DIY Röhrenphono MC MK4

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JO
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Beitrag von JO »

Hallo Reinhard,

ich habe den Brumm nach optimieren der Trafo-Lage und verdrillen der Leiter mit dem der MK2 verglichen. Bei der MK4 brummt es (ohne Gehäuse) etwas mehr, bei Verstärkung 2 (DIP-Schalter) kommt ein Surren zum Brumm dazu. Kabel von Ground zum Schutzkontakt-Steckdose verstärkt das Ganze noch. Ich warte dann auch mal ein Gehäuse ab.

Kannst Du schon was zu Änderungen betreff MM-Optimierung mitteilen?

Gruß,
Johannes
audiosix
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Beitrag von audiosix »

Hallo,

gute Beschreibung, das erste Bauteil ist das empfindlichste, fasst mal dran,

Schon durch die Größe ist ein Fet da unempfindlicher als eine Röhre.

Reinhard
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Thias
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Beitrag von Thias »

Ich werde den Trafo wahrscheinlich wieder in ein externes Gehäuse verfrachten...

Was für ein Gehäusematreial ist denn optimal?
Für elektrische Felder wäre es ein Alugehäuse.
Oder sind es mehr magnetische Felder, die den Brumm verursachen?
Dann wäre ja Weicheisen sinnvoll (am billigsten St37). Aber dann müsste das Gehäuse so konstruiert sein, dass ein magnetischer Kurzschlußring entsteht, was konstruktiv aber gar nicht so einfach ist.
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass ein einfaches Blech (ohne geschlossenen Kurzschlußring) eher kontraproduktiv ist, da dieses die Feldlinien anzieht und damit eher Störungen verursacht.
Was meint ihr?
... mit audiovielen Grüßen
Thias

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jgellrich
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Beitrag von jgellrich »

Hallo,
Thias hat geschrieben:Ich werde den Trafo wahrscheinlich wieder in ein externes Gehäuse verfrachten...
diese Überlegung hatte ich auch betrachtet und den Trafo im Feldversuch mal mit 1,5m geschirmter Zuleitung an die Platine angeschlossen.

Gegen das Brummen hat das bei mir nicht geholfen und der Aufwand ist bei vernünftiger Ausführung auch nicht ganz unerheblich.

Gruß
Jürgen
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jgellrich
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Beitrag von jgellrich »

Hallo Reinhard,

was ich bei der Brummerei nicht ganz verstehe, ist der Umstand das ein Kanal deutlich stärker brummt als der Andere.

Könnte es an der Spannungsversorgung (Anodenspannung der Röhren) oder evtl. an der Stromversorgung der Heizung liegen.
Gibt es eine einfache Möglichkeit das herauszubekommen?

Gruß
Jürgen
jens r.
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Beitrag von jens r. »

Hallo,
das beschriebene klingt für mich nach wilden Schwingungen, nicht das sich die 88. die HF selbst macht. Bei meiner 88 Vorstufe hatte ich sehr damit zu kämpfen und es war genau so das ich mit der Hand über dem Aufbau den Brumm beeinflusen konnte. Gridstopper sind doch sicherlich drin, oder?
Herzliche Grüße
Jens
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Vinni
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Beitrag von Vinni »

Also mein Bastelsatz ist nun auch zusammen - leider läuft hier nix richtig :cry:
Aber erstmal die Spannungen:

Meine Spannungen:
L/R

6,3 ; 6,2 / 6,2 ; 5,6

8,5/5,9
38,8/36,6
74,1/76,5
105,6/111,5
161,1/159,9
163,6/162,6

So und nun kommen die Probleme:
Auf beiden Kanälen ein Brummen/Surren!
Der Linke Kanal funktioniert gut bei allen Verstärkungen klingt auch gut!
Das Surren wird auf dem linken Kanal ist so leise das es mich nicht stören würde beim Musikhören...
es ist jedoch da und aus 1m noch aus den Boxen gut hörbar...

Der rechte Kanal produziert nur das Surren/Brummen - es wird bis auf ganz kleines Bisschen Hochton (Ohr vor dem Hochtöner) kein Signal ausgegeben...Das Brummen ist aber auch abartig laut!

