DIY Dreher alà Wolly Part II-Der Tonarm

Die Teller drehen sich immer wieder und immer wieder ...

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wolly
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DIY Dreher alà Wolly Part II-Der Tonarm

Beitrag von wolly »

Moin Leute,
Wiederwarten läuft der DIY Dreher nun schon seit ein paar Jahren ohne große Mucken Tagein und Tagaus. :OK:
Aus diesem Grund, ich hatte es bereits an anderer Stelle erwähnt, bin ich seit einiger Zeit dabei für meinen DIY Dreher einen Tonarm zu basteln. :konfus

Wie immer bei meinen Projekten geht es erst einmal grob zur Sache :lol:

Es begann vor etwa einem halben Jahr mit einem Stück Olivenholz, recht gut abgelagert, über das ich in meinem Fundus im Lagerschuppen gestolpert bin. Das sollte die Headshell werden,so mein Überlegung:

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Zugegebener Maßen war es etwas zu groß, also sollte alles weg, was nicht nach Headshell aussieht. :wink:


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Schade nur, dass ich erst an diesem Punkt des Projektes bemerkt habe, dass das Olivenholz eine kleinen Haarriss gehabt hat :roll: Olivenholz ist sehr schwer und sehr fest. Es ist fester als Eiche oder Buche, jedoch neigt es zur Rissbildung. Wer mal durch ein Olivenhain gewandert ist, hat sicher dort diverse Olivenbäume gesehen, die sich an irgendeiner Stelle gespalten haben und trotzdem munter weiter gewachsen sind.

Also... Zurück auf Los :uurgh.gif

Diesmal ging das aufmahlen, Bohren und das Zusägen der Headschell aber flotter, weil ich das kaputte Ding noch als Schablone verwenden konnte.

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Der Tonarm ist aus gut abgelagerten Mahagoniholz, ebenfalls aus meinem Fundus. Das Holz ist wie guter schottischer Whisky, mindesten 12 Jahre alt :OK:

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So, nun sind wir beim derzeitigen Stand der Dinge.

Ich bin, wie man sieht, gerade dabei die Basis aus einem Materialmix, der als Aluprofilen, Edelstahl -und Kupferteilen besteht, zusammen zu friemeln.


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Bei der Headshell wird gerade eine Buchse aus Alurohr eingefügt. Zudem erhält sie ein Wiederlager aus Messing. Die Schraube, die unschwer zu erkennen ist, soll dafür sorgen, dass später die beiden Buchsen und das Wiederlager exakt übereinander stehen. Es wird nämlich in den Tonarm noch jeweils oben und unten ein Kugellager eingebaut, welches mittels Madenschrauben mit der Headschell verbunden werden soll.

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Soweit so gut. Weitere Bilder sollen noch folgen. Wann es denn soweit ist, kann ich jetzt noch nicht abschätzen.

Gruß

Wolfgang :beer
Dynavox TPR 1,auf Schiefer gelagert,mit 6N3 P-DR triple mica;Yaqin MC-10 L auf Schiefer gelagert,mit 6N5 P- DR black plate,triple mica und EL34 S4A; DIY Dreher auf Schiefer gelagert,mit GRADO Statement Platinum 1 und ; Pro Ject Tube Box mit S4A ECC 83 gepaart mit Dynavox TPR 3 mit 6N3 P -DR triple mica ; Philips CD 614 mit Musical Fidelity V-DAC; Scott DXi 80 WL mit Musical Fidelity V- DAC; jeweils Schiefer gelagert;Wharfedale Evo4.3; Goldkabel; Bi Wiring 2X 6mm² und 2X 2,5mm²; Dynavox X4000 Netzfilter; Phasengleichheit bei allen Geräten. Gewaschen wird mit OKKI NOKKI und L'Art de Son.

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haotschmi
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Re: DIY Dreher alà Wolly Part II-Der Tonarm

Beitrag von haotschmi »

Moin Wolly,
Nun mal Butter bei die Fische. Wenn auch in der Nähe von Büttenwarder die Zeit langsamer läuft, so müsste der Tonarm doch mittlerweile fertig sein. Oder ist der Holzwurm im Oliven Mahagoni?
:mrgreen:
Und ein paar Bilderchen wären auch nicht schlecht.
Gruß Otto
Tönt die Röhre fein in's Ohr, liegt's bestimmt am Klirrfaktor :idn:
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wolly
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Re: DIY Dreher alà Wolly Part II-Der Tonarm

Beitrag von wolly »

Moin Otto :D
Tja, die Sache mit dem Arm harrt ein wenig :roll: Man(n) kann auch sagen, das Ganze liegt derzeit ziemlich auf Eis :konf2

Zum einen habe ich diverse Auftragsarbeiten von der Besten aller Frauen :uurgh.gif Zum anderen ist in meinem Hifi Krams im Moment der Wurm drin.
Der Yaqin wurde beerdigt, weil eine Reparatur unwirtschaftlich ist. Der Trafo ist tot :cry: Nun düdelt übergangsweise die Musik über eine Yamaha Transe, bis ich wieder eine Vollröhre mein eigen nennen darf.Dann ist jetzt der Pro Ject Preamp zur Reparatur, weil der ohne Ende brummt :evil: Zuerst dachte ich das ich beim hin und hergeschiebe eine Brummschleife eingebaut hätte. Dem war aber nicht so. Beim versuchsweise tauschen des Pro Ject gegen den Dynavox TPR 3,der auch einen MC Eingang hat, stellte sich raus , dass das Brummen weg war. Röhrentausch, Masseprüfung etc. brachte auch nix.
Nun liegt das Ding bei Pro Ject auf dem OP Tisch und ich warte auf den Kostenvoranschlag. :Chry:

Also im Moment läuft in Richtung Tonarm nichts.

