katoden eingestellt (Enden an die Katoden, Mittelabgriff an Masse.

DB hat geschrieben: Andererseits würde das vielleicht eine neue Gattung erzeugen; neben den Ruhestromschraubern (die eine Ruhestromveränderung um 100µA deutlich hören) gäbe es dann auch noch die Symmetrieschrauber... :mrgreen:
Kein Problem, wenn man ein Instrument nach Art des V69 verdrahtet... zudem ist die Symmetrierschrauberei schon lange ueblich - viele im Augenbkick als Neuware kaufbaren China-Amps habe so eine 'Symmetrierschraube'...

Gruss

Micha
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Beitrag von DB »

Hallo Micha,
mb-de hat geschrieben: Die Gleichstromarbeispunkte sollten schon einstellbar sein - Gegentakt-Ausgangsuebertrager moegen Gleichstromvorbelastung durch Unsymmetrie nicht so gerne - es sei denn, jemand hat ihnen einen grossen Luftspalt verpasst - was ein Kompromiss bezueglich der Hauptinduktivitaet darstellt.
was mich am V69 etwas wundert: man hätte den Endröhrenruhestrom auch per einstellbarem Katodenwiderstand justieren können. Im NV4147 von Kölleda war das so gemacht.

MfG

DB
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Beitrag von mb-de »

DB hat geschrieben: was mich am V69 etwas wundert: man hätte den Endröhrenruhestrom auch per einstellbarem Katodenwiderstand justieren können. Im NV4147 von Kölleda war das so gemacht.
Ja, man haette es tun koennen, aber:

...dann kommt aber je Zweig eine Zeitkonstante mehr ins Spiel - zudem noch eine variable - namentlich die aus Rk und Ck (Ueberbrueckungskondensator).

Der V69 hat mindestens 30 dB GK ueber die je Zweig einmal vorhandene kurze Schleife Anode Endroehre nach Katode Treiberroehre - bei den kleinen Netzteilkapazitaeten haetten die zusaetzliche Zeitkonstanten Instabilitaeten im tieffrequenten Bereich erzeugen koennen... also liess man sie elegeganterweise weg, und benutzte die im Plan gezeichnete Schaltung.

Gruss

Micha
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