Was kann da lossein...wie mache ich weiter?!
Und noch eine Frage: Die Brücke zwischen R26 und R104 habe ich nicht gesetzt ...da steht dran clean/dirty ground - was hat es damit auf sich was (kann) das setzen dieser Brücke bewirken?
JO
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Beitrag von JO »

Hallo Vinni,

unter den R24 sind 2 Brücken zu setzen! Viel Erfolg!

Gruß,
Johannes
audiosix
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Beitrag von audiosix »

Vinni hat geschrieben:Also mein Bastelsatz ist nun auch zusammen - leider läuft hier nix richtig :cry:
Aber erstmal die Spannungen:

Meine Spannungen:
L/R

6,3 ; 6,2 / 6,2 ; 5,6

8,5/5,9
38,8/36,6
74,1/76,5
105,6/111,5
161,1/159,9
163,6/162,6

So und nun kommen die Probleme:
Auf beiden Kanälen ein Brummen/Surren!
Der Linke Kanal funktioniert gut bei allen Verstärkungen klingt auch gut!
Das Surren wird auf dem linken Kanal ist so leise das es mich nicht stören würde beim Musikhören...
es ist jedoch da und aus 1m noch aus den Boxen gut hörbar...

Der rechte Kanal produziert nur das Surren/Brummen - es wird bis auf ganz kleines Bisschen Hochton (Ohr vor dem Hochtöner) kein Signal ausgegeben...Das Brummen ist aber auch abartig laut!

Was kann da lossein...wie mache ich weiter?!
Und noch eine Frage: Die Brücke zwischen R26 und R104 habe ich nicht gesetzt ...da steht dran clean/dirty ground - was hat es damit auf sich was (kann) das setzen dieser Brücke bewirken?
Ohne die Brücken läuft nichts, auch die Messungen sind dann falsch. Wenn ein Kanal vorher schon funktioniert deutet das auf einen Fehler hin.

Reinhard
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Vinni
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Beitrag von Vinni »

Ich bin so doof... im rechten kanal fehlt die Brücke für die aufgetrennte Verbindung :roll:
Ohne die Brücken läuft nichts, auch die Messungen sind dann falsch. Wenn ein Kanal vorher schon funktioniert deutet das auf einen Fehler hin.
Bezieht sich das auf die Ground/Clean Brücke?
audiosix
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Beitrag von audiosix »

Ja genau

Tut mir einen Gefallen, fragt wenn etwas unklar ist vor dem Einschalten,

Reinhard
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Vinni
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Beitrag von Vinni »

Tut mir Leid das kam dadurch das ich nach dem alten Bauplan aufgebaut habe und da war das ja nun nicht drinne...

das der rechte Kanal nicht funktioniert lag an der vergessenen Brücke... :roll:

Und nur zum Verständnis:
Ich lege jetzt je ein Brücke vom R26 an den R104, ja?
Also 1 Kabel je Kanal an den R104...
JO
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Beitrag von JO »

Vinni,

nochmal: unter den R24 Widerständen sind 4 Lötösen, dort je 2 Drahtbrücken einsetzen (abgeschnittene Widerstandbeinchen z.Bsp.),
damit wären die Brücken gesetzt.

Gruß,
Johannes
audiosix
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Beitrag von audiosix »

Nein, jeweils neben R24 ist ein Bestückungsplatz für eine Drahtbrücke,

Reinhard
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JO
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Beitrag von JO »

Gut, kommt auf die Ansichtsposition an. Auf Seite 12 ist ein Foto eingestellt, wo man das gut erkennen kann.

Gruß,
Johannes

P.S. -da ist es dann neben den R24
audiosix
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Beitrag von audiosix »

Hauptsache drin,

R.
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Vinni
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Beitrag von Vinni »

Okay die Brücken waren drinne...da gab es ein Missverständnis...ich dachte schon ich müsste jetzt noch einmal von R26 zu R104 eine Brücke legen
Weller
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MK4

Beitrag von Weller »

Guten Abend liebe Mittester,

meine Mk4 hat jetzt etwas über 90 Std. auf der Uhr und klingt schon

"runder ".

Habe noch mal die Spannungen gemessen...Unverändert.

Habe noch mal mein Oszi darangeklemmt. Alles schön... :D

Seit heute morgen läuft sich meine Kette inkl. der MK2 warm....


Dann habe ich gehört und die 2 mit der 4 verglichen.