Fortsetzung folgt :roll:

Wolfgang
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Re: DIY Dreher alà Wolly Part II-Der Tonarm

Beitrag von haotschmi »

Hi Wolly
Bei der Beerdigung wäre ich gern trauergast gewesen. Ich hätte dir den Sarg unterm Hintern weggeklaut. Sag mir wo du ihn vergraben hast und ich buddeln ihn in einer mondlosen Nacht zwischen 24 und 1 wieder aus. Nur wegen so nem blöden trafo? Die gibt's doch wie Sand am Meer :mrgreen:
Vielleicht sieht er hinter her etwas anders aus : roll. Aber tun tut's er dann wieder...... Ne Konserven Dose On Top kann auch gut aussehen....mit Labskaus Etikett wenn gewünscht
Gruß Otto
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Re: DIY Dreher alà Wolly Part II-Der Tonarm

Beitrag von Erzkanzler »

Moin Wolly,

das sehe ich aber genauso wie Otto. Trafo wäre kein Problem gewesen. Schade.

LG
Martin
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wolly
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Re: DIY Dreher alà Wolly Part II-Der Tonarm

Beitrag von wolly »

Moin Leute,

Dass das Ding tot ist, ist die Einschätzung von Frihu. Der hatte die Kiste auf dem OP Tisch. Möglicherweise ist noch mehr Schrott. Beerdigt habe ich die Kiste dennoch nicht. Das habe ich nicht fertig gebracht. Dafür ist mir der Chinakracher zu sehr ans Herz gewachsen. Der steht weiterhin in einer Ecke und wartet auf bessere Zeiten.
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Re: DIY Dreher alà Wolly Part II-Der Tonarm

Beitrag von Erzkanzler »

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vintage64
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Re: DIY Dreher alà Wolly Part II-Der Tonarm

Beitrag von vintage64 »

Moin Wolfgang,
Der Yaqin wurde beerdigt, weil eine Reparatur unwirtschaftlich ist.
das tut mir leid! :uurgh.gif

Häufig ist so ein Malheur die Gelegenheit zum Neubeginn und Aufstieg zu "höheren Weihen" ... :alright

Hier mein Tipp für eine mögliche, imho klanglich ganz hervorragende Lösung, die ich seit Mai 2021 gut kenne und seitdem nicht mehr missen möchte. Ich muss dazu sagen, ich treibe damit meine KEF LS50 Meta, die von ihren Daten her mit Röhrenverstärkern nicht gut harmonieren dürften, tun sie aber (bei 2.8m Hörabstand) mehr als überzeugend! :mrgreen:
Den Daten nach zu urteilen sind Deine Wharfedale Evo 4.3 wesentlich leichter anzutreiben. Genug der Vorrede.

Verstärker: Boyuu Reisong A10 - EL 34 single ended class A; Leistung ca. 2x6 Watt. Handverdrahtet mit erstaunlich guten Trafos. Es sind aber unbedingt die beiden winzigen, orangefarbenen "Philips" coupling caps zu tauschen (oder vom Fachmann tauschen zu lassen). Ich habe Mundorf Supreme genommen. Macht sich imho klanglich überaus positiv bemerkbar. Es gibt u.a. ein Review beim "Audiophiliac" auf Youtube. Ich behaupte einfach mal, dem Reisong kann, was die Klarheit der Mittendarstellung anbelangt, jedweder Push Pull EL 34 amp nicht das Wasser reichen. Der Push Pull kann Bass besser, benötigen wir aber nicht (s.u.). Der Reisong ist "dead quiet" - nicht der geringste Brumm. Kostenpunkt aktuell 440 Euro (Erhältlich neu in der Bucht; Versand aus Deutschland). Genügend EL 34 Tuben hast Du ja noch liegen ... :wink:

Jetzt kommt das Aber: Du benötigst Subs zur Unterstützung. Hier kann ich REL wärmstens empfehlen. Ich hab' mir zwei REL TZero MKIII gegönnt, man kann natürlich auch erstmal mit einem anfangen. Er wird laut Empfehlung von REL über die 8 Ohm Anschlüsse des Reisong versorgt und (per Gehör) eingeregelt. Ich habe natürlich mit der Aufstellung experimentiert. M.E. sollte man hier nicht der REL Empfehlung folgen (Aufstellung in den Raumecken), sondern die Subs in der Nähe des Hörplatzes aufstellen. Du wirst, wenn Du einmal in den Genuß gekommen bist, nie mehr ohne Subs hören wollen, obwohl Du Standlautsprecher hast. Vorteil des TZero MKIII: ein kleiner, relativ kostengünstiger "Würfel", sehr gut Hochglanz lackiert, der auch in Weiß erhältlich ist. Der WAF ist sehr hoch! :mrgreen:
Kostenpunkt aktuell: 500 Euro pro Stück (ich hab' sie im letzten Jahr noch für 440 Euro bekommen, die Inflation ... :roll: ).

Beste Grüße! :beer
vintage
Plattenspieler kombiniert mit Röhrenverstärkung, effizienten Monitoren und REL Subwoofern
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