Die Mk2 läuft bei mir mit den Originalröhren, ein bisschen Wima MKP10

unter den Elkos und "Filmfoil-Kondensatoren" von Thel als Koppel-C´s.

Die MK4 hat lediglich die MKp10 unter den Elkos.

Zum vergleichen habe ich mir von zwei LP´s vier Lieder ausgesucht

und immer wieder gehört, umgestöpselt, gehört...etc.... etc...

Tja, meine MK2 hat nicht mehr Bass. Sie spielt nur etwas "dunkler".

Die MK4 löst über den gesamten Bereich deutlich feiner auf, was in

meinem bescheidendem Setup Details zu Tage bringt, die ich bis dahin

noch nicht gehört habe.

Ich könnte mir vorstellen das die MK4 auch noch zulegt, bei meiner

2 hat es auch weit über 100 Stunden gedauert bis das Ende

der Fahnenstange erreicht war.

Mit meiner (garantiert nicht das audiophile Ende markierende) recht

druckvoll und bass stark spielenden Kette verträgt sich die MK4

ganz ausgezeichnet.

Will sagen,: die Interpreten haben Luft zum atmen, ich kann um Sie

"herumlaufen".

Es wird halt alles feiner aufgedröselt.

In einem "Blutarmen" Setup könnte

das evtl. etwas dünn klingen. :lips:

Also, an alle meine verzweifelten Mittester: Durchhalten!! Weitermachen!! Es lohnt

sich....

:OK: :OK: :OK: :OK: :OK: :OK: :ebh:

Diese subjektive Schilderung bezieht sich auf meine Kette und meine

Holzohren.

Dennoch, Fakt ist ,Sie löst feiner auf :D :D :D :D :D


Gruß aus dem Dorf an der Düssel

Thomas
Diverses Geraffel....
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Thias
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Beitrag von Thias »

Hallo Thomas,

dein Eindruck deckt sich mit meinem :OK: (der mittlerweile in der Versenkung verschwunden ist)
... Nun zum Klang:
Auch wenn durch das Umstöpseln kein direkter Vergleich möglich ist, meine ich wahrzunehmen, dass der MK4 deutlich transparenter spielt. (getestet mit Friend´n Fellow, Crystal) Gerade in den Nachhallfahnen hat man mehr Transparenz, in den Stimmen ist mehr das Hauchen zu hören. Dadurch werden sie auch besser herausgestellt. Dadurch meint man auch einen größeren Bühneneindruck zu hören. Es klingt frischer, aufgehellt...
Den Unterschied zum ungepimpten MK2 hört man bestimmt noch stärker, da meiner schon heller klingt.
Der Bassbereich ist ziemlich identisch, evtl etwas mehr Druck.
Leider kann ich nicht direkt umschalten und so besteht immer die Gefahr der Einbildung...
Bitte testet sehr kritisch, kann jemand das Tonabnehmersignal direkt umschalten, um auch mal blind testen zu können?

Der von mir gehörte Unterschied kommt mir aus Studioerfahrungen sehr bekannt vor. Dort habe ich öfter einen Röhrenexciter eingesetzt, der nichts anderes macht, als sehr vorsichtig harmonische Oberwellen zuzumischen. Damit kann man dumpfen Sound sehr gut auffrischen und Stimmen mehr Durchsetzungskraft verleihen, mehr "Grisp".
@ Reinhard
Kann solch ein Effekt auch eine Rolle spielen?
Hast du schon mal den Klirrfaktor gemessen im Vergleich zu MK2?
Nochmal die Frage an Reinhard herausgeholt, kann man was zum Klirr sagen?
... mit audiovielen Grüßen
Thias

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Beitrag von audiosix »

Hallo,

Bei der MK2 haben wir in der ersten Stufe den Fet (eher Pentoden-kennlinie) und in der dritten Stufe eine Kaskode innerhalb einer Gegenkopplungsschleife. So eine Schaltung produziert K2 und K3.

Bei der MK4 sind nur Triodenschaltungen involviert, also ist in erster Linie mit K2 zu rechnen.

Ich habe bei den Bausätzen den exacten Klirrverlauf nicht gemessen, das Beschriebene basiert auf theoretischen Erfahrungen.

Eine höhere Detailauflösung habe ich auf Grund meiner Erfahrungen erwartet. Ein gewerblicher Freund nennt das "spielt feiner"

Gruß
Reinhard
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